Großstübing

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

f3f0

Großstübing (Rotte)
Ortschaft
Katastralgemeinde Großstübing
Großstübing (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Graz-Umgebung (GU), Steiermark
Gerichtsbezirk Graz-West
Pol. Gemeinde Deutschfeistritz
Koordinaten 47° 11′ 33″ N, 15° 14′ 5″ OKoordinaten: 47° 11′ 33″ N, 15° 14′ 5″ Of1
Einwohner der Ortschaft 356 (31. Oktober 2013)
Fläche d. KG 17,77dep1
Postleitzahlenf0 8114, 8124f1f0
Vorwahl +43/03125f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 14940
Katastralgemeinde-Nummer 63007
Zählsprengel/ -bezirk Großstübing (60659 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Großstübing ist eine Katastralgemeinde und ein Ortsteil der Marktgemeinde Deutschfeistritz mit 356 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)[1] in der Steiermark im Bezirk Graz-Umgebung. Bis zum 1. Jänner 2015 war Großstübing eine eigenständige Gemeinde und wurde im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit der Gemeinde Deutschfeistritz zusammengeschlossen.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großstübing liegt circa 20 km nordwestlich der Landeshauptstadt Graz im Stübinggraben, einem Seitental des Murtales. Die Gemeinde ist umgeben von einigen Bergen über 1.000 m Höhe: der Mühlbacher Kogel (1050 m) im Südosten sowie der Bamederkogel (1160 m), der Schererkogel (1208 m) und der Pammeggkogel (1090 m) im Westen.

Ortsteilgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden und Ortschaften außer Großstübing.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der steirischen Gemeindestrukturreform wurde die Gemeinde Großstübung am 1. Jänner 2015 mit der Marktgemeinde Deutschfeistritz fusioniert.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft Hundsdorf wird 1278 urkundlich erwähnt.[4] Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 664
1880 675
1890 681
1900 601
1910 595
1923 658
1934 597
1939 532
1951 519
1961 432
1971 407
1981 374
1991 377
2001 372
2013 356

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der letzte Bürgermeister war Franz Stampler. Der Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 6 ÖVP, 3 SPÖ.

Wappen der ehemaligen Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Großstübing.gif Die Verleihung des ehemaligen Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 1986.

Blasonierung (Wappenbeschreibung): „In Silber zwei grüne Schräglinksbalken und ein vom oberen Schildrand absteigender Stufenbalken von Rot und Silber.“[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großstübing

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großstübing liegt abseits der Hauptverkehrsstraßen. Diese sind talauswärts über die Nachbargemeinde Deutschfeistritz in circa 10 km zu erreichen: die Pyhrn Autobahn A 9 über den Knoten Deutschfeistritz (165), die Brucker Schnellstraße S 35 und die Grazer Straße B 67.

Der nächstgelegene Bahnhof Stübing befindet sich in etwa 8 km Entfernung in Kleinstübing und bietet Zugang zur Österreichischen Südbahn mit stündlichen S-Bahn-Verbindungen nach Graz und Bruck an der Mur.

Der Flughafen Graz ist ca. 40 km entfernt.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Großstübing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013 (Excel-Datei, 85 KB; abgerufen am 2. Mai 2015)
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 19. Dezember 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Deutschfeistritz und der Gemeinde Großstübing, beide politischer Bezirk Graz-Umgebung. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 30. Dezember 2013. Nr. 185, 38. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 762.
  3. Das Land Steiermark: Die neue Gemeindestruktur der Steiermark. Abgerufen am 9. November 2013.
  4. Karl Ferdinand Kummer: Das Ministerialengeschlecht von Wildonie in AÖG 59, 1880
  5. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 37, 1987, S. 37