Gavin McInnes

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Gavin Miles McInnes (* 17. Juli 1970 in Hitchin, England, Vereinigtes Königreich) ist ein kanadischer Autor, Komiker, Schauspieler und politischer Kommentator. Er ist Mitgründer von Vice Media und Vice Magazine und war bis vor Kurzem Gastgeber von Get Off My Lawn auf Conservative Review Television. Er ist Mitwirkender bei Taki's Magazine und ehemaliger Mitarbeiter bei The Rebel Media und war regelmäßiger Gast bei Fernsehsendungen auf Fox News und TheBlaze.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

McInnes gründete zusammen mit Suroosh Alvi und Shane Smith im Jahr 1994 das Vice Magazine. In den Medien wurde ihm deshalb der Spitzname „Pate des Hipstertums“ (Godfather of Hipsterdom) verliehen.[1] Bis 2007 arbeitete er für Vice und verließ die Redaktion 2007 aufgrund „kreativer Differenzen“.[2] Danach gründete er eine Werbeagentur, die er verlassen musste, als er sich in einem Artikel gegen Transgender aussprach.[3]

Er arbeitet weiterhin als Autor für verschiedene TV- und Online-Medien sowie als Stand-Up-Comedian.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

McInnes wurde als Kind schottischer Eltern in England geboren. Seine Familie zog von Großbritannien nach Kanada, als er sieben Jahre alt war. Er lebt mit seiner Frau und den gemeinsamen drei Kindern in Williamsburg (Brooklyn). Er bezeichnet sich als einen gläubigen Katholiken.[4]

Er unterstützte öffentlich den Präsidentschaftswahlkampf von Donald Trump.[5] Die Frankfurter Rundschau bezeichnet ihn in dem Artikel „Die Hass-Hipster“ als „eine neue Kult-Figur der „Alt-Right“-Bewegung“. McInnes charakterisiert sich selbst mit folgenden Worten: „Ich bin noch immer derselbe Punk, der ich vor 20 Jahren war. Nur dass meine Zielscheibe nicht mehr die bourgeoisen Spießer aus den Vororten sind, sondern die politisch korrekte linke Elite.“ Zudem bezeichnet er sich als „westlichen Chauvinisten“ und ist Mitbegründer der Proud Boys, einer antifeministischen Männergruppierung, die vom Southern Poverty Law Center als „Hassgruppe“ eingeschätzt wird.[6]

Geschehnisse 2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. August 2018 wurden sowohl das Twitter-Konto von McInnes als auch das der Proud Boys wegen Verstößen gegen die Regeln des Netzwerkes zu gewalttätigen Extremistengruppen gesperrt.[7][8]

Am 12. Oktober nahm McInnes an einer Nachstellung des Attentats von Otoya Yamaguchi auf Inejiro Asanuma im Metropolitan Republican Club teil. Nach dem Event initiierten Mitglieder der Proud Boys einen Angriff auf eine Gruppe antifaschistischer Demonstranten. Insgesamt wurden im Zusammenhang mit dem Vorfall zehn Mitglieder der Proud Boys festgenommen.[9][10]

Am 21. November verließ McInnes die Proud Boys, kurz nachdem bekannt wurde, dass das FBI die Proud Boys angeblich als extremistische Gruppe mit Verbindungen zu weißem Nationalismus klassifiziere. McInnes sagte, seine Anwälte hätten ihm geraten, dies zu tun, in der Hoffnung, der Rücktritt könne das Urteil der neun Proud-Boys-Mitglieder mindern.[11] Zwei Wochen später ließ der federführende Special Agent des FBI-Büros in Oregon verlauten, es sei nicht ihre Absicht gewesen, die gesamte Gruppe als „extremistisch“ abzustempeln, sondern lediglich die mögliche Gefahr einzelner Mitglieder in dieser Weise zu beschreiben.[12]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Godfather of Hipsterdom Gavin McInnes: Feminism makes women miserable The Daily Caller, 23. Oktober 2013
  2. Co-Founder Gavin McInnes Finally Leaves 'Vice' Gawker, 23. Januar 2008
  3. Gavin McInnes Placed On ‘Indefinite Leave’ From Rooster Following Transphobic Article Huffington Post, 18. August 2014
  4. Gavin McInnes: I was a pro-choice atheist. Then I had kids. Now I’m a God-fearing pro-life Catholic
  5. Jens Balzer: Wenn sich schwule New Yorker Hipster in Trumps Wahlkampf einmischen Berliner Zeitung, 9. Oktober 2016
  6. Sebastian Moll: „Vice Magazine“-Mitgründer Gavin McInnes - Die Hass-Hipster; Frankfurter Rundschau vom 30. Oktober 2018
  7. Twitter Suspended Proud Boys And Founder Gavin McInnes Accounts Ahead Of Unite The Right Rally. Abgerufen am 23. Dezember 2018 (englisch).
  8. Fruzsina Eordogh: Proud Boys Founder Banned For Copyright Infringement. Abgerufen am 25. Dezember 2018 (englisch).
  9. ML Nestel: Three more arrested in New York City brawl between the Proud Boys and antifa. 22. Oktober 2018, abgerufen am 25. Dezember 2018 (englisch).
  10. Colin Moynihan, Ali Winston: Far-Right Proud Boys Reeling After Arrests and Scrutiny. In: The New York Times. 23. Dezember 2018, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 25. Dezember 2018]).
  11. Jason Wilson: Proud Boys founder Gavin McInnes quits 'extremist' far-right group. In: The Guardian. 22. November 2018, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 25. Dezember 2018]).
  12. Keith McMillan: FBI says the Proud Boys is not an extremist group after all. In: The Washington Post. Fred Ryan, 7. Dezember 2018, abgerufen am 23. Dezember 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]