Immer wieder Sonntag

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Seriendaten
OriginaltitelImmer wieder Sonntag
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)1993–1995
Länge50 Minuten
Episoden31 in 2 Staffeln (Liste)
GenreFamilienserie
IdeePeter Abraham
Erstausstrahlung3. September 1993 auf ZDF
Besetzung

Hauptdarsteller:

Nebendarsteller:

Immer wieder Sonntag ist eine deutsche Familienfernsehserie, die 1992–1996 produziert wurde. Geprägt wurde die Serie von Grit Boettcher, welche die Rolle von Hilde Sonntag spielte. Die Serie wurde im ZDF ausgestrahlt, produziert von Nova-Film. Das Drehbuch lieferte Peter Abraham.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hilde Sonntag arbeitet nach einigen Jobs und Hobbys in einer Boutique als Änderungsschneiderin bei Frau Treuwert und hat eines Tages die Chance, als Teilhaberin bei ihr einzusteigen. Ihr Mann Franz arbeitet bei der BVG und fährt den großen Doppeldecker-Bus quer durch Berlin. Das Ehepaar Sonntag hat zwei erwachsene Kinder, Knut und Karin. Auch Hildes Mutter Mathilde wohnt mit im Haus.

Sohn Knut ist Automechaniker, der sich nicht zwischen seinen Freundinnen Beatrice und Nora entscheiden kann. Nachdem er tödlich verunglückt, ziehen die Sonntags in ein neues Haus, in das sie Elmar Schindler als Untermieter nehmen, dessen Bruder Waldi auch gern mit einziehen würde. Karin hat wechselnde Freunde und gelangt eines Tages an den Student Hans-Hermann, der allerdings noch verlobt ist und Schindlers Zimmer übernimmt, als dieser wieder auszieht.

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nummer
(gesamt)
Nummer
(Staffel)
Titel Erstausstrahlung
(Deutschland)
1 1 Das liebe Geld 3. September 1993
2 2 Fundsache 10. September 1993
3 3 Der Unfall 17. September 1993
4 4 Die Liebe hat bunte Flügel 24. September 1993
5 5 Hurra, Besuch! 1. Oktober 1993
6 6 Ein Haus voller Harmonie 8. Oktober 1993
7 7 Zimmer zu vermieten 15. Oktober 1993
8 8 Glücksklee 22. Oktober 1993
9 9 Gewitterwolken 29. Oktober 1993
10 10 Vertrauen 5. November 1993
11 11 Fahrt ins Blaue 12. November 1993
12 12 Gewinn und Verlust 19. November 1993
13 13 Hildes Trauer 26. November 1993
14 14 Das neue Haus 3. Dezember 1993
15 15 Kinderüberraschung 10. Dezember 1993
16 16 Frauen mit Elan 17. Dezember 1993
17 17 Chancen 31. Dezember 1993
18 18 Urlaubsfreuden 7. Januar 1994
19 19 Frau des Monats 14. Januar 1994
20 20 Oma greift ein 21. Januar 1994

Staffel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nummer
(gesamt)
Nummer
(Staffel)
Titel Erstausstrahlung
(Deutschland)
21 1 Große Kinder – Große Sorgen 25. April 1996
22 2 Das Sommerfest 2. Mai 1996
23 3 Kam, sah und siegte 9. Mai 1996
24 4 Diener zweier Damen 16. Mai 1996
25 5 Das Ende der Flegeljahre 23. Mai 1996
26 6 Schwarze Katze von links nach rechts 30. Mai 1996
27 7 Der Schmuck 6. Juni 1996
28 8 Chaos 4. Juli 1996
29 9 Schocktherapie 11. Juli 1996
30 10 Puzzlespiel 18. Juli 1996
31 11 Jedem eine Chance 25. Juli 1996

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barbara Sichtermann von Die Zeit schreibt recht nüchtern: „Mit ‚Immer wieder Sonntag‘, einer Familienserie im Kleinbürgermilieu, hat sich das ZDF nun tatsächlich in die Mark aufgemacht, jedenfalls soll man das glauben. Denn das, was Berlin tatsächlich bietet: Schauplätze von erschütternder Gammeligkeit, Verlorenheit und Brüchigkeit, das ignoriert diese Serie mit kurioser Indolenz. […] Man stellt keine Berlin-Atmosphäre her, wenn man sich darauf beschränkt, die Personen Sonnabend statt Samstag und Schrippen statt Brötchen sagen zu lassen, und das mehrmals pro Folge. An Berlin fasziniert sein großes, altes, kaputtes, heterogenes Häuserkonglomerat. Wer sich da nicht reintraut – eine Feigheit, die für Augentiere wie Kameraleute und Fernsehregisseure unbegreiflich ist –, wer den Reiz dieser enormen Kulisse nicht verspürt, sollte keine ‚Berlin‘-Serien konzipieren.“[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Barbara Sichtermann: Schrippen statt Brötchen Fernsehkritik bei zeit.de, abgerufen am 20. März 2015.