Gisela Stang

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Gisela Stang (* 26. November 1969 in Hofheim am Taunus, Hessen) ist eine deutsche Politikerin (SPD) und derzeit Bürgermeisterin der Stadt Hofheim.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gisela Stang besuchte bis zur Mittleren Reife zwei Schulen in Hofheim, bevor sie an der Georg-Kerschensteiner-Schule in Bad Homburg das Abitur ablegte. Es folgte ein Germanistik-Studium mit den Nebenfächern Soziologie und Politologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, das Stang erfolgreich als Magistra abschloss. Direkt im Anschluss absolvierte sie an der University of Cape Town, Kapstadt, Südafrika ein Aufbaustudium mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Marketing.

Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland arbeitete Gisela Stang in der Kommunikationsabteilung einer Versicherung und im Anschluss für eine PR- und Marketingagentur. Daraufhin stieg Stang als persönliche Referentin von Christine Hohmann-Dennhardt, der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst hauptberuflich in die Politik ein.

Partei und Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gisela Stang ist seit 1997 Mitglied der SPD.

1998 wurde Stang persönliche Referentin von Christine Hohmann-Dennhardt, der damaligen hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Nach dem Regierungswechsel in Hessen 1999 wurde Gisela Stang hauptamtliche Mitarbeiterin der SPD-Stadtverordneten-Fraktion der Landeshauptstadt Wiesbaden für die Bereiche Planung, Bau und Verkehr, Umwelt, Gesundheit und Bürgerbeteiligung.

Bei der Bürgermeisterwahl in Hofheim im Jahr 2001 setzte sie sich mit 50,1 % der gültigen Stimmen gegen ihren Mitbewerber Gerd Czunczeleit (CDU) durch. Sie wurde damit mit 31 Jahren die damals jüngste Bürgermeisterin in Hessen. Des Weiteren ist sie seit dem Zweiten Weltkrieg das erste Stadtoberhaupt, das nicht der CDU angehört und die erste Frau überhaupt in diesem Amt. Im Jahr 2007 gelang ihr im ersten Wahlgang die Wiederwahl gegen zwei Mitbewerber mit 52,0 % der Stimmen. Auch 2013 kandidierte Stang für dieses Amt[1] und wurde mit 54,5 % der gültigen Stimmen wiedergewählt.

Seit 2001 ist Gisela Stang außerdem Abgeordnete im Kreistag des Main-Taunus-Kreises.

Im Jahre 2009 wurde sie mit 90,3 % der gültigen Stimmen zur stellvertretenden Landesvorsitzenden der SPD Hessen gewählt, 2011 wurde Stang in diesem Amt bestätigt.

Seit 2011 ist Gisela Stang als ehrenamtliche Beigeordnete Mitglied im Regionalvorstand des Regionalverbands FrankfurtRheinMain.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Interview mit Gisela Stang – Bürgermeisterin der Stadt Hofheim Interview-heute.de vom 19. Februar 2013