Felix Stalder

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Felix Stalder (* 1968 in Basel) ist ein Schweizer Kultur- und Medienwissenschaftler.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stalder ist Professor für Digitale Kultur und Theorien der Vernetzung an der Zürcher Hochschule der Künste, Mitglied des World-Information-Institutes in Wien und langjähriger Moderator von <nettime>,[1] einer internationalen Mailingliste zur Netzkritik. Er beschäftigt sich mit dem Wechselverhältnis von Gesellschaft, Kultur und Technologien und forscht u. a. zu Digitalität, Urheberrecht, Commons, Privatsphäre, Kontrollgesellschaft und Subjektivität.

Neben wissenschaftlichen übt er auch umfangreiche publizistische, kulturelle und politische Tätigkeiten aus. Er ist u. a. Mitbegründer der Digitalen Allmend (Zürich), der Initiative Kunstfreiheit.ch und des Netzpolitischen Abendes (Wien). Er organisierte, gemeinsam mit Konrad Becker, interdisziplinäre Konferenzen, etwa Open Cultures[2] (Wien, 2003), World-Information City[3] (Bangalore, 2005, Paris, 2009), Deep Search. Politik des Suchens jenseits von Google[4] (Wien, 2008, 2010), Shared Digital Futures[5] (Wien 2013) und Algorithmic Regimes[6] (Wien, 2015).

Er lebt und arbeitet in Wien und Zürich.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Open Cultures and the Nature of Networks. edited by Kuda.org, Futura publikacije, Novi Sad and Revolver – Archiv für aktuelle Kunst, Frankfurt a. M. (Oktober 2005)
  • Manuel Castells and the Theory of the Network Society. Polity Press, 2006.
  • Digital Solidarity. Mute & Post-Media Lab, 2013.
  • Der Autor am Ende der Gutenberg Galaxis. Buch & Netz, 2014.
  • Kultur der Digitalität. Edition Suhrkamp, 2016.

Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Readme! ASCII Culture and the Revenge of Knowledge, Filtered by <nettime>. Autonomedia, NYC, 1999 (mit Josephine Bosma et al.)
  • Deep Search. The Politics of Search Beyond Google. Studienverlag / Transaction Publishers, 2009 (mit Konrad Becker).
  • Cultures and Ethics of Sharing / Kulturen und Ethiken des Teilens. Innsbruck University Press, 2012 (mit Wolfgang Sützl, Ronald Maier und Theo Hug).
  • Vergessene Zukunft. Radikale Netzkulturen in Europa. transcript Verlag, 2012 (mit Clemens Apprich)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.nettime.org
  2. http://future-nonstop.org/c/4c72760ba98f3c47fa604df219b62e39
  3. http://world-information.org/program/bangalore
  4. http://world-information.org/wii/deep_search/en
  5. http://world-information.net/sdf/
  6. http://world-information.net/algorithmic-regimes-and-generative-strategies/