Google Allo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Google Allo

Google Allo Logo.png
Basisdaten

Entwickler Google LLC
Erscheinungsjahr 2016
Aktuelle Version 26
(22. Januar 2018)
Betriebssystem Android, iOS
Programmiersprache C++
Kategorie Sprachassistent,
Instant Messaging
Lizenz proprietär
deutschsprachig ja
allo.google.com

Allo ist ein Instant-Messaging-Dienst von Google. Die Software enthält die intelligente persönliche Assistentin: Google Assistant und eine „schlaue Antwort“-Funktion, die automatische Vorschläge für eine Antwort gibt.[1] Der Dienst wurde bei der Google I/O am 18. Mai 2016[2] vorgestellt und ist seit dem 21. September 2016 verfügbar.[3] Die App gibt es für Android und iOS.[3] Seit 20. Oktober 2016 kann Google Allo nicht nur Englisch, sondern auch Deutsch verstehen.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allo wurde bei der Google I/O am 18. Mai 2016 vorgestellt[2] und am 21. September 2016 veröffentlicht.[3] Die Nutzung erforderte eine Telefonnummer, da man sich nicht standardmäßig über ein Google-Konto anmeldet.[5]

Da nur etwa 50 Millionen Nutzer die App installierten – gegenüber mehr als einer Milliarde bei Facebook-Apps – wurde die Allo-Entwicklung im April 2018 gestoppt. Die Produktentwicklung konzentriert sich seither auf den Google-Messenger 'Chat' und das Protokoll Rich Communication Services (RCS).

Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allo benutzt die Telefonnummer zur Registrierung und Identifizierung der Nutzer.

Allo's „schlaue Antwort“-Funktion benutzt Googles „Maschinelles Lernen“-System, um dem Nutzer passende Antwortmöglichkeiten vorzuschlagen. Auch gesendete Fotos werden analysiert, um Antworten vorzuschlagen. Wie auch schon in Googles Inbox-App, lernt die App vom Nutzerverhalten, um die Interessen kennenzulernen und Vorschläge für weitere Nachrichten zu bringen. Allo unterstützt außerdem Google Assistant, einen virtuellen Unterhaltungsassistenten.

Auch die Schriftgröße kann verkleinert oder vergrößert werden, um Nachrichten hervorzuheben.[6]

Bevor ein Bild verschickt wird, kann der Nutzer eine Zeichnung auf dem Bild anfertigen.[7]

Privater Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der private Modus kann genutzt werden, um Nachrichten automatisch zu löschen und sie mittels Ende-zu-Ende-Verschlüsselung während der Übertragung über das Internet zu schützen. Für die Verschlüsselung wird das Signal-Protokoll verwendet.[8] Um die Konversation geheim zu halten, können die „schlaue Antwort“-Funktion und der Google Assistent nicht genutzt werden.[9]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Don Reisinger: What Makes Google’s Allo a Smarter Approach to Messaging. In: eWeek. QuinStreet Inc., 23. September 2016, abgerufen am 23. September 2016.
  2. a b Ingrid Lunden: Google debuts Allo, an AI-based chat app using its new assistant bot, smart replies and more. In: TechCrunch. AOL Inc., 18. Mai 2016, abgerufen am 22. Mai 2016.
  3. a b c Samuel Gibbs: Google launches WhatsApp competitor Allo – with Google Assistant. In: The Guardian. 21. September 2016 (theguardian.com [abgerufen am 21. September 2016]).
  4. Allo: Googles intelligenter Messenger spricht jetzt Deutsch. In: heise online. Abgerufen am 20. Oktober 2016.
  5. Megan Geuss: Google’s Allo and Duo are 2 communication apps based on your phone number. In: arstechnica.com. Condé Nast, 18. Mai 2016, abgerufen am 22. Mai 2016.
  6. Damon Beres Senior Tech Editor, The Huffington Post: Google Debuts A New Texting App You'll Actually Want To Use. In: The Huffington Post. 18. Mai 2016, abgerufen am 6. November 2016.
  7. Samuel Gibbs: Google launches WhatsApp competitor Allo – with Google Assistant. In: The Guardian. 21. September 2016, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 6. November 2016]).
  8. Andy Greenberg: With Allo and Duo, Google Finally Encrypts Conversations End-to-End. In: WIRED. (wired.com [abgerufen am 6. November 2016]).
  9. Private Chats im Inkognito-Modus - Google Allo-Hilfe. In: support.google.com. Abgerufen am 6. November 2016.