Main-Taunus-Kreis

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Main-Taunus-Kreises Deutschlandkarte, Position des Main-Taunus-Kreises hervorgehobenKoordinaten: 50° 5′ N, 8° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Verwaltungssitz: Hofheim am Taunus
Fläche: 222,39 km2
Einwohner: 232.848 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 1047 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: MTK
Kreisschlüssel: 06 4 36
Kreisgliederung: 12 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Am Kreishaus 1–5
65719 Hofheim am Taunus
Webpräsenz: www.mtk.org
Landrat: Michael Cyriax (CDU)
Lage des Main-Taunus-Kreises in Hessen
Kassel Landkreis Kassel Werra-Meißner-Kreis Schwalm-Eder-Kreis Landkreis Waldeck-Frankenberg Landkreis Hersfeld-Rotenburg Landkreis Fulda Vogelsbergkreis Landkreis Marburg-Biedenkopf Lahn-Dill-Kreis Landkreis Limburg-Weilburg Landkreis Gießen Main-Kinzig-Kreis Wetteraukreis Rheingau-Taunus-Kreis Hochtaunuskreis Wiesbaden Main-Taunus-Kreis Kreis Groß-Gerau Frankfurt am Main Offenbach am Main Landkreis Offenbach Darmstadt Landkreis Darmstadt-Dieburg Kreis Bergstraße Kreis Bergstraße Odenwaldkreis Baden-Württemberg Rheinland-Pfalz Bayern Nordrhein-Westfalen Niedersachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild

Der Main-Taunus-Kreis ist eine Gebietskörperschaft im Regierungsbezirk Darmstadt in Hessen. Die Kreisstadt und zugleich bevölkerungsreichste Stadt ist Hofheim am Taunus; bis 1987 befand sich der Sitz der Kreisverwaltung in Höchst am Main, welches selbst seit 1928 zu Frankfurt am Main gehört.

Der flächenmäßig kleinste und der am zweitdichtesten besiedelte Landkreis Deutschlands liegt im Kern des Rhein-Main-Gebiets im westlichen Vorortbereich von Frankfurt am Main bzw. östlich der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden und nordöstlich der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz.

Bekannt ist der Main-Taunus-Kreis für seine Immobilien mit gehobenem Mietniveau und für den fünfthöchsten Kaufkraftindex aller Land- und Stadtkreise in der Bundesrepublik Deutschland. 2017 betrug der Kaufkraftindex 135 Prozent des Bundesdurchschnitts bzw. 29.931 Euro je Einwohner.[2] Der benachbarte Hochtaunuskreis verfügt bei einem Kaufkraftindex von 142 Prozent über das zweithöchste Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland.

Die Bevölkerung im Main-Taunus-Kreis stammt aus 154 Nationen. Rund 5300 Koreaner leben im Kreisgebiet und bilden die größte koreanische Gemeinde Europas.[3]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick von Bad Soden am Taunus auf die Frankfurter Skyline
Vordertaunuslandschaft mit Blick auf den Taunus
Städte und Gemeinden des Main-Taunus-Kreises

Das Kreisgebiet erstreckt sich vom Main (rund 90 m ü. NHN) bis hinauf zum Hohen Taunus. Der höchste Berg des Kreises ist der Eichkopf (563,3 m) bei Kelkheim-Ruppertshain, bis zur Gebietsreform in Hessen 1972 gehörte der höchste Berg des Taunus, der Große Feldberg (881,5 m), zum Kreisgebiet.

Außer den bewaldeten Taunusbergen prägen Streuobstwiesen, Bachauen und einige landwirtschaftlich genutzte Flächen den unbebauten Teil der Landschaft, Siedlungsflächen und Verkehrswege dominieren jedoch im größten Teil des Kreises das Landschaftsbild.

Mit Ausnahme der drei Städte am Main zählen alle Kreisgemeinden zum Vordertaunus, der sich von Hofheim bis Friedrichsdorf ziehenden Bandstadt westlich und nordwestlich von Frankfurt, die Teil des sogenannten Frankfurter „Speckgürtels“ ist.

Vor allem der östliche Teil des Kreises ist für einen Landkreis extrem dicht besiedelt und gehört zum suburbanen (Vorort-) Bereich der Stadtregion Frankfurt. Es gibt in Deutschland nur wenige ähnlich großstädtisch geprägte Landkreise, etwa die Kreise Recklinghausen, Mettmann und Ennepe-Ruhr im Raum Rhein-Ruhr, den Landkreis München oder den Landkreis Offenbach südlich von Frankfurt. Mit über 1000 Einwohnern pro Quadratkilometer ist der Main-Taunus-Kreis der Landkreis mit der zweithöchsten Bevölkerungsdichte in der Bundesrepublik.

