Frauen-Volleyballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten

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Vereinigte Staaten
Flag of the United States.svg
Verband North, Central America and Caribbean Volleyball Confederation (NORCECA)
FIVB-Mitglied seit 1947
Weltrangliste Platz 1
Trainer Karch Kiraly
Co-Trainer Jamie Morrison, Tom Black
Homepage United States Volleyball Association (USVBA)
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 1956, 1960, 1967–2014
Bestes Ergebnis Weltmeister 2014
Olympische Spiele
Endrundenteilnahmen 1964, 1968, 1984–2016
Bestes Ergebnis Silber 1984, 2008 und 2012
NORCECA-Meisterschaft
Endrundenteilnahmen 1969–2015
Bestes Ergebnis Sieger 1981, 1983, 2001–2005, 2011–2015
World Cup
Endrundenteilnahmen 1973–1981, 1991–2015
Bestes Ergebnis 2. Platz 2011
World Grand Prix
Endrundenteilnahmen 1994–1998, 2000–2008, 2010–2016
Bestes Ergebnis Sieger 1995, 2001, 2010–2012, 2015
(Stand: 22. August 2016)

Die Frauen-Volleyballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten ist eine Auswahl der besten Spielerinnen der Vereinigten Staaten, die die United States Volleyball Association (USVBA) bei internationalen Turnieren und Länderspielen repräsentiert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei ihrer ersten Volleyball-Weltmeisterschaft wurden die Vereinigten Staaten 1952 Neunter und steigerten sich beim nächsten Turnier auf den sechsten Rang. 1962 fehlten sie, aber 1967 unterlagen sie dem Gastgeber Japan erst im Finale. Nach zwei Rückschlägen in den 1970er Jahren ging es über den fünften Platz hinauf zum dritten Rang 1982, ehe es 1986 nur zum zehnten Platz reicht. Die 1990er Jahre begannen mit dem dritten Platz und endeten mit dem Tiefpunkt 1998 (Platz 16). 2002 erreichten die Vereinigten Staaten zum zweiten Mal ein WM-Endspiel und unterlagen gegen Italien. Die WM 2006 beendeten sie als Neunter und die WM 2010 als Vierter. 2014 setzten sie sich bei der WM in Italien im Finale gegen China durch und gewannen zum ersten Mal den Titel.

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem fünften und einem achten Platz bei den ersten Turnieren 1964 und 1968 fehlten die Vereinigten Staaten lange bei Olympia. Beim Heimspiel 1984 in Los Angeles wurde sie erst im Endspiel von China gestoppt. Die Spiele 1988 endete auf Rang sieben. Mit Bronze 1992 gab es die zweite Medaille. Doch 1996 in Atlanta reichte es wieder nur zum siebten Platz. Bei den Turnieren 2000 (Vierter) und 2004 (Fünfter) waren die Ergebnisse etwas besser. 2008 in Peking unterlagen die US-Amerikanerinnen unter Trainerin Lang Ping erst im Finale gegen Brasilien mit 1:3 und gewannen zum zweiten Mal die Silbermedaille. 2012 in London gewann man erneut nach einer 1:3-Finalniederlage gegen Brasilien olympisches Silber. 2016 in Rio gewannen die USA Bronze.

Die Frauen-Volleyballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten 2008

NORCECA-Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Premiere der NORCECA-Meisterschaft 1969 belegten die Vereinigten Staaten den dritten Rang. Zwei Jahre später verpassten sie zum bislang einzigen Mal die Medaillenränge, die sie 1973 (Dritter) wieder erreichten. 1975 wurden sie als Gastgeber erst im Finale von Kuba bezwungen. Damit begann eine lange Serie von Endspielen zwischen diesen beiden Kontrahenten, die bis 1987 hielt. Die Vereinigten Staaten konnten dabei nur 1981 und als erneuter Gastgeber 1983 gewinnen. Nach einem dritten Platz der US-Amerikanerinnen 1989 wurde das ewige Duell gegen Kuba fortgesetzt. In den 1990er Jahren dominierte das Team von der Insel, im neuen Jahrtausend holten die Vereinigten Staaten drei Titel in Folge. 2007 war schließlich Kuba wieder erfolgreich.

World Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den ersten drei Ausgaben des World Cup wurden die Vereinigten Staaten Sechster, Siebter und Vierter. Danach fehlten sie bei zwei Turnieren. Anschließend ging es vom vierten Rang 1991 hinab bis zum neunten Platz 1999. Die Turniere 2003 und 2007 beendeten die US-Amerikanerinnen jeweils als Dritter. 2011 erzielte man mit Platz zwei das bislang beste Ergebnis.

World Grand Prix[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem fünften Platz bei der ersten Teilnahme 1994 gewannen die Vereinigten Staaten 1995 gegen Brasilien den World Grand Prix. 1996 gab es erneut den fünften Platz und in den folgenden beiden Jahren waren die US-Amerikanerinnen jeweils Letzter. Nach einem Jahr Pause kehrten sie auf dem sechsten Rang zurück und holten 2001 gegen China zum zweiten Mal den Titel. Anschließend gab es die gleiche Platzierung wie vor dem Sieg. Es folgten zwei dritte Plätze. In den Jahren 2005 bis 2007 belegten die US-Frauen die Plätze sieben und acht. 2008 steigerten sie sich auf Rang vier. Nachdem die US-Amerikanerinnen 2009 mit einem neunten Platz die Endrunde verpassten, konnten sie von 2010 bis 2012 dreimal in Folge den Grand Prix gewinnen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]