Großstübing

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Großstübing (Rotte)
Ortschaft
Historisches Wappen von Großstübing
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Katastralgemeinde Großstübing
Großstübing (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Graz-Umgebung (GU), Steiermark
Gerichtsbezirk Graz-West
Pol. Gemeinde Deutschfeistritz
Koordinaten 47° 11′ 33″ N, 15° 14′ 5″ OKoordinaten: 47° 11′ 33″ N, 15° 14′ 5″ Of1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 352 (1. Jän. 2020)
Fläche d. KG 17,77 km²
Postleitzahlenf0 8114, 8124f1
Vorwahl +43/3125f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 14940
Katastralgemeinde-Nummer 63007
Zählsprengel/ -bezirk Großstübing (60659 000)
Bild
Großstübing von Westen
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk
352

Großstübing ist eine Katastralgemeinde und ein Ortsteil der Marktgemeinde Deutschfeistritz mit 352 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2020[1]) in der Steiermark im Bezirk Graz-Umgebung. Bis zum 1. Jänner 2015 war Großstübing eine eigenständige Gemeinde und wurde im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit der Gemeinde Deutschfeistritz zusammengeschlossen.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großstübing liegt circa 20 km nordwestlich der Landeshauptstadt Graz im Stübinggraben, einem Seitental des Murtales. Die Gemeinde ist umgeben von einigen Bergen über 1000 m Höhe: der Mühlbacher Kogel (1050 m) im Südosten sowie der Bamederkogel (1160 m), der Schererkogel (1208 m) und der Pammeggkogel (1090 m) im Westen.

Ortsteilgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden und Ortschaften außer Großstübing.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der steirischen Gemeindestrukturreform wurde die Gemeinde Großstübing am 1. Jänner 2015 mit der Marktgemeinde Deutschfeistritz fusioniert.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft Hundsdorf wird 1278 urkundlich erwähnt.[4] Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Ew. Jahr Ew. Jahr Ew. Jahr Ew.
1869 664 1910 595 1951 519 1991 377
1880 675 1923 658 1961 432 2001 372
1890 681 1934 597 1971 407 2013 356
1900 601 1939 532 1981 374

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Deutschfeistritz

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großstübing liegt abseits der Hauptverkehrsstraßen. Diese sind talauswärts über die Nachbargemeinde Deutschfeistritz in circa 10 km zu erreichen: die Pyhrn Autobahn A 9 über den Knoten Deutschfeistritz (exit 165), die Brucker Schnellstraße S 35 und die Grazer Straße B 67.

Der nächstgelegene Bahnhof Stübing befindet sich in etwa 8 km Entfernung in Kleinstübing und bietet Zugang zur Österreichischen Südbahn mit stündlichen S-Bahn-Verbindungen nach Graz und Bruck an der Mur.

Der Flughafen Graz ist circa 40 km entfernt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Großstübing.gif

Der letzte Bürgermeister war Franz Stampler.

Der Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen:

6 ÖVP, 3 SPÖ

Wappen der ehemaligen Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verleihung des ehemaligen Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 1986.

Blasonierung (Wappenbeschreibung):

„In Silber zwei grüne Schräglinksbalken und ein vom oberen Schildrand absteigender Stufenbalken von Rot und Silber.“[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Großstübing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2020 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2020), (CSV)
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 19. Dezember 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Deutschfeistritz und der Gemeinde Großstübing, beide politischer Bezirk Graz-Umgebung. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 30. Dezember 2013, Nr. 185, 38. Stück, ZDB-ID 705127-x, S. 762.
  3. Gemeindeänderungen ab 1945 (Vereinigungen, Teilungen, Namens- u. Statusänderungen). Statistik Austria, S. 116, abgerufen am 27. Oktober 2020.
  4. Karl Ferdinand Kummer: Das Ministerialengeschlecht von Wildonie in AÖG 59, 1880
  5. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 37, 1987, S. 37