Johann Haehling von Lanzenauer

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Johann Haehling von Lanzenauer (* 16. Oktober 1974 in Baden-Baden) ist ein deutscher Ausstellungsmacher und Unternehmensberater.

Johann Haehling von Lanzenauer (2020)

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Haehling von Lanzenauer ist Sohn von Reiner Haehling von Lanzenauer und der französischen Pädagogin und Künstlerin Renée Haehling von Lanzenauer. 1996 zog Haehling von Lanzenauer für das Studium der Politikwissenschaften nach Berlin, wo er bis 2018 lebte und arbeitete. 2018 zog Haehling von Lanzenauer auf einen historischen Bauernhof in Kauffenheim (Elsass, Frankreich).

In den Jahren 1996 bis 1998 produzierte und moderierte Haehling von Lanzenauer Fernsehbeiträge für deutsche Medien. Von 1997 bis 1999 arbeitete er als Musikkritiker und Redakteur für das Kultur- und Modemagazin Style & the Family Tunes.[1] 2001 gründete er gemeinsam mit Dirk Staudinger eine kreative und strategische Kommunikationsberatung.

2001 gründete Haehling von Lanzenauer die Kultur- und Kunstplattform „Circle Culture“, die sich der Förderung und dem Handel von Urban Art verschrieb. Seit 2011 widmet sich Circle Culture internationaler bildender Kunst und zeitgenössischer Kultur in einem weiteren Spektrum. Mit Circle Culture stellte er u. a. die Künstler Julian Schnabel, Günther Uecker, Stefan Strumbel, Shepard Fairey, JR, Arno Rink, Ross Bleckner, Jonathan Yeo, Raymond Pettibon und Corita Kent aus. Cc Consultancy und Circle Culture sind in Berlin und Hamburg angesiedelt.

Im Jahr 2019 gründete Haehling von Lanzenauer einen gemeinnützigen Verein, dessen erster Vorsitzender er ist. Zweck des Vereins ist „der Aufbau eines internationalen Membersclubs, der Empathie für das Lebendige sowie für gesellschaftlich, wirtschaftlich und kulturell attraktive, neue Lösungsansätze angesichts aktueller Herausforderungen kultiviert.“ Auf Veranstaltungen des Vereins, die zum Teil in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft Club Of Rome stattfinden, sprachen unter anderem Christian Wulff[2], Luisa Neubauer[3], Lorenzo Fioramonti[4], Uwe Schneidewind[5], Kate Raworth[6] und Tino Sehgal.[7]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Haehling von Lanzenauer (Hrsg.): Cc: Circleculture Gallery. [On occasion of th 10th year of Circleculture Gallery in Berlin; artists Jaybo Monk, Berlin; Aaron Rose, Los Angeles; Christian Awe, Berlin ... Kevin Earl Taylor, San Francisco.] Berlin 2011

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Haehling von Lanzenauer, Berlin in: Francesca Gavin: Die neuen Urbanisten: so wohnen die Kreativen in Barcelona, Berlin, London, New York, Paris, Tokio. Fotos von Andy Sewell. Aus dem Engl. übers. von Wiebke Krabbe. Dt. Verlags-Anstalt, München 2010, ISBN 978-3-421-03760-2, S. 92–97

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Style and the Family Tunes | Fotografie | Hatje Cantz Verlag. Abgerufen am 30. Dezember 2016.
  2. Trailer CLUB OF ROME SALON: "Wie wird Deutschland zukunftsfähig?" Abgerufen am 25. September 2022 (deutsch).
  3. CLUB OF ROME SALON: NACHHALTIGKEIT MIT ODER DURCH COVID-19 (SUSTAINABILITY WITH OR FROM COVID-19). Abgerufen am 25. September 2022 (deutsch).
  4. Trailer Salon “Wellbeing Economy”. Abgerufen am 25. September 2022 (deutsch).
  5. Summary Club of Rome Salon: Stadt oder Land - wie wollen wir in Zukunft leben? Abgerufen am 25. September 2022 (deutsch).
  6. Summary ANSC Salon: “The Doughnut as a Mindset: A Conversation on How to Redraw the World”. Abgerufen am 25. September 2022 (deutsch).
  7. Summary ANSC Salon: “The Doughnut as a Mindset: A Conversation on How to Redraw the World”. Abgerufen am 25. September 2022 (deutsch).