Ins Blaue

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
OriginaltitelIns Blaue
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2012
Länge101 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
Stab
RegieRudolf Thome
DrehbuchRudolf Thome
ProduktionRudolf Thome
MusikGeorge Kranz
Robert Neumann
KameraBernadette Paaßen
SchnittBeatrice Babin
Besetzung

Ins Blaue ist ein deutscher Spielfilm des Regisseurs Rudolf Thome aus dem Jahr 2012. Die Handlung thematisiert die Produktion eines Filmes und ist ein klassischer Film im Film, der vielfältige komödiantische, aber auch einzelne dramatische Elemente enthält, aber keine Tragikomödie ist. Auffällig sind die zahlreichen Aphorismen. Beispielsweise sagt der Mönch: „Ich besitze kein Handy – mit Gott kann man nicht telefonieren.“

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Filmcrew ist auf dem Weg nach Italien, um dort mit dem Dreh des Filmes Ins Blaue zu beginnen. Regisseurin ist Nike. Ihr Vater Abraham ist der Produzent und steht ihr zur Seite. Hauptdarstellerinnen des zu drehenden Filmes sind drei junge Frauen, die eine Reise durch Italien unternehmen. Sie fahren mit einem in die Jahre gekommenen VW-Bus, campieren im Zelt und treffen unterwegs auf einen Mönch und einen Fischer.

Der alternde Abraham hat eine Affäre mit der Protagonistin Eva, die sich ihm gegenüber jedoch zunehmend distanziert verhält. Im weiteren Verlauf der Dreharbeiten droht der Produktion das Geld auszugehen. Dem Toningenieur unterläuft ein verhängnisvoller Fehler. Es stellt sich heraus, dass sich Eva nur wegen der Aussicht auf die Filmrolle mit Abraham eingelassen hat. Nike ist entsetzt und macht ihrem Vater schwere Vorwürfe.

In den letzten Szenen wird der gedrehte Film uraufgeführt. Ein roter Teppich wird inszeniert und das Premierenpublikum ist begeistert.

Szenische Details[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Drehs einer Badeszene im Meer erschien zufällig im Hintergrund ein Delfin, der mehrere Sprünge vollführte.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Rezensionen wird die mögliche Parallele zwischen der Vater-Tochter-Beziehung der Filmhandlung und der Realität angesprochen. Thomes Tochter ist Regisseurin.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) kommentiert: „Mit schönen Bildern, einer träumerischen Musikkomposition und gut aufgelegten Darstellern transportieren Thome und sein eingespieltes Team das leichte Gefühl von Jugend, Freiheit und Liebesglück unter der italienischen Sonne auf die Leinwand“.[2]

Im Internetportal screenshot-online werden einfallslose, „ärgerliche Dialoge“ kritisiert.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für ihre Leistung im Rahmen dieser Produktion wurde die Schauspielerin Alice Dwyer beim Preis der deutschen Filmkritik als beste Schauspielerin im Jahr 2012 nominiert.[4][5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Ins Blaue. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Juni 2012 (PDF; Prüf­nummer: 133 607 K).
  2. Ins Blaue. Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW), abgerufen am 20. Februar 2015.
  3. Ins Blaue. screenshot-online, abgerufen am 20. Februar 2015.
  4. Nominierung. Preis der deutschen Filmkritik, abgerufen am 20. Februar 2015.
  5. Awards. Internet Movie Database, abgerufen am 20. Februar 2015 (englisch).