Friedrichsfeld (Trendelburg)

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Koordinaten: 51° 34′ 26″ N, 9° 27′ 42″ O

Friedrichsfeld
Höhe: 211 m ü. NHN
Fläche: 2,9 km²(LAGIS)
Einwohner: 176 (2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1970
Postleitzahl: 34388

Friedrichsfeld ist ein Dorf in Nordhessen im Landkreis Kassel und ein Stadtteil der Stadt Trendelburg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrichsfeld
Friedrichsfeld ev. Kirche

Das kleine Dorf Friedrichsfeld liegt an einer Anhöhe am Rande des Reinhardswaldes in westlicher Hanglage zwischen Gottsbüren und Trendelburg, die Landstraße L763 führt durch den Ort; es erinnert an ein Straßendorf. Vom ursprünglichen Erscheinungsbild des Dorfes ist heute wenig erhalten. Entlang der Hauptstraße entstanden im 19. Jahrhundert einzelne Bauernhöfe und kleine Wohnwirtschaftsgebäude, unter denen eine Gründerzeit repräsentative Hofanlage am Ortseingang herausragt. Unweit entfernt liegen noch in der Feldmark die Bauernhöfe Saures Tal und Exen- Hammelstall.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Protestantische Siedler aus der Gegend von Limburg baten 1775 den preußischen König um Einwanderungserlaubnis. Auf ihrem Weg machten sie in Kassel Aufenthalt und erhielten von Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel die Erlaubnis, in seinem vom Siebenjährigen Krieg verwüsteten Land zu siedeln. Ab dem Jahre 1776 entstand östlich der Stadt Trendelburg eine Kolonie, die nach dem Landgrafen benannt wurde.

Am 31. Dezember 1970 schloss sich Friedrichsfeld mit sechs weiteren selbständigen Gemeinden und der Kleinstadt Trendelburg zur Stadt Trendelburg zusammen.[2]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kreis Hofgeismar: Handbuch des Heimatbundes für Kurhessen, Waldeck und Oberhessen III. Marburg/Lahn 1966, S. 89
  • Brigitte Warlich-Schenk & Emanuel Braun: Kulturdenkmäler in Hessen, Kreis Kassel. Teil I; F. Vieweg & Sohn, Braunschweig/Wiesbaden 1988, ISBN 380-62-1619-3, ISBN 978-3-80-621619-6

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Ort im Internetauftritt der Stadt Trendelburg, abgerufen im Juni 2016.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 398.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]