Grabow-Below

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Grabow-Below führt kein Wappen
Grabow-Below
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grabow-Below hervorgehoben
Koordinaten: 53° 16′ N, 12° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Röbel-Müritz
Höhe: 73 m ü. NHN
Fläche: 13,55 km2
Einwohner: 106 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 8 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17209
Vorwahl: 039925
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 046
Adresse der Amtsverwaltung: Marktplatz 1
17207 Röbel/Müritz
Webpräsenz: www.amt-roebel-mueritz.de
Bürgermeister: Ilgen Wegener
Lage der Gemeinde Grabow-Below im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Grabow-Below ist eine Gemeinde im Südwesten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Röbel-Müritz mit Sitz in der Stadt Röbel/Müritz verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfanger Grabow

Die Gemeinde Grabow-Below liegt am Rande der Mecklenburgischen Seenplatte, unmittelbar an der Landesgrenze zu Brandenburg, die hier der Fluss Dosse markiert. Das obere Dossetal wird von vielen Entwässerungsgräben durchzogen. Unmittelbar östlich des Teilortes Below dehnt sich die Wittstock-Ruppiner Heide aus. Die Stadt Röbel/Müritz ist etwa 18 Kilometer entfernt, die brandenburgische Stadt Wittstock/Dosse 17 Kilometer.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wahrscheinlich ursprünglich slawisch besiedelte Ortschaft Grabow – ein häufig vorkommender Ortsname (vom altslawischen grabu = „Hainbuche“) – wurde 1344 in einer Belehnungsurkunde genannt. Während in Grabow die Gutsbesitzer häufig wechselten, war der Teilort Below ritterschaftlicher Besitz. Below war ab 1840 Sitz der Städtischen Försterei der Stadt Wittstock.

1957 wurden die etwa drei Kilometer voneinander entfernten Teilorte zu einer Gemeinde zusammengeschlossen.

Denkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche in Grabow

Die Grabower Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Gotthilf Ludwig Möckel im neogotischen Stil errichtet. Der Chor wird durch ein halbes Oktogon gebildet und hat drei Rundbogenfenster. Der durch einen Blitzschlag zerstörte Kirchturm wurde 1899 erneuert, das Dach 1999. Die Friedhofsmauer wurde 1992 nach historischem Vorbild als Trockenmauerwerk wieder aufgebaut.

Todesmarschgedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südlich von Below befindet sich im Stadtforst von Wittstock/Dosse die Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald in Trägerschaft der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten für die Opfer des Todesmarsches des KZ Sachsenhausen 1945.

Auf dem Dorffriedhof wurde 1946 eine Ehrengrabanlage geschaffen für 132 umgekommene KZ-Häftlinge. In den Ortsteilen Below und Grabow wurden an der Dorfstraße je eine von insgesamt 120 an der Marschroute angebrachten Informationstafeln aufgestellt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabow-Below liegt abseits der überregionalen Straßenverbindungen. Die Bundesautobahn 19 (BerlinRostock) führt zwar zwischen den Ortsteilen Below und Grabow hindurch, die Autobahn-Anschlussstellen Röbel und Wittstock sind jedoch fast 20 Kilometer entfernt. Von der Bundesstraße 198 erreicht man Grabow-Below über die Gemeinde Wredenhagen. Der nächste Bahnhof befindet sich in Wittstock/Dosse.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grabow-Below – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).