Hans Keller (Regierungspräsident)

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Hans Keller (* 6. Mai 1920 in Kusel; † 30. April 1992 ebenda) war ein deutscher Verwaltungsbeamter.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keller verbrachte seine Schulzeit in seiner Heimatstadt Kusel. Am Zweiten Weltkrieg nahm er als Oberleutnant der Reserve teil. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.[1] Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft studierte er von 1946 bis 1951[1] Rechts- und Staatswissenschaften in Heidelberg und Mainz. Danach machte er eine Ausbildung im Verwaltungsdienst an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und durchlief dabei Stationen bei den Landratsämtern in Kusel, Westerburg und Birkenfeld. 1952 legte er schließlich das große Staatsexamen ab. Von 1953 bis 1955 war er Regierungsassistent und Regierungsrat bei der Bezirksregierung der Pfalz und im Innenministerium des Landes Rheinland-Pfalz.[1]

1954 wurde Keller zum Landrat des Landkreises Zell berufen, die Ernennung erfolgte am 4. März 1955. Zum 1. März 1966 wechselte er nach Neustadt an der Weinstraße, wo er sein neues Amt als Regierungspräsident im Regierungsbezirk Pfalz antrat. Nachdem dieser 1968 im neuen Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz aufging, war er dessen erster Regierungspräsident, bis er am 15. Juli 1983 in den Ruhestand ging.

Keller war bis zu seinem Tode verheiratet. Seine Trauerfeier fand in der Pauluskirche in Hambach an der Weinstraße statt, seine letzte Ruhestätte befindet sich in Kusel.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfons Friderichs: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell, Trier Kliomedia 2004, ISBN 3898900843, S. 182.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Redaktionsbüro Harenberg: Knaurs Prominentenlexikon 1980. Die persönlichen Daten der Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Mit über 400 Fotos. Droemer Knaur, München/Zürich 1979, ISBN 3-426-07604-7, Keller, Hans, S. 219.