Bemerkenswerte Parallelen ergibt ein Vergleich des Main-Taunus-Kreises mit der benachbarten Landeshauptstadt Wiesbaden. Er hat etwas weniger an Fläche und etwas weniger an Einwohnern, und die Bevölkerungsdichte des Kreises ist etwas geringer als in Wiesbaden.

Aufgrund seiner überwiegend der bürgerlichen Mittelschicht angehörenden Bevölkerung gehört der Main-Taunus-Kreis zu den wohlhabendsten Regionen der Bundesrepublik und nimmt, je nach Indikator und Jahr, gelegentlich den bundesweiten Spitzenplatz ein. Die höchste Kaufkraft im Main-Taunus-Kreis besitzen die Bewohner in Bad Soden.

Eppstein, Hofheim, Flörsheim und Hochheim sind alte Städte mit gut erhaltenen Altstadtkernen. Die ergiebigen Böden sorgten auch in vorindustrieller Zeit bereits für ein relativ hohes Niveau an Wohlstand und Bevölkerungsdichte, wovon alte Dorfkerne, Kirchen und Höfe Zeugnis ablegen.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Main-Taunus-Kreis grenzte im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an den ähnlich strukturierten Hochtaunuskreis, an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main, an den industriell geprägten Kreis Groß-Gerau, an die kreisfreie Landeshauptstadt Wiesbaden und an den Rheingau-Taunus-Kreis.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ehemalige Kreishaus in Frankfurt-Höchst
Burg Eppstein
Hofgut Retters in Kelkheim

Das Kreisgebiet gehörte im Mittelalter teilweise zu Eppstein, teilweise zu Kurmainz, seit 1803 zu Nassau-Usingen und seit 1806 zum Herzogtum Nassau und seit der preußischen Annexion 1866 zur Provinz Hessen-Nassau. Die Gemeinden zwischen Wiesbaden und Frankfurt wurden dabei – unter Beibehaltung der vorhandenen Einteilung in die Ämter Hochheim, Höchst, Idstein und Königstein – zunächst dem Mainkreis mit Sitz in Wiesbaden zugeordnet (Ämter Hochheim und Höchst), die Gemeinden im Amt Königstein dem Obertaunuskreis und das Amt Idstein dem Untertaunuskreis.

Mit Inkrafttreten einer neuen hessen-nassauischen Landkreisordnung zum 1. April 1886 wurde die Provinz in neue, kleinere Kreise eingeteilt und die Ämter aufgelöst. Anstelle des Mainkreises entstanden deshalb die Landkreise Höchst und Wiesbaden.

Durch das Bevölkerungswachstum der Städte Frankfurt und Wiesbaden und ihres Umlandes wurde zum 1. April 1928 eine kommunale Neugliederung der Region notwendig. Etliche Gemeinden der Landkreise Höchst und Wiesbaden, darunter die Stadt Höchst, wurden in die benachbarten Großstädte eingegliedert. Beide Landkreise verloren den größten Teil ihrer Einwohner. Die verbleibenden Gemeinden beider Kreise sowie einige Gemeinden aus den Kreisen Obertaunus, Usingen und Untertaunus wurden zu einem neuen Landkreis mit dem Namen Main-Taunus-Kreis zusammengeschlossen.

Der Kreis umfasste bei seiner Gründung 49 Städte und Gemeinden.[4] Die Zahl sank 1938 durch Eingemeindungen nach Kelkheim und Hofheim auf 46. Auf einer Karte des Main-Taunus-Kreises aus dem Jahr 1951 sind die sechs Städte und die 40 Landgemeinden mit Einwohnerzahl nachgewiesen.[5]

1945 wechselte das Kreisgebiet erneut die Landeszugehörigkeit und wurde Teil des Landes Hessen.

Bei der Gebietsreform in Hessen 1972–1977 wurde der Kreis sowohl an seinen Außengrenzen als auch in seiner Gemeindegliederung stark verändert.

Zum 31. Dezember 1971, dem letzten Termin der von der Landesregierung durch erhöhte Schlüsselzuweisungen geförderten „Freiwilligkeitsphase“, ließen sich neun Kreisgemeinden an die Städte Hofheim, Flörsheim, Hattersheim und Eschborn anschließen. Durch Fusion von jeweils zwei Nachbardörfern entstanden außerdem die drei neuen Gemeinden Reifenberg (aus Niederreifenberg und Oberreifenberg), Liederbach am Taunus (aus Oberliederbach und Niederhofheim) sowie Rossert (aus Eppenhain und Ruppertshain).

