Igor Lolo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Igor Lolo
Igor Lolo 8969.JPG
Lolo im Nationalmannschaftstrikot (2012)
Personalia
Name Alexandre Igor Lolo[1]
Geburtstag 22. Juli 1982
Geburtsort AbidjanElfenbeinküste
Größe 179 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
1988–1993 ASEC Abidjan
1993–2001 Académie de Sol Beni
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2001–2003 ASEC Mimosas
2003–2004 KSK Beveren 10 (1)
2004–2005 Metalurh Donezk 12 (0)
2005–2007 Germinal Beerschot 41 (4)
2007–2008 KRC Genk 27 (0)
2008–2009 Dnipro Dnipropetrowsk 2 (0)
2009–2011 AS Monaco 43 (2)
2011–2013 FK Kuban Krasnodar 34 (0)
2013–2015 FK Rostow 22 (0)
2016 KVC Westerlo 0 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2008–2013 Elfenbeinküste 20 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Karriereende

Igor Lolo (* 22. Juli 1982 in Abidjan) ist ein ehemaliger ivorischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lolo wurde in Abidjan geboren und begann seine aktive Karriere mit sechs Jahren beim ASEC Abidjan. Im Frühjahr 1993 schloss er sich dann der von Jean-Marc Guillou gegründeten Jugendakademie des Vereins Académie de Sol Beni an. Die Akademie gilt für talentierte Spieler als Sprungbrett nach Europa, so entstammen seiner Jugendabteilung nationale Idole wie Didier Drogba, Yaya Touré oder Gervinho. Er startete seine Seniorenkarriere 2002 mit dem Seniorenverein der Academy ASEC Mimosas.[2] Zuerst erweckte Lolo allerdings das Interesse des belgischen Erstligisten KSK Beveren. Dort spielte er jedoch nur eine Saison, ehe er im Sommer zum ukrainischen Vertreter Metalurh Donezk wechselte. Nach ebenfalls nur einer Spielzeit kehrte er nach Belgien zurück und unterschrieb im Sommer 2005 einen Vertrag bei Germinal Beerschot. Mit der Mannschaft nahm er am UEFA-Cup teil, schied jedoch bereits in der ersten Runde gegen Olympique Marseille aus. In Antwerpen etablierte sich Lolo und absolvierte in zwei Jahren 41 Ligaspiele für Germinal Beerschot. Im Sommer 2007 sicherte sich Ligakonkurrent KRC Genk die Dienste des Ivorers. Auch hier spielte sich Lolo in die Startelf und stand in 27 Ligapartien für Genk auf dem Feld.

Dem mit nur zwei Einsätzen wenig erfolgreichen einjährigen Aufenthalt in Dnipropetrowsk folgte ein zweijähriges Engagement beim französischen Erstligisten AS Monaco. In der Saison 2009/10 erreichte er mit seiner Mannschaft das Pokalfinale, verlor dieses jedoch mit 0:1 gegen den PSG. Nach mehr als 50 Einsätzen für die AS Monaco unterschrieb Lolo im Sommer 2011 beim russischen Klub FK Kuban Krasnodar. Nach zwei Jahren wurde er vom Ligakonkurrenten FK Rostow verpflichtet.[3]

Im Januar 2016 folgte der Wechsel zum KVC Westerlo. Hier kam er wegen eines Innenbandrisses zu keinem Pflichtspieleinsatz und beendete daraufhin seine aktive Karriere.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2008 debütierte Lolo in der A-Nationalmannschaft seines Landes im Freundschaftsspiel gegen Paraguay. Zu seiner ersten Teilnahme an einem großen Turnier kam Lolo bei der Afrikameisterschaft 2012. Dort stand er in den beiden Gruppenspielen gegen Sudan und Angola als Rechtsverteidiger in der Startelf, in der K.-o.-Runde, in der die Elfenbeinküste bis ins Finale vorstieß, erhielt Jean-Jacques Gosso den Vorzug. Ein Jahr später gehört er erneut zum Aufgebot der Elfenbeinküste beim Afrika-Cup in Südafrika.[2]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. List of Players (PDF) Confederation of African Football (CAF). Abgerufen am 24. Januar 2013.
  2. a b ENTRETIEN Alexandre Lolo IGOR (Ex défenseur international de l’ASEC Mimosas)
  3. Ivorian Defender Lolo Joins FC Rostov. rsport.ru. Abgerufen am 21. Juni 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Igor Lolo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Profil bei lequipe.fr
  • Igor Lolo in der Datenbank von National-Football-Teams.com (englisch)
  • Igor Lolo in der Datenbank von weltfussball.de