JayJay

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JayJay

JayJay (* 30. Oktober 1986 in Neuss; bürgerlich Jason Firchow) ist ein deutscher Rapper, des Musiklabels Achtung Schäääpat Records.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Sohn von Schauspielprofessor und Musiker Reinhart Firchow und der Schauspielerin Andrea Gowin wuchs JayJay in Neuss auf. Schon in früher Kindheit sammelte er Erfahrungen in diversen Kunstprojekten, bekam Klavierunterricht und gründete erste Bands. Im Alter von zehn Jahren entwickelte er eine Leidenschaft für die Hip-Hop-Musik, so dass das Musikmachen bald der größte Bestandteil seiner Jugend war.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 wurde das Produzenten-Duo Discobots auf den damals 20-jährigen JayJay aufmerksam. Sie veröffentlichten die Single „Elektrorap“ über A-Trax Recordings, inklusive zwei Remixe, als offizielle Schallplatte. Diese stieg spektakulär in die deutschen DJ-Charts ein (Platz 58) und steigerte über Nacht JayJays Popularität.

Kurz darauf drehte er 2008 sein erstes Musikvideo zu dem Song und seiner Hommage „Knüppel Klopp“ – ein auf Düsseldorfer Rheinisch gerappter Song. Dieser erreichte bis Mitte des Jahres 2013 über 817.000 Klicks im Kanal YouTube und machte JayJay zu einer lokalen Bekanntheit. Ebenfalls 2008, mit Beginn der Dritte-Liga-Fußballsaison von Fortuna Düsseldorf, starteten JayJay und die Düsseldorfer Rap-Formation „Der Neue Westen“ das Projekt „Eine Heimat eine Liebe“ und produzierten ein die Fußballsaison begleitendes Album über ihren Heimatverein. Der Song „Fortuna“ wurde zur inoffiziellen Vereinshymne[1] und hat allein im Kanal YouTube über 500.000 Klicks. Daraufhin kreierte JayJay auf Anfrage von Fortuna Düsseldorf den offiziellen Torjingle.[2] der Saison 2009/2010[3]

Im Januar 2009 brachte er seine dritte Single-Auskopplung „Schäääpat“ raus, so kam es auch zu der Anfrage des Labels ZYX Music,[4] das den Song auf seiner Kompilation „Neuer Deutscher Partyrap“ veröffentlichte. Die Single-Release-Party im Monkey’s Club Düsseldorf war zudem der Start der „Achtung Schäääpat Eventreihe“, die seitdem in regelmäßigen Abständen von JayJay im Raum Düsseldorf veranstaltet wird.

Ebenfalls unter dem Namen gründete JayJay 2010 sein eigenes Label „Achtung Schäääpat Records“, um von nun an in Eigenregie seine Musik veröffentlichen zu können. Es folgten die erste Club-Tour sowie weitere Auftritte mit Künstlern wie Loco Dice, ElektroFerris (Deichkind), Plattenpapzt, Schowi (Massive Töne), Kid Kaio, Dave Kurtis, DJ Rafik, Mr. Mixx, Stage Bottles und My Terror.

Seit Januar 2011 tritt JayJay regelmäßig mit einer Live-Besetzung auf, dem „Schäääpat Soundsystem“, zu dem u. a. der Bassist Ufo Walter, der Gitarrist Michael David Clauss (ehemals Belfegore, Nichts), der Schlagzeuger Ben Ballert, DJ Lee Bass, Rino Rock, Hennessie und der Sänger Ine San gehören.

Das Debüt-Album mit dem Titel „Achtung Schäääpat“ wurde am 15. Juli 2011 veröffentlicht. Es folgten weitere Musikvideo-Auskopplungen mit den Songs „Sommerzeit“ und „I Love Wochenende“ sowie ein dutzend Live-Video Mitschnitte. Produziert wurde das Album von den Produzenten Loggarizm, Dave Kurtis, Bazzilar, Don Tone, I:Lyke und Lee Bass. Das Album Release Konzert [5] stieg am 13. August 2011 im Zakk Düsseldorf, wo er von den HipHop-Künstlern wie Pure Doze (Too Strong), D-Bo, Blumio, Onkel Berni, Hardsoul, Gato Preto und Skor unterstützt wurde. Kurz darauf veröffentlichte JayJay die „Album Release Konzert DVD“.

Im Mai 2012 machte er zusammen mit dem Rapper Blumio die Single und das dazugehörige Musikvideo „Killepitsch“, was vor allem in Düsseldorf, aber auch deutschlandweit, großen Anklang fand. Danach begleitete er Blumio auf seiner „Gott vs. Teufel Tour“ durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Im Dezember 2012 konnte JayJay das Newcomer Festival „City Beatz“[6] für sich entscheiden und wurde Nachwuchskünstler der Stadt Düsseldorf 2012. Am 17. Januar 2013 veröffentlichte er die Single und das Musikvideo „Ich lieb’ mein Verein“,[7] die nach wenigen Tage bereits in die Top 100 der ITunes-Charts einstieg. Der Song ist ein Protestlied, das das Sicherheitskonzept im Fußballsport, Repressionen in deutschen Stadien und den dadurch hervorgerufenen Konflikt mit dem DFB thematisiert.[8]

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles und EPs

  • 2007: Elektrorap (Single)
  • 2008: Knüppel Klopp (Single)
  • 2009: Schäääpat (EP)
  • 2010: Sommerzeit (Single)
  • 2010: Sommerzeit Remix EP (EP)
  • 2013: Ich lieb mein’ Verein (Single)

LPs

  • 2011: Achtung Schäääpat (LP)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: JayJay – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.youtube.com/watch?v=gE6HFCoNlVM&feature=related
  2. http://www.youtube.com/watch?v=WtqHbwQdJEc&feature=channel_video_title
  3. http://www.reviersport.de/100039---fan-monats-jayjay.html
  4. http://www.zyx.de/Musik/Black/Rap-Hip-Hop/Neuer-Deutscher-Party-Rap-3453.html
  5. http://www.coolibri.de/blogs/blogbird/2011/08/15/guter-gastgeber-%E2%80%93-jayjay-im-zakk/
  6. http://www.coolibri.de/redaktion/musik/0213/natural-born-entertainer-jay-jay.html
  7. https://www.youtube.com/watch?v=f6DO8zVWJz8&feature=player_embedded
  8. http://www.rp-online.de/digitales/rp-plus/duesseldorfer-rapper-rechnet-mit-dem-dfb-ab-1.3202195