Die Gemeinden, die zu einem freiwilligen Zusammenschluss nicht bereit waren, wurden zum 1. Januar 1977 durch ein Landesgesetz benachbarten Städten zugeteilt.[6] Dies betraf zehn alte Gemeinden sowie die erst fünf Jahre alte Gemeinde Rossert, die mit rund 2500 Einwohnern die geforderte Mindestgröße nicht erreichte. Die während der Beratungsphase als fest beschlossenen Eingemeindungen von Sulzbach nach Bad Soden und von Kriftel nach Hofheim wurden, unter bis heute nicht eindeutig geklärten Umständen, kurz vor dem Landtagsbeschluss aus dem Gesetzentwurf gestrichen. Die Vertreter der beiden Gemeinden hatten sich zuvor vehement für den Erhalt ihrer Eigenständigkeit eingesetzt.

Der Kreis wurde außerdem 1972 und 1977 verkleinert, indem er Gemeinden an Nachbarkreise und die kreisfreie Stadt Wiesbaden abgab:

Seit dem Abschluss der Gebietsreform hat der Main-Taunus-Kreis zwölf Kommunen, davon neun Städte. Kreisstadt und Verwaltungssitz war ab 1928 der Frankfurter Stadtteil Höchst. Mit Wirkung vom 1. Januar 1980 wurde Hofheim am Taunus durch Gesetz zum Sitz der Kreisverwaltung bestimmt, doch wurde diese erst 1987 mit der Fertigstellung des neuen Kreishauses nach Hofheim verlegt.

Im Februar 2004 thematisierte der damalige Landrat Jürgen Banzer (CDU) des benachbarten Hochtaunuskreises eine mögliche Fusion des Hochtaunuskreises mit dem ähnlich strukturierten Main-Taunus-Kreis.[7] Mit einer Zusammenlegung beider Landkreise könnten Einsparungen von 18 bis 20 Millionen Euro jährlich erzielt werden.

Der Landkreis Main-Taunus rief am 9. Oktober 2015 wegen der kurzfristigen Aufnahme von bis zu 1000 Flüchtlingen den Katastrophenfall aus. Nach Angaben von Landrat Michael Cyriax ist es das erste Mal seit dem Jahr 1945, dass im Kreis der Katastrophenfall festgestellt wurde. Nach Meinung des hessischen Innenministeriums war dieser Schritt nicht nötig, dem Kreis ständen auch ohne die Ausrufung alle Mittel des Landes zur Verfügung.[8]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1933 67.415 [9]
1939 71.235 [9]
1950 100.234 [9]
1960 124.500 [9]
1970 187.000 [10]
1980 201.200 [9]
1990 206.400 [9]
2000 220.264 [11]
2010 227.398 [11]
2014 229.976 [11]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haushalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Main-Taunus-Kreis weist im Haushaltsjahr 2017 Erträge (Einnahmen) in Höhe von 413,749 Millionen Euro vor.[12] Dem stehen Aufwendungen (Ausgaben) in Höhe von 413,793 Millionen Euro gegenüber. Der Landkreis hat 406,873 Millionen Euro Schulden.

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[13] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[14][15][16]

Diagrammdarstellung von Wahlergebnis und Sitzverteilung
Wahl des Kreistages des Main-Taunus-Kreises 2016
 %
40
30
20
10
0
33,7
20,6
14,2
12,7
9,3
5,7
3,8
0,1
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-8,2
-2,0
-7,1
+12,7
+4,1
+0,8
+1,2
+0,1
-1,5
Sitzverteilung im Kreistag des Main-Taunus-Kreises 2016
       
Von 81 Sitzen entfallen auf:

Es waren 81 Kreistagsabgeordnete für die Legislaturperiode vom 1. April 2016 bis 31. März 2021 zu wählen. Von 180.077 Wahlberechtigten gingen 94.679 zur Wahl. Somit stieg die Wahlbeteiligung von 49,9 Prozent im Jahr 2011 auf 52,6 Prozent im Jahr 2016.

