Hiroki Ueno

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JapanJapan Hiroki Ueno Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 8. April 1986
Geburtsort Nagano, Japan
Größe 178 cm
Gewicht 81 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Stürmer
Schusshand Links
Spielerkarriere
2002–2005 Kushiro
2005–2009 Waseda-Universität
2009–2011 High1
2011–2015 Nikkō Ice Bucks
seit 2015 Nippon Paper Cranes

Hiroki Ueno (jap. 上野 拓紀, Ueno Hiroki; * 8. April 1986 in Nagano, Honshū) ist ein japanischer Eishockeyspieler, der seit 2015 bei den Nippon Paper Cranes aus der Asia League Ice Hockey unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hiroki Ueno begann seine Karriere als Eishockeyspieler in Kushiro, wo er in einer Nachwuchsmannschaft spielte. 2005 ging er an die Waseda-Universität, für deren Eishockeymannschaft er bis 2009 aktiv war. Anschließend wechselte der Stürmer zum südkoreanischen Klub High1 aus Chuncheon in die Asia League Ice Hockey. Nach zwei Jahren auf der koreanischen Halbinsel kehrte er 2011 nach Japan zurück und spielte seither für die Nikkō Ice Bucks. In der Saison 2014/15 wurde er als Topscorer und Torschützenkönig der Asia League auch in deren All-Star-Team gewählt. 2015 wechselte er zu den Nippon Paper Cranes.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Japan nahm Ueno bereits an den U-18-Weltmeisterschaften 2003 und 2004 sowie den U-20-Weltmeisterschaften 2004, 2005 und 2006 teil. Bei der U20-Junioren-WM 2005 gelang ihm mit den Japanern beim Division-II-Turnier in Bukarest nach dem Abstieg im Jahr zuvor die Rückkehr in die Division I. Sein Debüt in der Herren-Nationalmannschaft gab Ueno bei der Weltmeisterschaft 2006, bei der seine Mannschaft in der Gruppe A der Division I antrat. Auch bei den Weltmeisterschaften 2007, 2010, 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016 stand er für sein Land in der Division I auf dem Eis. Bei der Weltmeisterschaft 2014 brachte er die japanische Auswahl im letzten Spiel gegen Ungarn fünfeinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit mit 4:3 in Führung – ein Ergebnis, das zum Aufstieg in die Top-Division gereicht hätte. Da die Asiaten aber nicht nur eine gute Minute vor Schluss den Ausgleich hinnehmen mussten, sondern am Ende das Spiel nach Penaltyschießen noch verloren, stieg statt ihrer die Auswahl Österreichs auf.

Bei den Winter-Asienspielen 2011 in Astana konnte er mit der japanischen Mannschaft hinter Gastgeber Kasachstan die Silbermedaille gewinnen. Zudem nahm er an den Qualifikationsturnieren für die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 und in Pyeongchang 2018 teil.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asia League-Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Reguläre Saison 7 277 179 174 353 219
Playoffs 3 18 9 8 17 12

(Stand: Ende der Saison 2015/16)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]