Nienstedt am Harz

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Nienstedt am Harz
Wappen von Nienstedt am Harz
Koordinaten: 51° 44′ 43″ N, 10° 9′ 58″ O
Höhe: 165 m ü. NN
Einwohner: 442 (1. Jul. 2012)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 37520
Vorwahl: 05522
Nienstedt am Harz (Osterode am Harz)
Nienstedt am Harz

Lage von Nienstedt am Harz in Osterode am Harz

Nienstedt ist ein Dorf im südwestlichen Harzvorland und Ortsteil der ehemaligen Kreisstadt Osterode am Harz im Landkreis Göttingen (ehemals Landkreis Osterode am Harz) in Südniedersachsen, Deutschland.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt grenzt unmittelbar an Förste, getrennt durch die Söse. Wenige hundert Meter nördlich liegt Eisdorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ersterwähnung findet sich in der Gründungsurkunde Luitpolds I. für das Petersstift Nörten im Jahr 1055. Die Grafen von Northeim, die Herren von Letgast und von Oldershausen sowie von Hardenberg waren hier begütert. Im Dreißigjährigen Krieg wurde ein großer Teil des Dorfes zerstört, darunter auch eine erste Schule. Die Meier- und Kothöfe wurden mit dem hannoverschen Ablösungsgesetz von 1831 von den Abgabepflichten an die Herren befreit. Die seit 1883 bestehende Schule wurde in den 1960er Jahren durch die Schule in Förste ersetzt.

Am 1. Juli 1972 wurde Nienstedt am Harz in die Kreisstadt Osterode am Harz eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsratswahl 2016[3]
Beteiligung: 64,50 % (+2,19 %p)
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
64,09 %
35,91 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-7,12 %p
+8,46 %p
-1,34 %p

Ortsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit Förste bildet Nienstedt einen gemeinsamen Ortsrat aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren (Veränderungen zu 2011).

  • SPD: 8 Sitze (−1)
  • CDU: 5 Sitze (+1)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.osterode.de/leben-in-osterode-am-harz/ortschaften/nienstedt/
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 215.
  3. Webseite der Kommunalen Dienste Göttingen, abgerufen am 1. Oktober 2016