Wahlvorschläge 2016 2011 2006 2001
Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze
Christlich Demokratische Union Deutschlands[17] CDU 33,6 27 41,9 34 46,2 37 44,0 36
Sozialdemokratische Partei Deutschlands[18] SPD 20,6 17 22,6 19 24,2 20 28,7 23
Bündnis 90/Die Grünen[19] GRÜNE 14,2 11 21,3 17 11,2 9 11,6 9
Alternative für Deutschland AfD 12,7 10
Freie Demokratische Partei[20] FDP 9,3 8 5,2 4 8,2 7 6,7 6
Freie Wählergemeinschaft Main-Taunus-Kreis[21] FWG 5,7 5 4,9 4 4,6 4 4,8 4
Wählergemeinschaft DIE LINKE. Main-Taunus-Kreis[22] DIE LINKE. 3,8 3 2,6 2 2,1 2
Main-Taunus-Bürger[23] MTB 0,1 0
Die freien Bürger[24] dfb 1,5 1 1,6 1 1,7 1
Die Republikaner[25] REP 1,7 1 2,6 2
Gesamt 100,0 81 100,0 81 100,0 81 100,0 81
Wahlbeteiligung in Prozent 52,6 49,9 47,2 55,0
a prozentualer Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen

Nach der Kommunalwahl 2011 konnte die Koalition aus CDU und FDP nicht fortgesetzt werden, da diese keine Mehrheit im Kreistag hatte. Daher wurde die Koalition um die FWG erweitert, so dass CDU, FDP und FWG eine Koalition im Kreistag bildeten.[26] Im Januar 2014 traten zwei Kreistagsabgeordnete aus der Fraktion der Grünen zur Wählergemeinschaft Die Linke über. Hintergrund war die Bildung einer schwarz-grünen Landesregierung in Hessen.[27]

Landräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landräte des Main-Taunus-Kreises[28]
Landrat Amtszeit
Wilhelm Apel (SPD) 1928–1933
Ernst Janke 1933–1939
Franz Brunnträger (NSDAP) 1939–1945
Walter Weber 1945–1946
Joseph Wagenbach (CDU) 1946–1966
Valentin Jost (SPD) 1966–1978
Bernward Löwenberg (CDU) 1978–1989
Jochen Riebel (CDU) 1990–1999
Berthold R. Gall (CDU) 1999–2011
Michael Cyriax (CDU) seit Oktober 2011

Am 23. April 2017 waren im Main-Taunus-Kreis 181.338 Bürger in 170 Wahlbezirken zur Landratswahl zugelassen.[29] Zur Wahl standen Michael Cyriax (CDU), Georg Einhaus (SPD) und Fritz-Walter Hornung (Linke). Michael Cyriax wurde mit 67,6 Prozent wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 28,6 Prozent.

Kreisausschuss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Kreisverwaltung des Main-Taunus-Kreises

Der Kreisausschuss besteht aus dem Landrat und 15 vom Kreistag gewählten Beigeordneten.[30] An der Spitze steht seit 2011 Landrat Michael Cyriax (CDU). Weitere hauptamtliche Dezernenten sind der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Kollmeier (CDU) und der Kreisbeigeordnete Johannes Baron (FDP). Von den 13 ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten gehören 5 der CDU, jeweils 3 der SPD und den Grünen sowie je einer der FDP und der FWG an.

Hoheitssymbole[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Main-Taunus-Kreis führt ein Wappen, eine Hiss- und eine Bannerflagge.

Wappen von Main-Taunus-Kreis
Wappenbeschreibung:

„Im geteilten Schild oben ein silbernes Rad in Rot, unten drei rote Sparren in Silber“

Wappenbegründung:

Das Rad ist das Wappen des Kurfürstentums Mainz, das Mainzer Rad, die Sparren das Wappen der Herren von Eppstein, deren Herrschaftsgebiet 1581 überwiegend von Mainz übernommen wurden. Das Wappen wurde am 19. Juni 1950 verliehen.

Kreispartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Main-Taunus-Kreis unterhält seit 1979 (offiziell seit 1992) eine Partnerschaft mit dem englischen Metropolitan Borough of Solihull in der Region West Midlands. 2006 kam eine weitere Partnerschaft mit dem Loudoun County im US-amerikanischen Bundesstaat Virginia hinzu.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf das Eschborner Gewerbegebiet mit der A 66
Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach

Wirtschaftlich profitiert der Main-Taunus-Kreis von seiner zentralen Lage und seinem suburbanen Charakter. Vor allem das Dienstleistungsgewerbe (tertiärer Sektor) bestimmt die Wirtschaft des Kreises. Vorstadtgemeinden im Osten des Kreisgebietes bewegen durch niedrigere Gewerbesteuersätze Unternehmen aus Frankfurt zur Umsiedlung auf ihr Stadtgebiet.

