Felsennelken

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Felsennelken
Sprossende Felsennelke (Petrorhagia prolifera)

Sprossende Felsennelke (Petrorhagia prolifera)

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae)
Gattung: Felsennelken
Wissenschaftlicher Name
Petrorhagia
(Ser. ex DC.) Link

Die Felsennelken (Petrorhagia) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Die 29 bis 30 Arten sind von Europa und Nordafrika über West- bis Zentralasien verbreitet. Die Felsennelken ähneln der nahe verwandten Gattung Gipskräuter (Gypsophila).

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blüten von der Seite im Detail von Petrorhagia obcordata
Illustration aus Flora Batava, Volume 4 der Sprossenden Felsennelke (Petrorhagia prolifera)
Reife Kapselfrüchte und Samen der Steinbrech-Felsennelke (Petrorhagia saxifraga)
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Vegetative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Petrorhagia-Arten handelt sich um einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen.

Generative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blüten stehen in Blütenständen in Form von Rispen oder in kopfig verkürzten Dichasien zusammen und sind von Außenkelchschuppen oder von Hochblättern umgeben. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Als Mitglieder der Unterfamilie der Caryophylloideae sind ihre Kelchblätter verwachsen. Die fünf Kronblätter sind rötlich oder weiß. Jede Blüte enthält zehn freie Staubblätter und zwei Griffel.

Die Kapselfrüchte öffnen sich mit vier Zähnen.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstveröffentlichung des Namens erfolgte 1824 als Sektion Gypsophila sect. Petrorhagia Ser. durch Nicolas Charles Seringe in Augustin-Pyrame de Candolle: Prodromus Systematis Naturalis Regni Vegetabilis, 1, Seite 354; also innerhalb der Gattung Gypsophila. Den Rang einer Gattung Petrorhagia (Ser. ex DC.) Link wurde 1831 durch Heinrich Friedrich Link in Handbuch zur Erkennung der nutzbarsten und am häufigsten vorkommenden Gewächse, 2, Seite 235 veröffentlicht.[1] Weitere Synonyme für Petrorhagia (Ser. ex DC.) Link sind: Tunica Mert. & W.D.J.Koch, Kohlrauschia Kunth.[2]

Das Hauptverbreitungsgebiet der Arten findet sich im Mittelmeerraum. In Deutschland gibt es zwei Arten.

Sprossende Felsennelke (Petrorhagia prolifera)
Steinbrech-Felsennelke (Petrorhagia saxifraga)

Es gibt 29 bis 30 Arten von Felsennelken (Petrorhagia):[2]

Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Einige Arten werden als Zierpflanzen verwendet. Sie sind geeignet für Dach- oder Steingärten, auf trockenen, auch schotterigen und kiesigen Standorte.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Petrorhagia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 5. September 2017.
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z Karol Marhold: Caryophyllaceae. In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity, Berlin 2011, letzter Zugriff am 5. September 2017.
  3. Panayiotis Dimopoulos, Thomas Raus, Erwin Bergmeier, Theophanis Constantinidis, Gregoris Iatrou, Stella Kokkini, Arne Strid, Dimitrios Tzanoudakis: Vascular Plants of Greece: An Annotated Checklist. (= Englera. 31). Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem/Hellenic Botanical Society, Berlin/Athen 2013, ISBN 978-3-921800-88-1, S. 81.
  4. a b Petrorhagia im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 5. September 2017.
  5. Fritz Encke, Günther Buchheim, Siegmund Seybold: Handwörterbuch der Pflanzennamen. Begründet von Robert Zander. 15. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 1994, ISBN 3-8001-5072-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Felsennelken (Petrorhagia) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien