Heiko Buhr

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Heiko Buhr (* 1. Juli 1964 in Neumünster) ist ein deutscher Schriftsteller. Er schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Gedichte und Erzählungen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abitur absolvierte Heiko Buhr zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann, bevor er ab 1988 Deutsche Literaturwissenschaft studierte und 1997 promoviert wurde. Er war als Museumswärter, Tischlereigehilfe, Regalbestücker, Korrekturleser und Druckereiversandmitarbeiter tätig. Von 1999 bis 2009 arbeitete er im Sozialwesen als pädagogischer Betreuer und ist seit 2010 freier Schriftsteller und Publizist. Heiko Buhr lebt und arbeitet in Kiel.

1999 erhielt Heiko Buhr für sein Theaterstück Ausstand den renommierten Stückepreis des Industriellen Heinz Dürr. Seit 2000 bekommt er Einladungen zu verschiedenen Stückemärkten, so in Berlin und Heidelberg. Seine Stücke wurden international aufgeführt.

Das Thema von Heiko Buhrs in seinen Hörspielen und Theaterstücken ist eine sozialkritische Reflexion der Wirklichkeit, die einerseits auf einer gleichsam dokumentarischen Realitätsdarstellung beruht, andererseits aber der Sprache einen eigenmächtigen Status zuerkennt. Gleichzeitig schreibt Heiko Buhr hintersinnige Farcen und Komödien sowie tiefgehende Familiendramen. Sein Werk wurzelt weitgehend in der Literatur der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Theaterstücke und Hörspiele von Heiko Buhr werden durch den Drei Masken Verlag vertreten.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher
  • »Sprich, soll denn die Natur der Tugend Eintrag tun?« Studien zum Freitod im 17. und 18. Jahrhundert, Königshausen und Neumann, Würzburg 1998 (Dissertation)
  • Ausstand. Stück und Materialien, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2001
Hörspiele
  • Abfall, Hörspiel, Regie: Alexander Schuhmacher, NDR 2004
  • Immer schön kleinhalten, Zwölf Kurzhörspiele, Regie: Robert Matejka, DR 2007
Beiträge
  • Fünf Texte für Ror Wolf, in: Oliver Jahn / Kai U. Jürgens (Hgg.), Ähnliches ist nicht dasselbe. Eine rasante Revue für Ror Wolf, Verlag Ludwig 2002

Daneben Veröffentlichungen in Zeitschriften wie Brückenschlag, Wortwahl und neue deutsche literatur.

Inszenierungen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]