Freiheit (Osterode am Harz)

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Freiheit
Inoffizielles Wappen des Ortsteils Freiheit
Koordinaten: 51° 43′ 50″ N, 10° 15′ 21″ O
Höhe: 232 m ü. NN
Einwohner: 1878 (1. Jul. 2012)[1]
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 37520
Vorwahl: 05522
Freiheit (Niedersachsen)
Freiheit

Lage von Freiheit in Niedersachsen

Freiheit war ein Taldorf am Harzrand und ist mittlerweile mit der ehemaligen Kreisstadt Osterode am Harz im Landkreis Göttingen in Südniedersachsen, Deutschland, zusammengewachsen, sodass es nun einen Stadtteil von Osterode bildet.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt am Anfang der „Alten Harzstraße“ und am Lerbach am Fuße des Harzes. Das Dorf lag früher östlich von Osterode und geht heute fließend in das Stadtgebiet über.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung stammt erst aus dem 15. Jahrhundert von Albrecht II. als der Ort im Fürstentum Grubenhagen lag. Im 18. Jahrhundert waren Leinenweber, Eseltreiber und Eimermacher die wichtigsten Berufe im Dorf. Im Siebenjährigen Krieg wurden viele Häuser geplündert. Erst im 19. Jahrhundert überschritt die Einwohnerzahl die 1000er-Marke und seit dem 20. Jahrhundert pendelt die Zahl um die 2000.

Am 1. Februar 1971 wurde Freiheit in die Kreisstadt Osterode am Harz eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsratswahl 2016[3]
Wahlbeteiligung: 53,58 % (−2,29 %p)
 %
50
40
30
20
10
0
44,79 %
41,12 %
8,12 %
5,97 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-1,95 %p
+4,76 %p
-3,71 %p
+2,47 %p
-1,58 %p

Ortsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsrat setzt sich nach der Kommunalwahl am 11. September 2016 wie folgt aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen (Veränderungen zu 2011).

  • CDU: 6 Sitze (±0)
  • SPD: 5 Sitze (±0)
  • Grüne: 1 Sitz (−1)
  • FDP: 1 Sitz (+1)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Im geteilten Schild oben in Blau eine silberne Burgruine, unten in Rot ein schreitender blaugezungter und -bewehrter goldener Leopard; ein grüner Dreiberg im Schildfuß.“

Es ist kein offizielles Wappen überliefert. Im Umlauf ist ein von der Heimatstube Freiheit e.V. gestaltetes Wappen. Es hat jedoch keinen offiziellen Charakter im Sinne einer Wappensatzung.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Johannes-Baptist-Kirche

Die Heimatstube befindet sich im früheren Schulgebäude. Die Freiwillige Feuerwehr wurde 1877, der Männerturnverein Freiheit 1908 gegründet. 1902/04 wurde die katholische Kirche St. Johannes Baptist erbaut.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.osterode.de/leben-in-osterode-am-harz/ortschaften/freiheit/
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 215.
  3. Webseite der Kommunalen Dienste Göttingen, abgerufen am 1. Oktober 2016