Eschborn wurde auf diese Weise Sitz bedeutender Unternehmen, insbesondere von Teilen der Deutsche Bank AG, der Deutsche Börse AG und von Vodafone. Auch Schwalbach, Sulzbach, Bad Soden und Kriftel profitieren in erheblichem Maße von der Gewerbesuburbanisierung. In Sulzbach befindet sich das Main-Taunus-Zentrum (MTZ), das älteste und bis heute eines der größten Einkaufszentren Deutschlands. In Eschborn und Hofheim-Wallau befinden sich zwei große Agglomerationen von Fach- und Großmärkten, die, wie auch das Main-Taunus-Zentrum, hervorragend an das Autobahnnetz, jedoch in nur bescheidener Form an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen sind.

In geringerem Maße besaß und besitzt der Kreis auch Industriebetriebe. Sarotti in Hattersheim ist stillgelegt und zum Teil abgerissen; das neuerbaute Sarotti-Center, ein Nahversorgungs-Einkaufszentrum, erinnert im Namen daran. In Kelkheim steht eine mittelständische Möbelindustrie. Unmittelbar jenseits der Kreisgrenzen, in Frankfurt-Höchst, Rüsselsheim am Main und den rechtsrheinischen Mainzer Vororten befinden sich weitere große Industrieunternehmen, von denen die Adam Opel AG in Rüsselsheim am Main das größte ist.

Trotz der soliden wirtschaftlichen Grundlage sind die meisten Städte des Kreises Pendlerwohngemeinden, zehntausende Arbeitnehmer fahren täglich nach Frankfurt zur Arbeit, viele weitere nach Wiesbaden, Mainz oder andere Städte der Region.

Land- und Forstwirtschaft spielen eine zunehmend geringere Rolle. Die Landwirtschaft ist von Streuobstwiesen geprägt, die zur Produktion des bekannten Apfelweins beitragen. Die bekannteste Obstbaugemeinde im Kreis ist Kriftel. In Hochheim, Flörsheim-Wicker und Flörsheim wird Wein angebaut. Weinrechtlich zählen diese Orte zum Rheingau.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis liegt im Zentrum einer Großstadtregion und wird von zahlreichen Verkehrswegen von teilweise internationaler Bedeutung durchzogen.

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die A 66 mit dem Taunus im Hintergrund

Für den Kreis selbst und die Region Wiesbaden-Frankfurt bildet die ursprünglich als Rhein-Main-Schnellweg bekannte Autobahn A 66 die Hauptverkehrsader. Sie durchzieht das Kreisgebiet in Ost-West-Richtung und verbindet es mit den beiden benachbarten Großstädten und mit Mainz. Über das Wiesbadener Kreuz, das Westkreuz Frankfurt und das Nordwestkreuz Frankfurt ist die A 66 mit der A 3 und der A 5 verknüpft. Damit bestehen schnelle Verbindungen zum Frankfurter Flughafen einerseits und andererseits über das Bundesfernstraßennetz in alle Himmelsrichtungen.

Außer dem Wiesbadener Kreuz bei Hofheim-Wallau hat die Autobahn A 3 auf Kreisgebiet keine Anschlussstelle. Sie verläuft an der Westgrenze und im Süden des Kreises und verbindet die Ballungsräume in Holland und Rhein-Ruhr mit Frankfurt und dem Südosten Mitteleuropas.

Die B 40 verknüpft die A 66 über die A 671 und die Theodor-Heuss-Brücke mit Mainz und vom Krifteler Dreieck aus über die Sindlinger Mainbrücke mit Kelsterbach, dem Frankfurter Flughafen und den südlichen Frankfurter Stadtteilen.

Die A 671 ist Teil des Mainzer Autobahnrings und für die Stadt Hochheim von großer Bedeutung. Die autobahnähnlich ausgebaute B 8 verbindet die A 66 und Frankfurt-Höchst mit Bad Soden, Kelkheim und Königstein im Taunus.

Auch die Bundesstraßen B 455 (Wiesbaden–Königstein) und B 519 (Königstein–Rüsselsheim am Main) führen durchs Kreisgebiet.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Kelkheim der Frankfurt-Königsteiner Eisenbahn
Der Bahnhof Bad Soden (Taunus) ist Endstation der S-Bahn-Linie S3 und der Sodener Bahn.

Insgesamt sieben Eisenbahnstrecken führen durch den kleinen Main-Taunus-Kreis. Alle zwölf Gemeinden haben Schienenanschluss.

