Frühlingslied (Film)

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Filmdaten
Originaltitel Frühlingslied
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1954
Stab
Regie Hans Albin
Drehbuch Peter Francke
Produktion Helmuth Schönnenbeck
Musik Lothar Brühne
Kamera Erich Küchler,
Ulrich Ritzer,
Klaus von Rautenfeld
Schnitt Walter Fredersdorf
Besetzung

Frühlingslied ist ein deutscher Film vom Regisseur Hans Albin aus dem Jahr 1954. Eine schweizerdeutsche Dialektfassung entstand unter dem Titel ´s Vreneli vom Eggisberg[1]. Der deutsche Fernsehtitel lautete Heidi und ihre Freunde.

Handlung[Bearbeiten]

Der sechsjährige Wolfgang ist ein musikalisches Wunderkind. Er gibt bereits Klavierkonzerte. Sein Onkel Fabricius drängt ihn dabei zu immer neuen Höchstleistungen. Die Ärzte raten ihm dringend, dem Kind auch mal etwas Erholung zu gönnen. Als Fabricius einen Verkehrsunfall hat, willigt dieser schließlich ein, dass der Junge für sechs Wochen zur Erholung in die Schweiz fahren kann.

Frau Lauber nimmt Wolfgang liebevoll auf und gibt ihm die Zuneigung, die ihm bei seinem strengen Onkel fehlt. Wolfgang lernt dort auch Heidi kennen. Zunächst streitet sich Heidi mit Wolfgang, freundet sich dann aber doch schnell mit ihm an. Etwas schwieriger erweist sich die Freundschaft mit Jöggi. Dieser ist zunächst recht eifersüchtig, dass Heidi so viel Zeit mit Wolfgang verbringt. Auch sein Onkel Abegg, mit dem Jöggi auf einer Alpe lebt, kann ihn nicht beschwichtigen.

Auf der Suche nach seinem Hund, den er bei Frau Lauber geschenkt bekommen hat, stürzt Wolfgang in einen Wildbach. Heidi und Jöggi können ihn gerade noch retten. Von der Unterkühlung bekommt Wolfgang eine Lungenentzündung. Doch weil auch Jöggi sich inzwischen um seinen Freund sorgt, wird Wolfgang schnell wieder gesund.

Doch dann taucht Wolfgangs Onkel Fabricius auf, und die Idylle ist vorbei. Er nimmt Wolfgang wieder mit auf Tournee. Bei einem Livekonzert im Fernsehen bricht Wolfgang vor Erschöpfung zusammen. Nachdem ihm der dortige Arzt sehr drastisch die Meinung gesagt hat, sieht Fabricius endlich ein, dass er den Jungen überfordert, und bringt ihn zu Frau Lauber zurück.

Kritik[Bearbeiten]

„Zu Herzen gehende, unrealistische und biedere Unterhaltung.“

film-dienst

Besonderheiten[Bearbeiten]

Die Geschichte basiert sehr frei auf Motiven vom Roman Heidi von Johanna Spyri.

Heidi wird in dieser Geschichte von Heidmarie abgeleitet, statt von Adelheid. Außerdem lebt der Geißenhirte zusammen mit einem Großvater auf der Alp, und nicht Heidi.

Die Figuren von Heidi, Geißenpeter (Jöggi) und dem Alpöhi (Onkel Abegg) sind leicht zu erkennen. Fast alle Rollen werden von den gleichen Schauspielern gespielt wie bei der Heidiverfilmung von 1952 und beim Film Heidi und Peter von 1955.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.zweitausendeins.de/filmlexikon/?wert=25605&sucheNach=titel