Horst Kurnitzky

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Horst Kurnitzky (* 1938 in Berlin) ist ein deutscher Philosoph, Religionswissenschaftler und Architekt, der als freier Autor in Mexiko und Berlin lebt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurnitzky studierte Philosophie, Soziologie, deutsche Literatur und Religionswissenschaft in Frankfurt am Main und an der FU Berlin unter anderem bei Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Klaus Heinrich und Peter Szondi. Er promovierte 1974 mit einer Arbeit über Die Triebstruktur des Geldes an der FU Berlin.

Kurnitzky arbeitete als Architekt und lehrte unter anderem an der FU Berlin und an Universitäten in Mexiko (UNAM, UAM). Er war auch Berater für Universitäten und Regierungen in Bolivien, Chile und Ecuador.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Versuch über Gebrauchswert: Zur Kultur des Imperialismus. Wagenbach, Berlin, 1970.
  • Triebstruktur des Geldes: Ein Beitrag zur Theorie der Weiblichkeit. Wagenbach, Berlin, 1974.
  • Ödipus: Ein Held der westlichen Welt. Wagenbach, Berlin, 1978.
  • Presioso Dinheiro, Amor Verdadeiro: diálogo entre um racionalista e um realista, com la participação especial de heródoto, aristóteles, kant, karl marx et alii. Apáginastantas, Lisboa, 1985.
  • Der heilige Markt: Kulturhistorische Anmerkungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main, 1994.
  • Die unzivilisierte Zivilisation: Wie die Gesellschaft ihre Zukunft verspielt. Campus, Frankfurt am Main, 2002.
  • Extravíos de la antropología mexicana. Fineo, México, D.F. - Monterrey, N.L., 2006.
  • Museos en la sociedad del olvido. Consejo Nacional para la Cultura y las Artes, México, D.F., 2013.
  • Extravíos de la antropología mexicana. Kindle Direct Publishing, KDP, tercera edición, 2017.
  • Querido dinero: Amor verdadero!, Una conversación entre un economista y un antropólogo. Kindle Direct Publishing, KDP, 2017.

Weiterhin veröffentlichte er zahlreiche Artikel und Aufsätze in den Zeitschriften Freibeuter, Kursbuch, Lettre International und der Frankfurter Rundschau.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]