Die überregional wichtigste Schienenstrecke, allerdings ohne Haltebahnhof im Kreisgebiet, ist die im Jahr 2002 in Betrieb genommene Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main, die Frankfurt und Köln in rund einer Stunde miteinander verbindet. Sie verläuft weitgehend parallel zur Autobahn A 3 in Form einer Verkehrswegebündelung (und überbietet die dort gefahrenen Geschwindigkeiten oft um das Dreifache). Bei Hofheim-Wallau zweigt eine nach Wiesbaden führende Nebenlinie der Schnellfahrstrecke von der Hauptstrecke ab.

Der Kreis selbst wird durch Eisenbahnlinien erschlossen, die vom Bahnhof Frankfurt-Höchst strahlenförmig ausgehen:

Zwei weitere S-Bahn-Linien erreichen das Kreisgebiet vom Frankfurter Hauptbahnhof aus:

  • die S3 über Eschborn, Schwalbach und Sulzbach nach Bad Soden, und
  • die S4 über Eschborn nach Kronberg.

Außerdem steht ein dichtes Omnibusnetz zur Verfügung. In der Kreisstadt Hofheim hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) seinen Sitz.

Der Bau einer Ringbahn, die wichtige westliche Vororte untereinander verknüpfen und die Umsteigeknoten in der Frankfurter Innenstadt entlasten soll, ist seit Mitte der 1990er-Jahre geplant. Mit dem Bau soll in den nächsten Jahren begonnen werden, die Inbetriebnahme soll 2023 erfolgen.[31] Die Regionaltangente West soll unter anderem die Stadt Eschborn mit Frankfurt-Höchst und dem Flughafen Frankfurt verbinden.

Luftverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der internationale Flughafen Frankfurt am Main liegt nur wenige Kilometer außerhalb des Kreisgebietes und ist in wenigen Minuten erreichbar. In Hattersheim und Kriftel haben sich deshalb flughafenbezogene Unternehmen angesiedelt. Der Kreis trägt nicht nur die Vorteile der Nähe zum Flughafen: Mehrere Kommunen im Kreisgebiet – insbesondere die Städte Hattersheim, Hochheim und Flörsheim – sind von Fluglärm betroffen.[32] Das Ausmaß des Lärms wird vom Deutschen Fluglärmdienst e. V. erfasst und langfristig dokumentiert, der seinen Sitz in Eppstein hat.

Der Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim liegt rund einen Kilometer westlich der Kreisgrenze und war in den 1980er-Jahren als möglicher Satellitenflughafen für Rhein-Main Gegenstand konkreter Ausbauplanungen. Der Flugplatz wird weiterhin von der amerikanischen Luftwaffe genutzt, die eine zivile Umnutzung nicht gestattet.

Der Flughafen Frankfurt-Hahn im Land Rheinland-Pfalz liegt etwa 100 Kilometer westlich vom Main-Taunus-Kreis.

Binnenschifffahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Main-Taunus-Kreis gibt es nur einen größeren Binnenhafen, in Flörsheim-Keramag. In der unmittelbaren Umgebung bestehen jedoch weitere Häfen, so im Industriepark Höchst, in Kelsterbach, im Raunheimer Industriegebiet Caltex/Ticona, im Rüsselsheimer Opelwerk und in Mainz-Kostheim (Ortsbezirk von Wiesbaden).

Im Kreisgebiet liegen zwei mit Schleusen ausgestattete Staustufen im Main: die Staustufen Eddersheim und Ginsheim-Gustavsburg.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eppstein Kelkheim (Taunus) Bad Soden am Taunus Liederbach am Taunus Schwalbach am Taunus Eschborn Sulzbach (Taunus) Hofheim am Taunus Kriftel Hattersheim am Main Flörsheim am Main Hochheim am Main Wiesbaden Landkreis Offenbach Frankfurt am Main Hochtaunuskreis Rheingau-Taunus-Kreis Wiesbaden Kreis Groß-GerauMunicipalities in MTK.svg
Über dieses Bild

Der Main-Taunus-Kreis zählt zwölf Städte und Gemeinden. Kreisstadt und zugleich bevölkerungsreichste Stadt ist Hofheim am Taunus. Eine Besonderheit ist, dass neun von ihnen amtliche Zusätze wie „am Taunus“ bzw. „am Main“ führen – somit sind diese Zusätze verbindlicher Bestandteil der Städte- bzw. Gemeindenamen und stets (ohne Abkürzung) auszuschreiben.

