Friedrich Jakob Hill

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Friedrich Jakob Hill (* 2. Januar 1758 in Darmstadt; † 31. Dezember 1846 in Darmstadt) war ein hessischer Maler des 18. und 19. Jahrhunderts.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prospect des Hochfürstlichen Residezsschlosses und Hauptstadt Darmstadt (1776)

Friedrich Jakob Hill erhielt erste künstlerische Unterweisungen von seinem Vater, dem Ingenieur Johann Jakob Hill (1730–1801), dem er bei dessen architektonischen und topografischen Arbeiten half. Hill gilt als Miturheber des so genannten „Hillschen Prospekts“.

Über seine Ausbildung ist nur wenig bekannt. Hill ging vermutlich bei dem Hofmaler Johann Ludwig Strecker in die Lehre. Nach der Lehre soll er sich zur Weiterbildung u. a. in Paris aufgehalten haben. In Darmstadt betätigte sich Hill vor allem als Bildnis- und Miniaturenmaler. Er malte vor allem Aquarelle und auf Elfenbein.

Im Jahr 1799 wurde er in Darmstadt zum Hofmaler ernannt. Die fürstliche Familie und Mitglieder des Hofs gehörten zu seinen Hauptauftraggebern.[1] 1823 folgte Hills Ernennung zum Hofrat.

Werke von Hill befinden sich unter anderem in der Miniatursammlung auf Schloss Rosenborg in Kopenhagen, hierbei handelt es sich um zwei Miniaturen von Marie von Hessen-Kassel. Die Royal Collection auf Windsor Castle enthält eine von Hill signierte Aquarellminiatur auf Elfenbein der Prinzessin Luise von Nassau-Usingen (1763–1845).[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadtlexikon Darmstadt, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2006, S. 391 f.
  2. Princess Louise of Nassau-Usingen (1763–1845) royalcollection.org.uk. Abgerufen am 30. Mai 2015.