Männer-Volleyballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten

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USA
Flag of the United States.svg
Verband North, Central America and Caribbean Volleyball Confederation (NORCECA)
FIVB-Mitglied seit 1947
Weltrangliste Platz 4
Trainer Hugh McCutcheon
Co-Trainer Ron Larsen, John Speraw
Homepage United States Volleyball Association (USVBA)
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 1956, 1960, 1966-2010
Bestes Ergebnis Weltmeister 1986
Olympische Spiele
Endrundenteilnahmen 1964, 1968, 1984-2012
Bestes Ergebnis Gold 1984, 1988 und 2008
NORCECA-Meisterschaft
Endrundenteilnahmen 1969-2007
Bestes Ergebnis NORCECA-Meister 1973, 1983, 1985, 1999, 2003-2007
World Cup
Endrundenteilnahmen 1977, 1985-2007
Bestes Ergebnis Sieger 1985
Weltliga
Endrundenteilnahmen 1990-1995, 2000, 2001, 2006-2011
Bestes Ergebnis Sieger 2008
(Stand: 13. Juni 2014)

Die Männer-Volleyballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten ist eine Auswahl der besten Spieler der USA, die die United States Volleyball Association (USVBA) bei internationalen Turnieren und Länderspielen repräsentiert.

Geschichte[Bearbeiten]

Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

Bei den ersten beiden Teilnahmen an der Volleyball-Weltmeisterschaft belegten die USA den sechsten und siebten Platz. Die WM 1962 verpassten sie, anschließend gab es bis 1982 immer Resultate im zweistelligen Bereich. Doch 1986 war das US-Team plötzlich erfolgreich und wurde durch den Endspiel-Sieg gegen die Sowjetunion Weltmeister. Vier Jahre später waren die US-Amerikaner wieder zurück auf Platz 13. Nach dem dritten Rang 1994 folgten zwei neunte Plätze. Bei der WM 2006 verloren die USA das Spiel um Platz neun gegen die deutsche Mannschaft. Bei der WM 2010 gab es mit Platz sechs wieder eine Steigerung für die US-Boys.

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Das US-Team bei den Olympischen Sommerspielen 2008

Die USA waren bereits bei den ersten beiden olympischen Turnieren 1964 und 1968 vertreten, mit den Plätzen neun und sieben allerdings nicht erfolgreich. Dies änderte sich, als das US-Team 1984 in Los Angeles zu Olympia zurückkehrte und gegen Brasilien im Finale gewann. Vier Jahre später wurden die US-Amerikaner bei den Spielen 1988 gegen Russland erneut Olympiasieger. Beim Turnier 1992 gewannen sie die Bronzemedaille. Beim zweiten Heimspiel 1996 in Atlanta und beim Turnier 2000 gab es mit Platz neun und elf deutlich schlechtere Resultate. 2004 wurden die USA Vierter. 2008 in Peking gewannen sie mit einem 3:1-Sieg im Endspiel gegen Brasilien zum dritten Mal die olympische Goldmedaille. 2012 in London belegte man Platz Fünf.

NORCECA-Meisterschaft[Bearbeiten]

Die US-amerikanische Volleyball-Nationalmannschaft der Männer 2007

Bei der Premiere der NORCECA-Meisterschaft erreichten die USA den dritten Rang. Der zweite Auftritt 1971 endete erst im Finale gegen Kuba. Zwei Jahre später holte das US-Team gegen die Mannschaft von der Insel erstmals den Titel. Als das Turnier 1975 ins eigene Land kam, belegten die US-Amerikaner den dritten Platz, ebenso wie zwei Jahre später. 1979 verpassten sie zum bisher einzigen Mal die Medaillenränge. Nach einer erneuten Niederlage gegen Kuba, war 1983 vor eigenem Publikum erstmals Kanada der Finalgegner und die US-Amerikaner gewannen zum zweiten Mal den Titel, den sie 1985 gegen Kuba verteidigten. 1987 triumphierte im Endspiel wieder der große Rivale. Es folgte ein dritter Platz. In den 1990er Jahren lautete die Finalpaarung immer USA gegen Kuba. Erst 1999 konnte das US-Team wieder gewinnen. Zu Beginn des neuen Jahrhunderts war Kuba noch einmal erfolgreich, danach siegten die USA gegen Kanada, Kuba und Puerto Rico dreimal in Folge, zuletzt 2007 im eigenen Land.

World Cup[Bearbeiten]

Die Premiere beim World Cup 1977 lief mit Platz zehn nicht erfolgreich. 1981 waren die USA nicht dabei, aber 1985 gewannen sie im Finale gegen die Sowjetunion den Wettbewerb. Anschließend konnte sie nur noch einen dritten Platz (1991) verbuchen, alle anderen Turniere endeten auf dem vierten Rang.

Weltliga[Bearbeiten]

Bei den ersten drei Turnieren der Weltliga steigerten sich die USA von Platz sieben auf den dritten Rang. 1993 wurden sie allerdings nur Neunter und in den folgenden beiden Jahren scheiterten sie jeweils in der Vorrunde. Das Comeback im Jahr 2000 endete auf Platz fünf, ein Jahr später war das Turnier wieder früh beendet. Nach einer erneuten Pause gab es 2006 einen zehnten Platz. 2007 erreichten die USA den dritten Rang und 2008 gewannen sie erstmals den Wettbewerb. In den Folgejahren landete man auf den Plätzen sechs, acht und sieben.

Weblinks[Bearbeiten]