Heute ich… morgen Du!

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Filmdaten
Deutscher Titel Heute ich… morgen Du!
Originaltitel Oggi a me… domani a te!
Produktionsland Italien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1968
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Tonino Cervi
Drehbuch Dario Argento
Produktion Lucio Trentini
Musik Angelo Francesco Lavagnino
Kamera Sergio D'Offizi
Schnitt Roberto Gianandre
Besetzung

Heute ich… morgen Du! (Originaltitel: Oggi a me… domani a te!) ist ein 1968 entstandener Italowestern mit Bud Spencer. Alternativtitel sind Der Dicke ist nicht zu bremsen und Stoßgebet für einen Hammer. Die deutschsprachige Erstaufführung erfolgte am 19. November 1968.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach fünf Jahren Gefängnis wird der unschuldig Verurteilte Bill Kiowa entlassen. Der Grund für seine Verurteilung war sein früherer Freund James Elfego, ein Schwertkämpfer mit asiatischen Wurzeln, Revolverheld und Anführer einer Gruppe von Gesetzlosen. Elfego vergewaltigte und ermordete Kiowas Ehefrau. Anschließend deponierte er Diebesgut bei ihm, informierte den Sheriff und ließ ihn so für eines seiner Verbrechen ins Gefängnis gehen. Kiowa erwirbt eine Schusswaffe um sich zu rächen. Schon vor dem Ausgang des Waffengeschäfts muss er zwei ihm Auflauernde in Notwehr töten.

Von seinen Rücklagen, welche ein Freund für ihn verwahrte, akquiriert Kiowa für je 5.000 Dollar vier Revolvermänner, um seinen Rachefeldzug zu unterstützen. Er verspricht ihnen dieselbe Summe nochmal, wenn sie die Mission letztlich erfolgreich erfüllen. Dabei handelt es sich im Einzelnen um den großen Iren O'Bannion, den Sheriff Jeff Milton, das Greenhorn Bunny Fox und den Glücksspieler Francis 'Colt' Moran. Auf dem Rachefeldzug geraten Bill Kiowa und O'Bannion in einen Hinterhalt, werden gefangen genommen und von fünf Gesetzlosen bewacht, während Elfego einen Geldtransport überfällt. Sie können jedoch noch rechtzeitig von den drei anderen befreit werden, wobei alle Bewacher ihr Leben lassen.

Als Elfego nach seiner Rückkehr vom Überfall das Desaster entdeckt, verfolgt er seine Widersacher. Der Showdown beginnt nachmittags in einem Birkenwald. Mit geschickten Tricks wird Elfegos Gefolgschaft nach und nach, durch die Nacht bis in den Morgen hinein, dezimiert. Zuletzt verletzt Elfego O'Bannion, wird dann aber von Bill Kiowa gestellt. Hier kann er ihn dank seiner jahrelangen Reaktionsübungen im Duell entwaffnen und übt schließlich Rache für den Mord an seiner Frau.

Alle fünf beschließen danach, gemeinsam ihr Glück im Süden zu suchen.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konträr beurteilten das Lexikon des internationalen Films und die Zeitschrift Cinema das Werk: Sahen erstere einen „(b)lutige(n) Western, der genüsslich die Lust am Töten demonstriert“[1], erkannte zweitere einen „(f)eine(n) Italo-Western ohne Klamauk und Manierismen.“[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Heute ich… morgen Du! im Lexikon des internationalen Films
  2. Cinema-Filmkritik