Jenő Buzánszky

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Jenő Buzánszky
Buzánszky Jenő Fortepan 13743.jpg
Jenő Buzánszky
(1953)
Spielerinformationen
Geburtstag 4. Mai 1925
Geburtsort ÚjdombóvárUngarn
Sterbedatum 11. Januar 2015
Sterbeort EsztergomUngarn
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
1941–1946 Dombóvári Vasutas
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1946–1947 Pécsi VSK
1947–1960 Dorogi FC 274 (?)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1950–1956 Ungarn 48 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1961–1965 Dorogi AC
1965–1968 Esztergomi Vasas
1968–1969 Dorogi AC
1969–1970 Esztergomi Vasas
1970–1971 Fõsped Szállitók
1971–1978 Dorogi AC
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Jenő Buzánszky [ˈjenøː 'buzaːnski] (* 4. Mai 1925 in Újdombóvár; † 11. Januar 2015 in Esztergom) war ein ungarischer Fußballspieler.

Buzánszky war Mitglied der „Goldenen Elf“ (ung. Aranycsapat), der ungarischen Nationalelf, auch Magische Magyaren genannt, die bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern beim Wunder von Bern der deutschen Auswahl unterlag.

Jenő Buzánszky (2010)

Der Abwehrspieler Buzánszky spielte als einziger aus der Goldenen Elf nicht bei einem Budapester Verein, sondern bei den Dorogi Bányász aus Dorog. In insgesamt 48 Spielen trat er für die ungarische Nationalmannschaft an, davon fünfmal während der Weltmeisterschaft 1954. Er spielte sowohl 1953 bei der 3:6-Heimniederlage der Engländer in Wembley als auch 1954 beim Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Bern. 1952 wurde er mit Ungarn Olympiasieger.

Nach 274 Ligaspielen beendete Buzánszky seine aktive Laufbahn und arbeitete fortan als Trainer. 1996 wurde er zum Vizepräsidenten des ungarischen Fußballverbandes gewählt. Das Stadion des Dorogi FC ist nach ihm benannt.

Nach dem Tod von Gyula Grosics am 13. Juni 2014 war Buzánszky der letzte lebende ungarische Spieler, der am Fußball-Weltmeisterschaftsendspiel in Bern 1954 teilgenommen hatte. Somit lebt kein Spieler der ungarischen Mannschaft der WM 1954 mehr. Von der deutschen Weltmeistermannschaft lebt noch Horst Eckel.[1]

Erfolge als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ungarische Nationalmannschaft:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jenő Buzánszky – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Buzánszky gestorben: Der Letzte aus Ungarns Wunder-Elf ist tot. In: Spiegel Online. 12. Januar 2015; abgerufen am 29. Oktober 2015.