Harald Kirschner

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Harald Kirschner (* 1944 in Reichenberg) ist ein deutscher Fotograf; seine Schaffensschwerpunkte sind Sozialdokumentarische Fotografie, Reportage sowie Alltagsfotografie in der DDR.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harald Kirschner wuchs in Altentreptow in Mecklenburg-Vorpommern auf. Zwischen 1963 und 1965 absolvierte er eine Fotografenlehre in Loitz.

Von 1968 bis 1973 studierte Kirschner Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, wo er mit dem Diplom abschloss. Anschließend war er nach der Aspirantur an dieser Hochschule dort als Hochschullehrer tätig, bevor er sich 1981 beruflich freischaffend machte.

Von 1993 bis 2003 war der Fotograf an zahlreichen Buchpublikationen von Pro Leipzig e.V. – etwa über einige Stadtteile Leipzigs – beteiligt.

25. Juli 2017: Auslandsarbeit der Stiftung – Start up Dialog (Foto: Harald Kirschner)

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personalausstellungen (Auswahl, seit 2006)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018 Syrien ‘86, Leipzig, Haus des Buches[2]
  • 2018 Credo, Marcel-Callo-Haus, Heilbad Heiligenstadt
  • 2017 Credo, Landtag von Sachsen-Anhalt, SPD-Landtagsfraktion
  • 2016 Credo, Museum der bildenden Künste Leipzig
  • 2016 Gnadenkirche, Leipzig-Wahren
  • 2016 Galerie Jochen Hempel, Berlin
  • 2016 Traum und Tristesse, Stiftung Haus der Geschichte der BRD, Bonn
  • 2015 Neubrandenburg
  • 2015 Begrenzungen, Pauluskirche Grünau, Leipzig
  • 2015 Die Anfänge der katholischen Gemeinde St. Martin in Grünau, Leipzig[3]
  • 2015 Traum und Tristesse, Museum in der Kulturbrauerei, Berlin
  • 2014 Breunsdorf 1994, Ausstellung im Museum der Stadt Borna
  • 2013 Patina – Halle 1986–1990, Galerie Raum Hellrot, Halle
  • 2012 Leipziger Osten 1981, Galerie Komm-Haus, Leipzig
  • 2012 Syrien 1986, Galerie Bürocafé Tiefensee, Leipzig
  • 2012 Traum und Tristesse, Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
  • 2011 Leipziger Osten 1981/2011, Pöge-Haus Leipzig (mit Christiane Eisler)
  • 2010 Eiger Nordwand – Verlassene Wohnungen, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
  • 2009 Galerie Pauluskirche Leipzig
  • 2006 Allee-Center Leipzig

Gruppenausstellungen (Auswahl, seit 1999)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2016 3plus2, Quito/Ecuador
  • 2015 Paradigma Plagwitz 2, Druckkunst-Museum, Leipzig (Katalog)
  • 2015 Positionen Leipziger Fotografen, Galerie Waldenburg
  • 2014 Paradigma Plagwitz, Tapetenwerk, Leipzig (Katalog)
  • 2014 Leipzig Monochrom, Galerie Koenitz, Leipzig
  • 2011 Leipzig – Fotografie seit 1839, Museum der bildenden Künste Leipzig (Katalog)
  • 2009 East – Zu Protokoll / For the record, Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig (Katalog) sowie in Chemnitz, München, Essen, Stavanger, Neubrandenburg, Frankfurt, Dresden
  • 2009 60 / 40 / 20. Kunst in Leipzig seit 1949, Museum der bildenden Künste Leipzig / Kunsthalle der Sparkasse Leipzig (Katalog)
  • 2009 Orte. Heimat, Galerie Photan, Leipzig
  • 2000 7. Leipziger Jahresausstellung (Katalog)
  • 2000 The Ir-Real of the Real, Georgia Museum of Art, USA (Katalog)
  • 1999 Revolution mit Kerzen, KPMG-Galerie, Leipzig[4]

Buchveröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald Kirschner: Abenteuer Platte. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2021, ISBN 978-3-96311-515-8 (Bildband, 128 Seiten; Quelle: http://d-nb.info/1232939676, 11. Oktober 2021).
  • Harald Kirschner, Hans Sonntag: Als die Eisenbahnstraße noch Ernst-Thälmann-Straße hieß. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2019, ISBN 978-3-96311-150-1[5]
  • Raster Beton – vom Leben in Großwohnsiedlungen zwischen Kunst und Platte. Leipzig-Grünau im internationalen Vergleich. Weimar 2017
  • Credo – Kirche in der DDR. Halle (Saale) 2017[6]
  • Vom Heimischwerden – Leipzig-Grünau 1981 bis 1991. Halle (Saale) 2015
  • Patina – Halle 1986–1990. Halle (Saale) 2013
  • Der Zirkus ist da. Zusammen mit Jutta Kirschner. Berlin 1987, 2. Aufl.
  • Eine Pferdeferienfahrt. Zusammen mit Jutta Kirschner. Berlin 1986, 4. Aufl.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harald Kirschner ist verheiratet mit der Kinderbuch-Illustratorin und -Autorin Jutta Kirschner. Die Eheleute haben einige Bücher gemeinsam veröffentlicht und wohnen in Leipzigs Stadtteil Grünau.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.harald-kirschner.de/
  2. http://www.haus-des-buches-leipzig.de/detail.php?type=v&id=1518
  3. Onlineveröffentlichung: Harald Kirschner zu Gast in St. Martin - Der Fotograf hat die Anfänge der katholischen Gemeinde für die Ewigkeit festgehalten. Kirchgemeinde St. Martin Leipzig-Grünau, Online-Portal. Abgerufen am 29. März 2018.
  4. http://www.harald-kirschner.de/
  5. https://www.l-iz.de/bildung/buecher/2019/03/Ein-Zeitschock-in-Bild-und-Text-Als-die-Eisenbahnstrasse-noch-Ernst-Thaelmann-Strasse-hiess-265630, abgerufen am 11. Oktober 2021
  6. https://www.l-iz.de/bildung/buecher/2017/08/Harald-Kirschners-aufmerksame-Bilder-aus-dem-religioesen-Leben-der-spaeten-DDR-187473, abgerufen am 11. Oktober 2021
  7. http://www.boedecker-kreis.de/Autorinnen-Autoren.55+M5d4291549be.0.html