Iksan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Iksan
Iksan - Young Deung Dong.jpg
Koreanisches Alphabet: 익산시
Chinesische Schriftzeichen: 益山市
Revidierte Romanisierung: Iksan-si
McCune-Reischauer: Iksan-si
Basisdaten
Provinz: Jeollabuk-do
Koordinaten: 35° 57′ N, 126° 57′ OKoordinaten: 35° 57′ N, 126° 57′ O
Fläche: 507,07 km²
Einwohner: 317.920 (Stand:  2006)
Bevölkerungsdichte: 627 Einwohner je km²
Gliederung: 1 Eup, 14 Myeon, 12 Dong
Postleitzahl: 570-010 - 570-998
Karte
Iksan (Südkorea)
Iksan
Iksan
Iksan auf der Karte von Südkorea.

Iksan (익산시) ist eine Stadt in der Provinz Jeollabuk-do in Südkorea. Die Stadt hat mehr als 300.000 Einwohner.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 7. Jahrhundert war Iksan neben Sabi, dem heutigen Buyeo-eup, die zweite Hauptstadt des Königreiches Baekje. Bis 1995 hieß die Stadt Iri, dann wurde sie mit dem Landkreis Iksan zur Stadt Iksan zusammengelegt.

Am 11. November 1977 explodierte im Bahnhof Iri ein Güterwagen, der 40 t Dynamit geladen hatte. 59 Menschen starben, 185 wurden schwer[1], 1.300 insgesamt verletzt. Die meisten Gebäude innerhalb eines Radius von 500 m um den Detonationspunkt wurden schwer beschädigt. Insgesamt wurden etwa 9.500 Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. 10.000 Menschen wurden obdachlos. Der Schaden durch den Verlust von Wohnraum betrug alleine 23 Milliarden Won.[2] Um die Obdachlosen unterzubringen, wurden die ersten Apartmentgebäude der Stadt gebaut.[3]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Spätherbst findet jährlich das Zehn-Millionen-Chrysanthemen-Festival statt.[4] 2002 wurde das Juwelen-Museum eröffnet.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Iksan befindet sich die Wonkwang University.

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Iksan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Emergency Management in Korea: Just Started, but Rapidly Evolving." Federal Emergency Management Agency. Abgerufen am 12. Juli 2011.
  2. 철도주요연표 (Koreanisch). 한국철도공사, 2010, S. 203.
  3. Sungjoo Han: South Korea 1977: Preparing for Self-Reliance. In: Asian Survey. 18, Nr. 1, Januar 1978, S. 45–57 [53]. doi:10.2307/2643183.
  4. http://festival.iksan.go.kr/language/english.html