Iris Gleicke

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Iris Gleicke (* 18. Juli 1964 in Schleusingen) ist eine deutsche Politikerin (SPD).

Sie war zwischen 2005 und 2013 parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und von 2002 bis 2005 parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Am 8. Januar 2014 wurde Iris Gleicke parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und hat die Aufgabe der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer sowie für Mittelstand und Tourismus im Kabinett Merkel III übernommen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Besuch der Polytechnischen Oberschule (POS) in Schleusingen absolvierte Iris Gleicke eine Ausbildung zur Bauzeichnerin. Danach besuchte sie die Fachschule Gotha und erreichte hier den Abschluss eines Ingenieurs für Hochbau. Sie war dann als Projektantin beim VEB Stadtbau Suhl tätig und arbeitete danach als Angestellte im Stadtbauamt Schleusingen. Hier war sie zuletzt Bereichsingenieurin in der Flurneuordnungsbehörde Südthüringen.

Parteilaufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gleicke ist seit 1990 Mitglied der SPD.

Abgeordnetentätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1990 gehört sie dem Deutschen Bundestag an. Hier war sie von 1998 bis 2002 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Von November 2005 bis November 2013 war sie parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion.

Iris Gleicke ist 1990 und 1994 über die Landesliste Thüringen und danach dreimal als direkt gewählte Abgeordnete, 1998 des Wahlkreises Suhl – Schmalkalden – Ilmenau – Neuhaus sowie 2002 und 2005 des Wahlkreises Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte sie hier 30,4 % der Erststimmen. 2009 und 2013 erreichte sie den Einzug ins Parlament wiederum über die Landesliste.

Öffentliche Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Bundestagswahl 2002 wurde sie am 23. Oktober 2002 als parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 2005 schied sie am 22. November 2005 aus dem Amt. Seit Dezember 2013 ist sie parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Seit Anfang 2014 ist Iris Gleicke Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer sowie Beauftragte für Mittelstand und Tourismus. Außerdem ist sie seit Juli 2014 Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iris Gleicke ist verheiratet und hat einen Sohn.[1]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kabinett[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Iris Gleicke auf bundestag.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]