Francesca Melandri

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Francesca Melandri (2018)

Francesca Melandri (geboren 1964 in Rom) ist eine italienische Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Melandri hat eine Vielzahl von Drehbüchern geschrieben, die in Italien verfilmt wurden, darunter zu den Filmen Zoo von Cristina Comencini (1988), Prinzessin Fantaghirò von Lamberto Bava (1991), Bergkristall – Verirrt im Schnee (Cristallo di rocca) von Maurizio Zaccaro (1999), sowie zu einigen Folgen der Fernsehserien Chiara e gli altri, Nati ieri und Don Matteo.

Ihren 2010 veröffentlichten ersten Roman Eva dorme siedelte Melandri in der Geschichte Südtirols der 1960er und 1970er Jahre an. 2018 wurde sie mit dem Großen Verdienstorden des Landes Südtirol ausgezeichnet. 2019 wurde ihr der Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln zuerkannt.[1]

Ihre Schwester Giovanna Melandri war eine italienische Politikerin (Minister für Jugend und Sport in der Regierung Romano Prodi).

Melandris zeitgeschichtlicher Roman Alle, außer mir (2018) erreichte im September 2018 Platz 1 der Top25 der monatlich erscheinenden Independent-Bestsellerliste Belletristik des Börsenblatts des deutschen Buchhandels.[2] Die Zeit-Rezensentin lobte, der Autorin sei „ein großer zeitgeschichtlicher Roman über Migrantenschicksale und das Gift des Kolonialismus gelungen“.[3] Außerdem wurde der Roman zum Lieblingsbuch der Unabhängigen 2018 gewählt.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln für Francesca Melandri. Abgerufen am 4. Juli 2019.
  2. Top25 der monatlich erscheinenden Independent-Bestsellerliste Belletristik des Börsenblatts, börsenblatt.net, abgerufen 20. September 2018
  3. Julia Schröder: "Alle, außer mir": Die Lebenslügen des Signor Profeti, Rezension in Die Zeit vom 12. Juli 2018, abgerufen 20. September 2018
  4. FAZ / Christiane Pöhlmann: Rezension