Im Folgenden sind die zwölf Kommunen des Main-Taunus-Kreises mit ihren Einwohnerzahlen mit Stand vom 31. Dezember 2015 aufgeführt.[33]

Kommunen im Main-Taunus-Kreis
Kommune Art der Kommune Einwohner[34]
Hofheim am Taunus Stadt 39.476
Kelkheim (Taunus) Stadt 28.452
Hattersheim am Main Stadt 26.908
Bad Soden am Taunus Stadt 22.161
Eschborn Stadt 20.824
Flörsheim am Main Stadt 20.623
Hochheim am Main Stadt 17.057
Schwalbach am Taunus Stadt 15.203
Eppstein Stadt 13.626
Kriftel Gemeinde 10.898
Liederbach am Taunus Gemeinde 8939
Sulzbach (Taunus) Gemeinde 8681

Ehemalige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste enthält alle ehemaligen Gemeinden des Main-Taunus-Kreises und die Daten ihrer Eingemeindungen bzw. Kreiswechsel:[9][4]

Gemeinde eingemeindet nach Datum der
Eingemeindung
Altenhain Bad Soden am Taunus 1. Januar 1977
Auringen Wiesbaden 1. Januar 1977
Breckenheim Wiesbaden 1. Januar 1977
Bremthal Eppstein 1. Januar 1977
Delkenheim Wiesbaden 1. Januar 1977
Diedenbergen Hofheim am Taunus 1. April 1972
Eddersheim Hattersheim am Main 1. August 1972
Ehlhalten Eppstein 1. Januar 1977
Eppenhain Rossert 31. Dezember 1971
Fischbach Kelkheim 1. Januar 1977
Glashütten zum Hochtaunuskreis 1. August 1972
Hornau Kelkheim 1. April 1938
Königshofen Niedernhausen 1. Oktober 1971
Langenhain Hofheim am Taunus 31. Dezember 1971
Lorsbach Hofheim am Taunus 1. Juli 1972
Marxheim Hofheim am Taunus 1. April 1938
Massenheim Hochheim am Main 1. Januar 1977
Medenbach Wiesbaden 1. Januar 1977
Münster Kelkheim 1. April 1938
Naurod Wiesbaden 1. Januar 1977
Neuenhain Bad Soden am Taunus 1. Januar 1977
Niederhöchstadt Eschborn 31. Dezember 1971
Niederhofheim Liederbach am Taunus 31. Dezember 1971
Niederjosbach Bremthal 31. Dezember 1971
Niedernhausen zum Rheingau-Taunus-Kreis 1. Januar 1977
Niederreifenberg Reifenberg 31. Dezember 1971
Nordenstadt Wiesbaden 1. Januar 1977
Oberems Glashütten 31. Dezember 1971
Oberliederbach Liederbach am Taunus 31. Dezember 1971
Oberreifenberg Reifenberg 31. Dezember 1971
Okriftel Hattersheim am Main 1. August 1972
Reifenberg Schmitten 1. August 1972
Rossert Kelkheim 1. Januar 1977
Ruppertshain Rossert 31. Dezember 1971
Schloßborn Glashütten 1. August 1972
Vockenhausen Eppstein 1. Januar 1977
Wallau Hofheim am Taunus 1. Januar 1977
Weilbach Flörsheim am Main 31. Dezember 1971
Wicker Flörsheim am Main 31. Dezember 1971
Wildsachsen Hofheim am Taunus 1. Januar 1977

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis das Unterscheidungszeichen FH zugewiesen. Es verwies auf den damaligen Sitz der Kreisverwaltung im Frankfurter Stadtteil Höchst. Am 15. Januar 1980 erhielt der Landkreis das neue vom Kreisnamen abgeleitete Unterscheidungszeichen MTK.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krankenhäuser befinden sich in Hofheim, Bad Soden und Flörsheim. Das Marienkrankenhaus in Flörsheim ist ein reines Belegkrankenhaus, Notaufnahmen befinden sich somit nur in Bad Soden und Hofheim. Im Kreis gibt es 55 öffentliche und sechs private Schulen. Sieben Schulen führen bis zum Abitur, fünf sind Sonderschulen, drei sind Berufsschulen. Der Kreis zählt 119 Kindertagesstätten, 83 Sporthallen, 40 Sportplätze, sechs Frei- und fünf Hallenbäder.

