Helmut Rühl (Schauspieler)

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Helmut Rühl (* 1955 in Tuttlingen) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rühl wuchs auf in Fridingen/Donau. Seine erste Hauptrolle auf der Naturbühne Steintäle war 1974 der Andri im Stück Andorra von Max Frisch. Rühl schloss nach der mittleren Reife seine Ausbildung zum Industriekaufmann ab. Von 1976 bis 1979 absolvierte er sein Schauspielstudium am Mozarteum in Salzburg.

1979 wurde er direkt ans Burgtheater Wien engagiert, wo er als Vlas in Gorkis Sommergästen unter der Regie von Achim Benning debütierte. Unter Dieter Giesing spielte er in Wedekinds Frühlings Erwachen den Moritz Stiefel. Weitere Produktionen folgten. Von 1986 bis 1989 arbeitete Helmut Rühl mit George Tabori, Marty Fried und Walter Lott am Theater Der Kreis in Wien, darunter in O’Neills Der Eismann kommt und Taboris Kannibalen. Ein Engagement am Theater Bremen folgte, hier spielte er unter anderem den Ui in Brechts Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui und den Estragon in Becketts Warten auf Godot. Weitere Engagements hatte er unter anderem in Wiesbaden und Dortmund, wo er den Mephisto in Goethes Faust spielte. Seit 2015 ist Helmut Rühl festes Ensemblemitglied der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven.[1]

Seit 1991 lebt Rühl in Berlin.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Alma, Kurhaus Semmering; Regie: Paulus Manker
  • 2008–2009: Iphigenie, Tourneetheater Landgraf; Regie: Amina Gusner
Festengagements
Theaterregie

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Helmut Rühl. Abgerufen am 18. Juni 2021.