Frank Schweikert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Frank Schweikert (* 1963 in Schramberg im Kreis Rottweil) ist ein deutscher Journalist und Umweltaktivist. Er ist aktiv in der Umweltkommunikation und spezialisiert auf den Lebensraum Meer.[1] Sein Ziel ist die Kommunikation der Auswirkung des Klimawandels auf das Ökosystem Meer über kontinuierliche Beobachtung und Berichterstattung.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweikert war als Journalist bei unterschiedlichen Medien tätig, unter anderem als Assistent von Peter Stockinger bei SWF3 in Baden Baden und bei Radio Andernach, einem Truppenbetreuungssender der Bundeswehr für psychologische Verteidigung. Er studierte Biologie in Stuttgart und München.

1992 war er Initiator der „Aldebaran“, ein Segelschiff, mit dem Meeresforschung und Medienarbeit für die Meere und Ozeane betrieben wird.[3][1]

2005 startete er mit dem Meereswettbewerb „Forschen auf See“ einen maritimen Nachwuchswettbewerb.[4] 2007 bis 2009 dokumentierte er zusammen mit namhaften Meereswissenschaftlern die Folgen des Klimawandels vor der mittelamerikanischen Küste in Belize (Projekt „Sinking Paradise“).[5] Von 2008 bis 2013 initiierte er mit Unterstützung der Dräger- und ZEIT-Stiftungen die internationale Ozean-Konferenz-Reihe „Mehr als Wasser – Ozeane und globale Verantwortung“. Schweikert initiierte 2009 die Hamburger Klimawoche.

Unterstützt von der Messe „boot“ in Düsseldorf kuratierte er gemeinsam mit der „Fürst Albert II von Monaco Stiftung“ unter dem Dach der Deutschen Meeresstiftuung die „love your ocean“-Nachhaltigkeitsinitiative auf der Messe boot Düsseldorf mit einem Meeressymposium, das durch Fürst Albert II von Monaco (2017) bzw. Klaus Töpfer (2016) eröffnet wurde.

Gremientätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweikert ist zusammen mit dem Hamburger Unternehmer Frank Otto Gründer der Deutschen Meeresstiftung (2015), Gründungsmitglied und Vorstand des Bundesverbands Meeresmüll (seit 2013), stellvertretender Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Meeresforschung e.V., Hamburg (seit 2013).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Oliver Lück: Naturtalente: Der Mann und das Meer. In: GEO.de. 6. Juni 2012, abgerufen am 3. November 2013.
  2. Stefan Gagstetter: Lebensraum Ozean – Frank Schweikert macht gute Presse für das Meer. In: 3sat.de. 24. April 2012, abgerufen am 3. November 2013.
  3. http://www.aldebaran.org/namealdebaran/index.php
  4. Offizielle Homepage des Meereswettbewerbs, abgerufen am 26. Oktober 2013
  5. Angelika Hillmer: Algen verdrängen die Korallen. In: abendblatt.de. 19. Juni 2009, abgerufen am 6. November 2013.