Gerd Weiland (Künstler)

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Das von Gerd Weiland vollendete Adenauer-Denkmal in Köln

Gerhard Weiland, häufig Gerd Weiland nach seinem Rufnamen (* 1945 in Neustadt an der Weinstraße), ist ein deutscher Künstler, der sich vor allem mit Bildhauerei und Malerei beschäftigt. Er wohnt im Stadtteil Niedermirsberg von Ebermannstadt (Oberfranken).

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Besuch des seinerzeitigen Altsprachlichen, heute Kurfürst-Ruprecht-Gymnasiums in seiner Heimatstadt und einer Steinmetzlehre in Kaiserslautern studierte Weiland an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Hans Wimmer. Die meiste Zeit seines Berufslebens verbrachte er freischaffend, von 1973 bis 1976 und von 1986 bis 1987 hatte er Lehraufträge an der Akademie Nürnberg.

Werke[Bearbeiten]

Bekannt wurde Weiland vor allem dadurch, dass er 1991 das Denkmal Konrad Adenauers in Köln vollendete, das Hans Wimmer begonnen hatte. Im Anschluss daran schuf er 1999 die Marmorbüste Adenauers in der Walhalla von Donaustauf. 1980 hatte er den Nürnberger Hennenbrunnen gefertigt[1], 1982 in seiner Ausbildungsstadt Kaiserslautern einen nahezu zwei Meter großen Stuhl mit übergeworfener Decke aus Sandstein gemeißelt.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weiland erhielt u. a. den Bayerischen Staatsförderpreis, den Daniel-Henry-Kahnweiler-Preis (1982), den Förderpreis zum Kunstpreis Rheinland-Pfalz und den Akademiepreis des Landes. 1984/85 war er Stipendiat des Freistaats Bayern an der Cité Internationale des Arts in Paris.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. norica.by: Baedekers Nürnberg. Vom Bahnhof durch die Altstadt zur Burg. Abgerufen am 10. November 2010.
  2. Josef Schmitt: Kunst in der Stadt Kaiserslautern (72). Abgerufen am 10. November 2010.