James Grogan

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James Grogan Eiskunstlauf
Voller Name James David Grogan
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 7. Dezember 1931
Geburtsort Tacoma, Washington
Sterbedatum 2. Juli 2000
Sterbeort San Bernardino, Kalifornien
Karriere
Disziplin Einzellauf
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 4 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Bronze0 Oslo 1952 Herren
ISU Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften
0Silber0 Mailand 1951 Herren
0Silber0 Paris 1952 Herren
0Silber0 Davos 1953 Herren
0Silber0 Oslo 1954 Herren
 

James David "Jim" Grogan (* 7. Dezember 1931 in Tacoma, Washington; † 2. Juli 2000 in San Bernardino, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Eiskunstläufer, der im Einzellauf startete.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren 1951 bis 1954 wurde er viermal Vize-Weltmeister, immer hinter Landsmännern, erst zweimal hinter Richard Button, dann zweimal hinter Hayes Alan Jenkins. Bei den Olympischen Spielen 1952 gewann er die Bronzemedaille. Grogan wurde von Edi Scholdan in der Broadmoor Arena in Colorado Springs trainiert.[1]

Nach seinem Rücktritt wirkte er bei Arthur Wirtzs Eisrevue „Hollywood Ice Review“ und ab 1956 bei Ice Capades mit. Er diente in der US-Armee, wobei das Eiskunstlaufen Teil seiner Pflicht war. Seine Grundausbildung wurde unterbrochen, als Sonja Henie ihn auswählte, mit ihr in Europa vor den Truppen aufzutreten.[2] In den 1960ern wurde Grogan Leiter der James Grogan Skating School in Squaw Valley, danach arbeitete er als Trainer in den USA und Japan. Zu seinen Schülern gehörten Nobuo Satō, Midori Itō, Charles Tickner.[3]

Er war mit der Olympiasiegerin und mehrfachen Weltmeisterin im Paarlauf, Barbara Wagner, verheiratet. Die Ehe wurde wieder geschieden.

Grogan starb 68-jährig unerwartet an plötzlichem multiplen Organversagen. Er hinterließ seine Frau Yasuko sowie einen Sohn und eine Tochter.[4]

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wettbewerb / Jahr 1947 1948 1949 1950 1951 1952 1953 1954
Olympische Winterspiele 6. 3.
Weltmeisterschaften 5. 4. 2. 2. 2. 2.
US-amerikanische Meisterschaften 3. 2. 2. 2. 2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • James Grogan in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. OLYMPIC BRONZE MEDALIST JAMES GROGAN DIES Lake Arrowhead, CA (Memento vom 28. Oktober 2009 im Internet Archive)
  2. OLYMPIC BRONZE MEDALIST JAMES GROGAN DIES Lake Arrowhead, CA (Memento vom 28. Oktober 2009 im Internet Archive)
  3. OLYMPIC BRONZE MEDALIST JAMES GROGAN DIES Lake Arrowhead, CA (Memento vom 28. Oktober 2009 im Internet Archive)
  4. espn.go.com