Florian Scheuba

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Florian Scheuba (2015)

Florian Scheuba (* 5. April 1965 in Wien) ist ein österreichischer Schauspieler, Kabarettist, Buchautor, Kolumnist und Moderator.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Volksschule in Perchtoldsdorf besuchte Scheuba das Gymnasium Keimgasse in Mödling.[1] Nach eigenen Angaben wurde einer seiner damaligen Klassenkameraden ein „schlagender Burschenschafter und ein führender Politiker der FPÖ“.[2]

Im Jahr 1981 gründete er zusammen mit seinen Schulkollegen Mini Bydlinski, Wolfgang Pissecker und Werner SobotkaDie Hektiker“, in den folgenden Jahren eine der erfolgreichsten Kabarett-Gruppen Österreichs. Nach der Matura (mit gutem Erfolg[1]) nahm er bei Herwig Seeböck Schauspielunterricht.

Scheuba verfasste Texte für Kabarettistenkollegen wie Thomas Maurer, Erwin Steinhauer und Gerhard Bronner, sowie gemeinsame Drehbücher mit Paul Harather und Rupert Henning. In der Online-Ausgabe der Tageszeitung Der Standard erscheinen seine Kolumnen in zwei- bis dreiwöchigem Abstand.[3]

Ab Jänner 2004 wirkte Scheuba gemeinsam mit Alfred Dorfer als Autor und Protagonist der Satiresendung Dorfers Donnerstalk im ORF, die er jedoch wegen Differenzen im Oktober 2005 verließ. Ab Anfang 2007 spielt er zusammen mit Rupert Henning, Thomas Maurer und Erwin Steinhauer in der satirischen Fernsehserie Die 4 da und ist Mitautor der Drehbücher.

Von 2011 bis 2018 ist Florian Scheuba mit Robert Palfrader und Thomas Maurer einer der drei Staatskünstler in der Satiresendereihe Wir Staatskünstler im ORF (ausgelaufen) sowie gleichnamig auf der Bühne im Wiener Rabenhof Theater (voraussichtlich Ende 2018 zum letzten Mal).

Im Dezember 2014 feierte sein erstes Soloprogramm Bilanz mit Frisur im Rabenhof Theater Premiere.[4] 2018 folgte sein zweites Soloprogramm Folgen Sie mir auffällig.[5]

Florian Scheuba ist verheiratet und Vater von 3 Kindern.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Florian Scheuba – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Promis in der Schule: Streber, Fünfer, Nachzipf. Hier: Bild und Text 3/13 zu Florian Scheuba. In: DiePresse.com, 13. Mai 2018, abgerufen am 15. Juni 2018.
  2. Vgl. Österreich - BRD 1978: Der WM-Club, ausgestrahlt am 14. Juni 2018 ab 21:29 (01:05 Std.) auf ORF eins („Im "WM-Club" geht es nochmal um Cordoba. Die beiden ORF-Moderatoren Kristina Inhof und Christian Diendorfer plaudern mit dem Kabarettisten Florian Scheuba und dem deutschen Sportreporter Marcel Reif.“) erzählt Scheuba, gefragt, wie er den Spieltag erlebt hat (Transkript): „… Und ich erinnere mich noch an den nächsten Tag in der Schule, in der Klasse, wie alle irrsinnig aufgeregt waren und sich alle übersprudelnd darüber unterhalten haben und wie das war gestern und wie toll. Und dass es wahnsinnig irritierend war, dass ein einziger Mitschüler bei uns war, der böse war. Der war wirklich ang’fressn drüber und hat g’sagt: ‚Mah, die foischen hobn gwonnan.‘ Und wir konnten das damals nicht verstehen. Und mittlerweile versteh’ ich’s, weil der ist geworden schlagender Burschenschafter und ein führender Politiker der FPÖ. Der hat damals afoch an ander’n Zugang schon gehabt zu den Verhältnissen zwischen Österreich und Deutschland [nicht verständlicher Einwurf von Marcel Reif im Hintergrund, worauf Scheuba ergänzt:] … oder schon wieder eben, ja. Also das hat uns als Jugendliche schon sehr fasziniert damals.“ (Online, sieben Tage ab Ausstrahlung in der ORF-TVthek, ab Min. 12:40.)
  3. Kolumnen von Florian Scheuba. In: derStandard.at, abgerufen am 15. Juni 2018.
  4. Florian Scheuba: Am Stammtisch selbsterkannter Intellektueller. In: derStandard.at, 22. Dezember 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  5. Scheubas Ausflug in das eigene Archiv. In: wien.ORF.at, 17. Februar 2018, abgerufen am 17. Februar 2018.
  6. Österreichischer Kabarettpreis an Florian Scheuba. In: ORF.at, 2. September 2015, abgerufen am 2. September 2015.