HMS Imperial (D09)

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Imperial Royal Navy
HMS Imperial auf See
Technische Daten
Schiffstyp: Zerstörer
Verdrängung: 1370 ts Standard
1888 ts maximal
Länge: 98,45 m
Breite: 10,05 m
Tiefgang: 3,78 m
Antrieb: 3 Admirality-3-Trommel-Dampfkessel
2 Parsons-Dampfturbinen mit Einfachgetriebe
34.000 PS (24.990 KW)
Treibstoffvorrat: 470 t Heizöl
Geschwindigkeit: 36 kn (66,7 km/h)
Reichweite: 5530 sm bei 15 kn
Besatzung: 145
Bewaffnung: 4 × 4,7-inch-Schiffsgeschütze (4×1)
8 × 0,5-inch-Flugabwehr-MGs (2×4)
10 × 21-inch-Torpedorohre (2×5)
60 Wasserbomben

HMS Imperial (D09) war ein Zerstörer der I-Klasse der britischen Royal Navy im Zweiten Weltkrieg.

Das Schiff lief am 11. Dezember 1936 als Teil einer Klasse von acht Zerstörern bei Hawthorn Leslie in Hebburn, Newcastle upon Tyne, vom Stapel. In Dienst gestellt wurde es am 30. Juni 1937.

Der Zerstörer wurde zunächst gemeinsam mit der Mehrzahl seiner Schwesterschiffe im Mittelmeer eingesetzt. Nach Kriegsbeginn wurde die Flottille in die Gewässer um die Britischen Inseln zurückbefohlen.

Bei der Norwegen-Unternehmung (Unternehmen Weserübung) wurde das Schiff im Mai 1940 zur Deckung von Schlachtschiffen und Kreuzern der Home Fleet eingesetzt. Nach im Ende der Operation wurde der Zerstörer ins Mittelmeer verlegt, wo er als Eskorte für Malta-Geleitzüge verwendet wurde. Bei einem derartigen Geleit lief HMS Imperial am 11. Oktober 1940 auf eine Minensperre, die von italienischen Zerstörern gelegt worden war. Die Reparatur der schweren Schäden nahm sechs Monate in Anspruch.

Im Mai 1941 wurde der Zerstörer zu einem weiteren Geleit herangezogen, das durch das gesamte Mittelmeer lief, um die bedrängte 8. Britische Armee mit Kriegsgerät zu versorgen. Nach Ende der Geleitaufgabe sollte der Zerstörer alliierte Truppen während der Luftlandeschlacht um Kreta von der Insel evakuieren. Am 28. Mai 1941 wurde der anlaufende Evakuierungsverband von deutschen Bombern angegriffen. Dabei wurde HMS Imperial von Ju-87-Sturzkampfbombern durch Nahtreffer beschädigt.

Nach Aufnahme der Truppen sollte der Verband nach Alexandria zurücklaufen, als auf dem Zerstörer als Folge des Nahtreffers die gesamte Ruderanlage ausfiel. Wegen der Luftüberlegenheit der Deutschen war es notwendig, bei Sonnenaufgang möglichst weit entfernt von der Insel zu sein. Aufgrund dessen wurde die manövrierunfähige HMS Imperial am 29. Mai 1941 nach Übernahme der Truppen und der Besatzung durch HMS Hotspur nördlich von Kreta versenkt.

Literatur[Bearbeiten]

  • M. J. Whitley: Destroyers of World War Two, Arms and Armour Press, London 1988 ISBN 0853689105

Weblink[Bearbeiten]