Frauenweltbund

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Der Frauenweltbund ist die internationale Vereinigung der Frauenbewegungen. Er wurde in den 1890er Jahren gegründet, etablierte sich aber erst einige Jahre später mit einem ersten Frauenkongress. Der zweite fand unter größerer Beteiligung im Jahr 1899 in London statt.

In den Vereinigten Staaten hatte schon im Jahr 1888 ein International women's congress stattgefunden, auf den der heutige International Council of Women sein Bestehen zurückführt.

Der Weltbund setzte sich von Beginn an neben Friedensprojekten vor allem für mehr Frauenrechte wie das Frauenwahlrecht, bessere Bildungschancen für Mädchen und das Recht auf Erwerbstätigkeit ein. In den Anfangsjahren war er Initiator zur Gründung einiger nationaler Dachverbände (die ersten waren im späten 19. Jahrhundert entstanden), aus denen die Frauenbewegung an Einfluss gewann.

Am Kongress 1904 des Frauenweltbundes in Berlin hielt die österreichische Nobelpreisträgerin Bertha von Suttner eine vielbeachtete Rede und rief zu einer Friedenskundgebung auf. Daraus entstand ihr 1905 erschienenes Buch "Der Frauenweltbund und der Krieg".

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