Flachland

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Flachland, hier in den Vier- und Marschlanden in Hamburg

Als Flachland wird ein Landschaftstypus bezeichnet, der sich durch das Fehlen größerer Erhebungen auszeichnet. Sie werden von Sedimenten aus dem jüngeren Erdmittelalter (Mesozoikum) und aus der Erdneuzeit (Känozoikum) bedeckt, die sich annähernd horizontal abgelagert haben.

Meistens entsteht ein Flachland in ehemals überflutetem Gebiet oder durch das Trockenfallen von Flachseen oder Mooren. Doch auch im Innern von Kontinenten können sie als fluviatiles Sedimentbecken entstehen.

Flachlandanteile, die sich oberhalb einer bestimmten Höhe im Gebirge befinden, bezeichnet man als Hochebene.

Davon zu unterscheiden: Flächenstaat.

Literatur[Bearbeiten]

  • K.K. Geologische Reichsanstalt (Hrsg):Jahrbuch - Geologische Bundesanstalt. Band 6, Verlag Wilhelm Braumüller, Wien 1855.
  • Anton Pannasch:Terrainlehre und Terrainbenützung. Carl Reichard's Verlag, Güns 1834.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Flachland – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen