Heppendorf

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Heppendorf
Stadt Elsdorf
Wappen von Heppendorf
Koordinaten: 50° 54′ 45″ N, 6° 38′ 11″ O
Höhe: 70 m ü. NHN
Fläche: 30,81 km²
Einwohner: 1862 (30. Apr. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 50189
Vorwahl: 02271

Heppendorf ist ein Ortsteil der Stadt Elsdorf im nordrhein-westfälischen Rhein-Erft-Kreis.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heppendorf grenzt im Osten an Sindorf, im Süden an Geilrath, im Westen an Stammeln und im Nordwesten an Widdendorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Dionysius
Apostel-Paulus-Kirche

Aus der Steinzeit und der Römerzeit konnten in Heppendorf Überreste entdeckt werden. Der Ort liegt an der alten Römerstraße Trier–Neuss. Das Kölner Stift St. Gereon besaß schon vor 976 mehrere Güter, unter anderem auch den Fronhof mit seiner Kapelle. Im Jahre 1119 wurden erstmals die Herren von Heppendorf erwähnt, die später als Herren der Burg Elberfeld den Namen von Elverfeld annahmen. Sie dienten den Kölner Erzbischöfen vom 12. bis 14. Jahrhundert als Ministerialen. Seit dem Mittelalter gehörte der Ort zum Amt Bergheim im Herzogtum Jülich. 1794 besetzten französische Revolutionstruppen Heppendorf. Es entstand die Mairie Heppendorf im Kanton Kerpen im Arrondissement Cologne im Département de la Roer. Die Mairie Heppendorf wurde 1800/01 auch als Mairie Grouven bezeichnet. 1815 kam Heppendorf an das Königreich Preußen. 1816 wurde die Bürgermeisterei Heppendorf gebildet, die 1937 mit dem Amt Esch vereinigt wurde und seit 1938 Amt Elsdorf hieß. Seit dem 1. Januar 1975 ist Heppendorf ein Teil der Gemeinde Elsdorf,[2] die seit 2011 Stadtrechte besitzt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008: 1.914 Einwohner

2009: 1.919 Einwohner

2018: 1.921 Einwohner[1]

2019: 1.862 Einwohner[1]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholische Pfarrei St. Dionysius
  • Evangelische Apostel-Paulus-Kirche

Bürgewald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heppendorf gehört zu den so genannten Bürgewaldgemeinden, die Rechte am Bürgewald besaßen. Dies ist der Legende nach dem heiligen Arnold von Arnoldsweiler zu verdanken, durch den legendären „Ritt um den Bürgewald“. Hauptort der Bürgewaldgemeinden ist Arnoldsweiler. Dorthin mussten die Heppendorfer am Pfingstdienstag, später am Pfingstmontag, dem heiligen Arnold eine Kerze opfern. Dieser Wachszins wurde erst im 19. Jahrhundert aufgelöst.[3]

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kindertagesstätte
  • Löschgruppe Heppendorf

Denkmalwürdige Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Bevölkerungszahlen Elsdorf 2018/2019. Stadt Elsdorf, 7. Mai 2019, abgerufen am 12. August 2019 (deutsch).
  2. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  3. Urkunde von 1360 zur Bestätigung des Wachszinses, durch den Herzog von Jülich.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]