Hamburg-Langenbek

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Wappen von Hamburg
Langenbek
Stadtteil von Hamburg
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Koordinaten 53° 26′ 14″ N, 9° 59′ 10″ OKoordinaten: 53° 26′ 14″ N, 9° 59′ 10″ O
Fläche 0,8 km²
Einwohner 4020 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte 5025 Einwohner/km²
Postleitzahl 21079
Vorwahl 040
Bezirk Harburg
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein

Langenbek (niederdeutsch: Langenbeek) ist ein Hamburger Stadtteil im Bezirk Harburg. Mit einer Fläche von 0,838 km² ist Langenbek nach Sternschanze, Hoheluft-Ost und Hoheluft-West der viertkleinste Stadtteil Hamburgs.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Langenbek grenzt im Norden an Wilstorf, im Osten an Rönneburg, im Süden an Sinstorf und – durch die Engelbek getrennt – im Westen an Marmstorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußbrücke über der Engelbek

Der Name Langenbek leitet sich ab von einem langen Bach. An diesem Bach stand ein Hof mit einer Wassermühle, der im Jahr 1306 erstmals erwähnt worden ist. Dieser Hof bildet den Ursprung Langenbeks. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Langenbek eine selbstständige Gemeinde im preußischen Landkreis Harburg. 1937 erfolgte im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetz der Anschluss an Hamburg. In den 1950er Jahren begann eine intensive Bebauung von Reihenhäusern an neu angelegten Ringstraßen mit Namen von bekannten Orten in der Lüneburger Heide (beispielsweise Walsroder Ring, Wilseder Ring). Von 1987 bis 1994 entstand das Neubaugebiet Langenbeker Feld.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bürgerschaftswahl 2015 für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft, bei der Langenbek zum Wahlkreis Harburg gehört, brachte im Stadtteil folgendes Ergebnis[1]:

  1. SPD 51,1 % (–3,6)
  2. CDU 16,2 % (–5,8)
  3. AfD 10,2 % (+10,2)
  4. Grüne 7,6 % (+0,4)
  5. Linke 7,1 % (+1,9)
  6. FDP 5,3 % (±0,0)
  7. Übrige 2,5 % (–3,1)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Stadtteil Langenbek befindet sich ein Grabhügel aus der Bronzezeit. Die Grabstelle liegt auf einer Anhöhe eines Buchenwäldchens zwischen dem Blättnerring und dem Buchholzer Weg und wurde in den 1950er Jahren entdeckt. 1999 wurde dieses archäologische Denkmal der Vorzeit in die Denkmalliste aufgenommen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Straßenanbindung von Langenbek erfolgt durch die Winsener Straße, die bis Anfang der 2000er Jahre ein Teilstück der Bundesstraße 4 bildete. Die Winsener Straße ist quasi die einzige Durchgangsstraße des Stadtteils, ansonsten übernehmen Siedlungsstraßen die Erreichbarkeit der Wohngebiete.

Auch durch den ÖPNV ist Langenbek gut angebunden. Durch die Winsener Straße führen sieben Buslinien, davon eine Metrobuslinie und eine Nachtbuslinie. Das Langenbeker Feld ist seit 2001 durch vier Buslinien angebunden, davon eine Nachtbuslinie. Diese Linien unternehmen Stichfahrten von der Winsener Straße in das Neubaugebiet.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Friedhof Langenbek befindet sich bereits auf dem Gebiet von Hamburg-Sinstorf.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Von Altona bis Zollenspieker. Das Haspa-Handbuch für alle Stadtteile der Hansestadt, Hoffmann und Campe, Hamburg 2001. ISBN 3-455-11333-8. Artikel über Langenbek.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hamburg-Langenbek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Endgültiges Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2015.