Hans Piesbergen

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Hans Piesbergen, 2016 im Stadttheater Kempten

Hans Piesbergen (* 1961 in Stuttgart) ist ein österreichischer[1] Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Piesbergen wuchs ab 1967 in Wien/Österreich auf und lebt seit 1990 wieder in Deutschland. Er spielte an verschiedenen Bühnen in Wien (Volkstheater, Theater in der Josefstadt, Schauspielhaus, Theater Der Kreis, Beinhardt-Ensemble, Rabenhof Theater), war Ensemblemitglied am Bayerischen Staatsschauspiel in München, am Staatstheater Braunschweig, u. a. Er gastierte unter anderem am Schauspiel Frankfurt, Schauspielhaus Düsseldorf, Schauspiel Bonn, am Schlosspark Theater Berlin und war mehrfach auf Tournee.

Unter anderem arbeitete er mit den Regisseuren George Tabori, Robert Lepage, Barrie Kosky, Leander Haußmann, Steven Berkoff, Gavin Quinn und Silvia Armbruster.

In den Jahren 2003 bis 2005 war er Scar in Disneys Der König der Löwen in Hamburg, anschließend König Ludwig XIII. im Musical Drei Musketiere im Theater des Westens, Berlin.

2005 bis 2012 arbeitet er mit Robert Lepage und dessen Theater Ex Machina, Quebec, an dem multilingualen Theaterepos Lipsynch und gastierte mit dieser Produktion weltweit auf Festivals (London, New York, Toronto, Montreal, Sydney, Melbourne, Moskau, Madrid, Neapel, Wien und Taipeh).

Er spielte vielfach im deutschsprachigen Fernsehen wie Tatort, Derrick, Der letzte Zeuge, SOKO Wien, SOKO Leipzig und drehte internationale Kinofilme (u. a. Bandaged).

Der kanadische Kinofilm Triptyque der Regisseure Robert Lepage und Pedro Pires, in dem er die männliche Hauptrolle spielte, wurde im Herbst 2013 beim Filmfestival in Toronto uraufgeführt, war danach auf den Filmfestivals in Montreal und Santa Barbara (Kalifornien) zu sehen und erlebte seine europäische Erstaufführung bei der Berlinale 2014.

Hans Piesbergen wirkte an folgenden Hörbüchern mit: Die Ursache (Thomas Bernhard), Das Bildnis des Dorian Gray (Oscar Wilde), Wahlverwandtschaften (Goethe).

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1989: Wolfsspiel-Golbzeit
  • 1992: Gottes und des Menschen Zorn
  • 1993: Wüstenzeit (Les mariés du désert)
  • 1993: Gyges und Kandaules
  • 1993: Tod den Geschichten
  • 1994: Graf Maluco (2 Teile)
  • 1994: Die Nächte von St. Germain (2 Teile)
  • 1995: Die Schattenlinie
  • 1998: Marita – oder die Unbetrauerte
  • 1995: Die Applausmaschine (8 Teile)
  • 1995: Futschlinien (2 Teile)
  • 1997: Die falsche Sanftmut des Schnees
  • 1998: Familienalbum
  • 1999: Schrödingers Katze
  • 2001: Die fliegende Frieda
  • 2002: Meobi
  • 2003: Das Hotel zur Sehnsucht
  • 2003: Liebes Stück
  • 2003: Inspektor Jury spielt Katz und Maus
  • 2003: Mondgöttin 513
  • 2005: Zwischen den Zeilen
  • 2006: Nebelflecken

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Piesbergen. In: Schauspielervideos.de. Abgerufen am 20. Juli 2017.