Heinz Georg Wagner (Chemiker)

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Heinz Georg Wagner (* 20. September 1928 in Hof (Saale)) ist ein deutscher Chemiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinz Georg Wagner ist auf dem Gebiet der Physikalischen Chemie tätig. Seit 1971 war er Direktor des physikalisch-chemischen Instituts der Universität Göttingen und Leiter der Abteilung "Reaktionskinetik" sowie Mitglied des Direktoriums des Max-Planck-Instituts für Strömungsforschung in Göttingen und war seit 1988 Stellvertretender Präsident des Kuratoriums der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) Braunschweig und Berlin und Kurator der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin. Er leistete entscheidende Beiträge auf dem Gebiet der Kinetik von Gas- und Verbrennungsreaktionen, vor allem unter dem Aspekt der Bildung von Ruß. Weitere Arbeitsgebiete waren die Untersuchung von Explosions- und Detonationsvorgängen und die Wirkungsweise von Trennkolonnen.

Er erhielt zahlreiche Preise, Ehrungen und Ehrendoktorwürden, darunter die Ehrendoktorwürde der Universität Heidelberg [1] und 1997 die DECHEMA-Medaille. Im Jahr 1981 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt.[2] Weiterhin ist er Mitglied der Academia Europaea[3] und der Göttinger Akademie der Wissenschaften.

Darüber hinaus hat sich Heinz Georg Wagner große Verdienste um die Wissenschaftspolitik erworben, unter anderem war er lange Jahre Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Universität Heidelberg: Prof. Dr. Heinz Georg Wagner neuer Ehrendoktor der Universität Heidelberg; Pressemitteilung vom 10. Juli 1998.
  2. siehe Eintrag im Mitgliedsverzeichnis der Leopoldina
  3. siehe Eintrag im Mitgliederverzeichnis der Academia Europaea