Gustaf Skarsgård

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Gustaf Skarsgård (2013)

Gustaf Caspar Orm Skarsgård (* 12. November 1980 in Södermalm, Stockholm)[1] ist ein schwedischer Schauspieler und gehört zur schwedischen Schauspielerfamilie Skarsgård.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gustaf Caspar Orm Skarsgård wurde als zweitältester Sohn des schwedischen Schauspielers Stellan Skarsgård und dessen früherer Frau My geboren. Stellans Freund, der Schauspieler Peter Stormare, übernahm nach der Geburt die Patenschaft über Gustaf.[2] Neben seinem Vater sind auch sein älterer Bruder Alexander (* 1976) und seine jüngeren Brüder Bill (* 1990) und Valter (* 1995) Schauspieler. Nachdem er von 1999 bis 2003 die Teaterhögskolan in Stockholm besuchte, trat er anschließend dem Dramaten, der Gesellschaft für Theaterschauspieler, bei und arbeitete fortan und spielte in mehrere Werken Shakespeares, Tschechows und Söderbergs an unterschiedlichen Theatern in Stockholm.[3]

Allerdings spielte er 1989 bereits als neunjähriger den Sohn der Figur seines Vaters Stellan im schwedischen Thriller Coq Rouge und forcierte seine Filmkarriere nach seinem Abschluss an der Schauspielschule umso mehr und konnte mit Faustrecht und Patrik 1,5 zwei Filme aufweisen, für die er sowohl eine Nominierung als Bester Nebendarsteller als auch eine Nominierung als Bester Hauptdarsteller beim schwedischen Filmpreis Guldbagge erhielt. Für seine Rolle des Gesangslehrer Johan im schwedischen Familienfilm Förortsungar wurde er gar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Es dauerte fast 20 Jahre, bis er wieder mit seinem Vater in Arn – Der Kreuzritter und Arn - Riket vid vägens slut zusammenspielte, wobei er feststellen musste, dass sich sein Schauspielstil unabhängig entwickelte und dem seines Vaters doch sehr ähnelte.[4]

Skarsgård setzt sich für die palästinensischen Autonomiegebiete und den Gazastreifen ein.[5]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theaterrollen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guldbagge

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gustaf Skarsgård auf sfi.se (schwedisch), abgerufen am 14. Oktober 2011
  2. Elina Sorri: Gudmor, gudfar eller fadder auf arbetarbladet.se vom 17. September 2011 (schwedisch), abgerufen am 14. Oktober 2011
  3. Linn Heiel Ekeborg: Gustaf Skarsgård spelar Hamlet i Stockholm (PDF; 1,9 MB) auf shakespearesallskapet.se, 4/2008 (schwedisch), abgerufen am 14. Oktober 2011
  4. Nicholas Wennö: Påläggskalven Skarsgård auf dn.se vom 7. März 2008 (schwedisch), abgerufen am 14. Oktober 2011
  5. Cecilia Hagen: Cecilia Hagen möter Gustaf Skarsgård auf expressen.se vom 31. Januar 2010 (schwedisch), abgerufen am 14. Oktober 2011
  6. Lars Ring: Vidunderligt spel om kärlekens villkor auf svd.se vom 29. März 2008 (schwedisch), abgerufen am 14. Oktober 2011