Henning Vogt

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Henning Vogt (* 1972 in Bochum) ist ein deutscher Schauspieler.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Henning Vogt studierte zunächst Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte in Aachen. Ab 1994 besuchte er die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Während seiner Studienzeit folgten erste Engagements an Bühnen in Chemnitz, Rudolstadt, am Staatstheater Dresden und ab 1998 am Staatstheater Oldenburg, wo er u. a. in Martin McDonaghs Der Krüppel von Inishman (Regie: Urs Odermatt) und der Bühnenadaption von Irvine Welshs Trainspotting zu sehen war.

Seit 2001 spielt er am Deutschen Theater Berlin, dem er von 2005-2010 auch als festes Ensemblemitglied angehörte. Zu seinen Regisseuren zählen Michael Thalheimer, Stephan Kimmig, Michael Schweighöfer, Thomas Schulte-Michels, Christop Mehler, Philip Preuss, u.a. Mit Michael Thalheimer arbeitet er immer wieder, so als Graf Appiani in Emilia Galotti, die weltweit auf Gastspielreise ging und mehrere Auszeichnungen erhielt (Friedrich-Luft-Preis, Nestroy-Preis, Goldene Maske), als Tusenbach in Drei Schwestern, als Valentin in Faust. Der Tragödie erster Teil. Die Inszenierung der Orestie (Regie: Michael Thalheimer), in der er den aus Troja heimkehrenden kriegsmüden Agamemnon darstellte, erhielt eine Einladung zum Theatertreffen. Die Geschichten aus dem Wiener Wald, mit ihm als Havlitschek, eine Nominierung zum Faust-Preis. Unter der Regie von Michael Schweighöfer spielte er die Auguste Bolte von Schwitters in einem zweistündigen dadaistischen Monologabend.

Zu seinen Film- und Fernsehproduktionen zählt die Serie Himmel und Erde – Ein göttliches Team, in der er die Serienhauptrolle verkörperte. 2011 drehte er unter der Regie von Rudolf Thome den Kinofilm Ins Blaue, in dem er neben Vadim Glowna eine weitere Hauptrolle spielte.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]