Der Main-Taunus-Kreis war der erste Landkreis in Hessen, in dem die einheitliche Behördenrufnummer 115 geschaltet ist.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Menschen und Mächte. Geschichte und Geschichten zwischen Main und Taunus, herausgegeben von der Kreissparkasse des Main-Taunus-Kreises aus Anlaß ihres 75-jährigen Bestehens im Jahre 1986
  • Gerd S. Bethke: Main-Taunus-Land. Historisches Ortslexikon (Rad und Sparren 26), Historischer Verein Rhein-Main-Taunus e. V. 1996
  • Nitz, Michael; Balsam, Simone; Bonin, Sonja: Kulturdenkmäler in Hessen. Main-Taunus-Kreis (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland), Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, 2003, ISBN 978-3-8062-1650-9

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Main-Taunus-Kreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Aktuellster Bevölkerungsstand am 31.12.2015 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Kaufkraft in Deutschland steigt 2017 um 1,7 Prozent. In: gfk.com. Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), 6. Dezember 2016, abgerufen am 25. April 2017.
  3. Der Main-Taunus-Kreis auf Koreanisch und Tigrinya. Kreisbeigeordnete Hasse: Integrationswegweiser erscheint in acht Sprachen. In: mtk.org. Der Kreisausschuss des Main-Taunus-Kreises, 5. August 2016, abgerufen am 5. Januar 2017.
  4. a b Main-Taunus-Kreis. Historisches Ortslexikon. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  5. Heimat-Karte für den MTK aus 1951
  6. Gesetz zur Neugliederung des Main-Taunus-Kreises und der Stadt Wiesbaden vom 26. Juni 1974 GVBl. I S. 309
  7. Taunuskreise – Fusion soll jährlich bis zu 20 Millionen Euro sparen. Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 17. Februar 2004, abgerufen am 25. August 2015.
  8. Main-Taunus-Kreis ruft Katastrophenfall aus. In: zeit.de. Zeit Online, 9. Oktober 2015, abgerufen am 10. Oktober 2015: „Das hessische Landesinnenministerium kritisierte die Entscheidung. „Eine vorherige Abstimmung mit dem Innenministerium hat dazu nicht stattgefunden“, sagte ein Sprecher dem Hessischen Rundfunk. Der Kreis hätte auch ohne den Ausruf des Katastrophenfalls Anspruch auf nötige Mittel wie Feldbetten oder Fahrzeuge sowie auf Unterstützung durch die Feuerwehr oder das Technische Hilfswerk gehabt. „Wir können von hier nicht nachvollziehen, welche Gründe den Kreis dazu bewogen haben.““
  9. a b c d e f g Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 2. Januar 2015.
  10. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1972
  11. a b c Hessisches Statistisches Landesamt
  12. Kreishaushalt. In: mtk.org. Der Kreisausschuss des Main-Taunus-Kreises, abgerufen am 25. April 2017.
  13. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnisse der Kreiswahlen von 2016 und 2011
  14. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnisse der Kreiswahlen von 2011 und 2006
  15. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnisse der Kreiswahlen von 2006 und 2001
  16. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnisse der Kreiswahlen von 2001 und 1997
  17. CDU Main-Taunus
  18. SPD Main-Taunus
  19. Grüne Main-Taunus
  20. FDP Main-Taunus
  21. FWG Main-Taunus
  22. Die Linke im Main-Taunus
  23. Acht Listen zur Kreistagswahl fr-online.de 29. Dezember 2015
  24. Die freien Bürger (Memento vom 18. Juli 2011 im Internet Archive)
  25. Republikaner Hessen
  26. Claudia Horkheimer: Neue Koalition auf Kurs in Frankfurter Rundschau. 16. Juli 2011.
  27. Hans Schrönghammer: Grüne lassen Grüne verzweifeln. In: Höchster Kreisblatt. 11. Januar 2014.
  28. 75 Jahre Main-Taunus-Kreis. Streiflichter aus der Kreisgeschichte. Von Bert Worbs
  29. Landratswahl 2017. In: mtk.org. Der Kreisausschuss des Main-Taunus-Kreises, abgerufen am 23. April 2017.
  30. Hauptsatzung des Main-Taunus-Kreises in der Fassung der 17. Änderung vom 6. Juni 2011 (PDF; 22 kB)
  31. Regionaltangente West: 2023 soll die erste Bahn rollen. In: fnp.de. Frankfurter Neue Presse, 29. März 2017, abgerufen am 23. April 2017.
  32. Fluglärm. In: mtk.org. Der Kreisausschuss des Main-Taunus-Kreises, abgerufen am 23. April 2017.
  33. Hessisches Statistisches Landesamt: Aktuellster Bevölkerungsstand am 31.12.2015 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  34. Hessisches Statistisches Landesamt: Aktuellster Bevölkerungsstand am 31.12.2015 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).