Hubert Junker

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Hubert Junker (* 8. August 1891 in Merlscheid (Eifel) in Rheinland-Pfalz; † 26. April 1971 in Trier) war von 1938 bis 1962 katholischer Professor für alttestamentliche Exegese, biblisch-orientalische Sprachen und von 1952 bis 1960 Rektor der Theologischen Fakultät Trier.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner Promotion zum Dr. theol. war er von 1927 an Privatdozent. 1931 wurde er außerordentlicher Professor an der Philosophisch-theologischen Hochschule Passau.[1] Im Jahr der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten gehörte er am 11. November 1933 zu den Unterzeichnern des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat.[1] Ab 1938 war er Professor am Bischöflichen Priesterseminar Trier und ab 1950 bis zu seiner Emeritierung 1962 Rektor der Theologischen Fakultät.

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. Juli 1954 wurde er zum Päpstlichen Hausprälaten ernannt.

Werke (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Groß und Franz Mußner: Lex Tua Veritas. Festschrift für Hubert Junker zur Vollendung des 70. Lebensjahres am 8. Aug. 1961. Hrsg.: Paulinus, Trier, 1961, 320 S.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 283.