Fritz Senn

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Fritz Senn bei der Finnegans Wake-Lesegruppe der Zürcher James Joyce Stiftung, Mai 2010

Fritz Senn (* 1. Januar 1928 in Basel) ist ein Schweizer Publizist, James-Joyce-Fachmann und Theoretiker der Ochlokinetik.[1]

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fritz Senn ist als Theoretiker der Ochlokinetik Vertreter jener «fröhlichen Wissenschaft vom Menschen als einem Wesen, das den anderen grundsätzlich im Weg steht».[2]

Senn war Präsident der Internationalen James Joyce Foundation, Mitherausgeber der Zeitschriften A Wake Newslitter und James Joyce Quarterly sowie der Frankfurter James Joyce-Ausgabe. Seit 1985 ist er Leiter der Zurich James Joyce Foundation, die zugleich Archiv, Dokumentationsstelle, Fachbibliothek und Treffpunkt von Forschenden und Lesegruppen ist.

Fritz Senn ist Mitglied der Fachjury des Zuger Übersetzer-Stipendiums.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fritz Senn: Ochlokinetik oder Warum die Menschen steckenblieben. sowie Der ochlokinetische Joyce. In: Fritz Senn: Nicht nur Nichts gegen Joyce. Aufsätze über Joyce und die Welt. 1969–1999. Herausgegeben von Friedhelm Rathjen. Zürich 1999. S. 373–380.
  2. Thomas Hermann: Ein Suchender in Sachen Joyce. Christine O'Neill im Gespräch mit Fritz Senn. Neue Zürcher Zeitung, 17. Januar 2008
  3. Goldene Ehrenmedaille an James-Joyce-Experte. Tages-Anzeiger, 25. Juni 2009.
  4. Fritz Senn auf der Website des Zürcher Festspielpreises, abgerufen am 12. Juni 2014.