Georg Friedrich Ziebland

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Georg Friedrich Ziebland, mit dem Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste (mittig unten).
Die staatliche Antikensammlungen am Königsplatz, ein Werk Zieblands.
Perlach: protestantische St.-Paulus-Kirche von 1849

Georg Friedrich Ziebland (* 1. Februar 1800 in Regensburg; † 24. Januar 1873 in München) war ein deutscher Architekt und Baumeister.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziebland studierte an der Akademie der Bildenden Künste München bei Karl von Fischer und Friedrich von Gärtner Architektur. Er war ein Kommilitone von Joseph Daniel Ohlmüller, mit dem er später häufig zusammenarbeitete (zum Beispiel an der Vollendung von Hohenschwangau). Ziebland ist vor allem durch seine Weiterentwicklung des Rundbogenstils in die Geschichte der Architektur eingegangen, insbesondere durch seine an die frühchristliche und byzantinische Architektur erinnernde Terrakotta-Ziegel-Kombination der Abteikirche St. Bonifaz. Dieses Hauptwerk Zieblands entstand unter dem Eindruck einer zweijährigen Studienreise (1827–1829) nach Italien, auf die ihn der bayerische König Ludwig I. geschickt hatte, um die römischen Basiliken zu studieren. Bereits nach seiner Rückkehr nach München berief ihn der König in den Baukunstausschuss dem er durchgehend bis 1867 angehörte und nach Leo von Klenzes Tod 1864 zu dessen Vorstand ernannt wurde. Als einziger trug er ab 1854 auch den sogar im Hof- und Staatshandbuch vermerkten Titel eines ordentlichen Mitglieds des Baukunstausschusses[1]. Ziebland war, neben seinen mannigfaltigen Bauaufträgen, in der Bauverwaltung als Oberbaurat tätig und lehrte später als Professor für Baukunst an der Akademie.

Im Jahr 1864 erhielt Ziebland den Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst sowie den Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste verliehen.

Sein Grabstein auf dem Regensburger Lazarusfriedhof, dessen Fläche später im Stadtpark aufging, ist dort noch erhalten.

Bauwerke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BayHStArchiv, OBB Personalakte 9573