Hendrik Weydandt

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Hendrik Weydandt
Personalia
Geburtstag 16. Juli 1995
Geburtsort GehrdenDeutschland
Größe 195 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
0000–2013 JSG Groß Munzel/Landringhausen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2013–2014 TSV Groß Munzel mind. 25 (23)
2014–2018 1. FC Germania Egestorf/Langreder 97 (41)
2018 Hannover 96 II 2 0 (1)
2018– Hannover 96 81 (19)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 5. Mai 2021

Hendrik Weydandt (* 16. Juli 1995 in Gehrden[1]) ist ein deutscher Fußballspieler. Weydandt spielte in der Jugend nie in einem Nachwuchsleistungszentrum und war in seinen ersten Jahren im Herrenbereich neben seinem Studium als Amateur aktiv. Er stieg mit verschiedenen Vereinen von der Kreisliga, über die Oberliga bis in die Regionalliga auf und wurde nach seinem Wechsel zu Hannover 96 im Alter von 23 Jahren zum Profi und Bundesligaspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weydandt im Amateurfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weydandt spielte in seiner Jugend nie professionell Fußball.[2] Im Alter von 5 Jahren trat er den Sportfreunden Landringhausen bei, die eine Jugendspielgemeinschaft mit dem TSV Groß Munzel aus dem gleichnamigen Ort bildeten.[3] In der Saison 2013/14, seinem letzten Jahr in der A-Jugend, rückte er in die erste Mannschaft des TSV Groß Munzel auf und wurde mit 23 Toren in 25 oder 26 Einsätzen Torschützenkönig der Kreisliga Hannover-Land Staffel 3.[3][4]

Zur Saison 2014/15 wechselte Weydandt in die fünftklassige Oberliga Niedersachsen zum 1. FC Germania Egestorf/Langreder. In seiner ersten Saison auf höherem Niveau war er zumeist Ersatzspieler und kam auf 16 Einsätze, in denen er 2 Tore erzielte. In der Saison 2015/16 kam Weydandt häufiger zum Einsatz und erzielte in 25 Einsätzen 13 Tore. Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder nahm als Vizemeister an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord teil, in der Weydandt beim 2:2-Unentschieden gegen den SV Eichede beide Treffer erzielte, wodurch der Aufstieg erreicht wurde. Auch in der Regionalliga konnte er seine Torquote bestätigen: Auf 12 Tore in 25 Einsätzen in der Saison 2016/17 folgten in der Saison 2017/18 14 Tore in 31 Einsätzen.

Profi bei Hannover 96[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2018 wechselte Weydandt zu Hannover 96 und war für die zweite Mannschaft vorgesehen. Unter André Breitenreiter durfte er an der Vorbereitung der Profis teilnehmen.[2] Nachdem Weydandt einmal in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Nord zum Einsatz gekommen war, debütierte er in der ersten Runde des DFB-Pokals in einem Pflichtspiel der Profis. Beim 6:0-Sieg über den Drittligisten Karlsruher SC wurde er in der Schlussphase eingewechselt und erzielte in der 85. und 90. Spielminute die Tore zum Endstand.[5] Am 25. August 2018 debütierte er beim 1:1-Unentschieden gegen Werder Bremen am ersten Spieltag der Saison 2018/19 in der Bundesliga, wobei er in der 75. Spielminute eingewechselt wurde und eine Minute später den Führungstreffer erzielte.[6] Anfang September 2018 erhielt Weydandt einen Profivertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2020.[7] Insgesamt kam er unter Breitenreiter und dessen Nachfolger Thomas Doll auf 28 Bundesligaeinsätze (18-mal von Beginn), in denen er 6 Tore erzielte, womit er der beste Torschütze seiner Mannschaft war. Hannover 96 stieg am Saisonende in die 2. Bundesliga ab.

In der Saison 2019/20 kam Weydandt unter dem neuen Cheftrainer Mirko Slomka und dessen Nachfolger Kenan Kocak zu 27 Zweitligaeinsätzen (16-mal von Beginn). Mit 9 Toren wurde er hinter Marvin Ducksch (15) zweitbester Torschütze seiner Mannschaft, die auf dem 6. Platz den direkten Wiederaufstieg verpasste. Wegen Problemen an der Achillessehne fiel der Stürmer nach der Winterpause für 4 Spiele aus.[8]

Vor der Saison 2020/21 unterschrieb Weydandt, dessen Vertrag für knapp 2 Wochen ausgelaufen war und der laut eigener Aussage „mehrere konkrete Angebote, auch aus der 1. Liga“ hatte, einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2023.[9]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine
Persönliche Auszeichnungen

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weydandt studierte Betriebswirtschaftslehre an der FHDW Hannover. Im September 2018 stellte er seine Bachelorarbeit fertig.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hendrik Weydandt auf 1fcgel.de, abgerufen am 20. August 2018.
  2. a b Hannover: Weydandt lässt Tore sprechen, kicker.de, 20. August 2018, abgerufen am 20. August 2018.
  3. a b Germania testet erfolgreich, deister-echo.de, 3. Juli 2014, abgerufen am 20. August 2018.
  4. Siehe die Torschützenliste der Kreisliga Hannover-Land Staffel 3 2013/14 auf fussball.de, abgerufen am 25. August 2018. Für die Partien am 3., 7. und 15. Spieltag liegt kein bzw. kein vollständiger Spielbericht bei fussball.de vor. Auf der Webseite des TV Jahn Leveste (3. Spieltag 2013/14, Endstand 1:5) wird Weydandt als Torschütze genannt, vgl. [1]. Im Spielbericht für das Spiel gegen die SV Eintracht Hiddestorf (7. Spieltag, Endstand 2:1) wird er als Torschütze des Führungstreffers geführt, vgl. [2].
  5. Wimmer eröffnet in Hannovers Pokal-Aufgalopp, kicker.de, 19. August 2018, abgerufen am 20. August 2018.
  6. Gebre Selassie vermiest Weydandts Märchen, kicker.de, 25. August 2018, abgerufen am 25. August 2018.
  7. Weydandt unterschreibt Profi-Vertrag, hannover96.de, 3. September 2018, abgerufen am 3. September 2018.
  8. Von Hoffnung und Verletzten: Ist Hendrik Weydandt der 96-Heilsbringer?, sportbuzzer.de, 4. Februar 2020, abgerufen am 14. Juli 2020.
  9. Trotz Angeboten aus der 1. Liga: Weydandt bleibt bei 96, hannover96.de, 13. Juli 2020, abgerufen am 14. Juli 2020.
  10. Kopf frei für Hoffenheim: Hendrik Weydandt gibt seine Bachelorarbeit ab, sportbuzzer.de, 24. September 2019, abgerufen am 26. Mai 2019.