Fridolin Schley

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Fridolin Schley (* 29. Oktober 1976 in München) ist ein deutscher Schriftsteller.

Fridolin Schley liest bei den Wortspielen 2016 aus seiner Erzählung "Die Ungesichter".

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fridolin Schley studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaften in München und Berlin sowie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Er promovierte über W. G. Sebald. 2007 wurde er mit seiner Erzählung Unannehmlichkeiten durch Liebe zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb nach Klagenfurt eingeladen[1], seit 2008 ist er Mitglied des Lübecker Literaturtreffens; zudem gehört er dem PEN-Zentrum Deutschland an. Er lebt in München.

Neben Beiträgen für Zeitschriften und Anthologien erschien zuletzt die Novelle Die Ungesichter (2016).[2]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeberschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

eBooks (original)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literarische Beiträge und Essays (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Stendhal, Stockholm“, Erzählung, in: Kursbuch, Nr. 159, Rowohlt Berlin, 2005
  • „Unannehmlichkeiten durch Liebe“, Erzählung, in: Süddeutsche Zeitung, 2. Juli 2007
  • „Komm nicht näher“, Erzählung, in: Die Zeit, 6. August 2008
  • „Die Verschwiegenheit des Barmannes“, Erzählung, in: Das Münchner Kneipenbuch. Hg. von Björn Kuhligk (u.a.). Berliner Taschenbuchverlag, 2009
  • „Stille mit Herzklopfen und Durst“, Erzählung, in: Quart. Heft für Kultur. Nr. 15, 2010
  • „In die Tiefe“, Erzählung, in: Alles zum ersten Mal. Geschichten vom Anfangen. Hg. von Uwe-Michael Gutzschhahn. Fischer Verlag, 2010
  • „Der Fall einer letzten Flocke im Flutlicht. Über Thomas von Steinaeckers frühe Prosa Juvenilia“, Essay, in: Thomas von Steinaecker: Juvenilia. Autorenedition Sarabande 2014.
  • „Bevor es uns einschneit für immer“, Erzählung. In: Philipp A. Ostrowicz (u.a.) (Hrsg.): Ein Ausflug zu dritt. 25. Würth-Literaturpreis. Swiridoff Verlag 2014.
  • „Gesichter sehen sie an“, Erzählung, in: Cornelia von Schelling (u.a.) (Hg.): Die Hoffnung im Gepäck. Allitera Verlag 2015
  • „Der gesprungene Spiegel. Über das Dunkle in Ludwig Thomas Lausbubengeschichten“, Essay, in: Literatur in Bayern, Heft 127 (2017)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rambeck, Brigitta: Der Ton macht nicht nur die Musik. Über den Schriftsteller Fridolin Schley. In: Literatur in Bayern 30. Jg., H. 121 (2015), S. 61-65.
  • Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2006/2007, S. 1054
  • Sebastian Griese: Inszenierte Privatheit. Möglichkeiten und Grenzen literarischer Erinnerung. Tectum Verlag 2009, S. 216ff.
  • Michael Bremmer: Land in Sicht. Literatur vom Rand der Stadt. München 2005.
  • Jürgen Rolf Hansen: Die Welt ist doch genug. In: ...und Sisiphus lachte. Literarische Rendezvous im Land der fünf Seen. Feldafing 2004.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fridolin Schley – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Autorenprofil im Literaturportal Bayern. Abgerufen am 8. Januar 2016.
  2. Frankfurter Rundschau: Das ist Europa, du dummes Kind. In: Frankfurter Rundschau. (fr.de [abgerufen am 5. April 2017]).
  3. Antje Weber: Der Pegide in uns. In: sueddeutsche.de. 12. Januar 2016, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 7. Mai 2017]).
  4. Begründung der Tukan-Preis-Jury 2007