Julius Uhl

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Julius Uhl (* 3. März 1903 in Böbing[1]; † 2. Juli 1934 im KZ Dachau[2]) war ein deutscher Politiker (NSDAP) und SA-Führer. Uhl wurde vor allem bekannt als Chef der SA-Stabswache der Obersten SA-Führung der SA, der Parteiarmee der NSDAP, sowie als „Leibmörder“ des Stabschefs der SA Ernst Röhm sowie als ein Opfer der als Röhm-Putsch bekannt gewordenen politischen Säuberungsaktion des NS-Regimes vom Sommer 1934.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uhl war ein Sohn des Lehrers Erhard Uhl und seiner Ehefrau Mathilde, geb. Högg. Er hatte mindestens einen älteren Bruder, Erhard Uhl (* 29. März 1900). Um 1922 trat er erstmals in die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) ein. 1923 beteiligte er sich in München am gescheiterten Hitler-Ludendorff-Putsch, weswegen er später mit dem sogenannten „Blutorden der NSDAP“ ausgezeichnet wurde. In der offiziellen Liste der Ordensträger führte er ursprünglich die Nr. 11, nach seinem Ausschluss aus der NSDAP und Erschießung 1934 wurde er jedoch aus der Liste gestrichen.

Kurz nach der Neugründung der von November 1923 bis Februar 1925 verbotenen NSDAP im Frühjahr 1925 war Uhl einer der ersten der in die Partei eintrat (Mitgliedsnummer 647). In der NS-Bewegung machte er in den folgenden Jahren vor allem als Mitglied der Sturmabteilung (SA), der Straßenkampforganisation der NSDAP, Karriere. Spätestens seit 1931 arbeitete er im Braunen Haus in München. Nach dem Amtsantritt von Ernst Röhm als Stabschef der SA zum Jahresbeginn 1931 ernannte dieser Uhl zum Chef der SA-Stabswache im Braunen Haus (auch als Stabswache der Obersten SA-Führung bezeichnet) und verhalf ihm so zu einem raschen Aufstieg in der SA. In dieser Stellung war er zuständig für den Schutz des NSDAP-Parteihauptquartiers und der dort untergebrachten Führungspersönlichkeiten der Partei, insbesondere Röhms, als dessen persönliche Leibwächtertruppe die Stabswache galt. Seit dieser Zeit fungierte Uhl außerdem als „Leibmörder“ Röhms. Die Mordtätigkeit von Uhl, einem hervorragenden Pistolenschützen, bestand dabei vor allem in der Umsetzung parteiinterner Femeurteile gegen in Ungnade gefallene Mitglieder der NSDAP und der SA. So gilt er als Mörder des zum Jahresbeginn 1933 als „Parteiverräter“ aus der Partei verstoßenen Reichstagsabgeordneten Andreas von Flotow. Nach Ernst Klein, einem engen Freund Röhms, sei die Arbeitsteilung dabei folgendermaßen abgelaufen: „Uhl mordete, Röhm beförderte.“[3] Seinen höchsten Rang in der SA erreichte Uhl mit der Ernennung zum Standartenführer am 9. November 1933.

Zum 1. Oktober 1933 gab Uhl seine Stellung als Chef der Stabswache der Obersten SA-Führung ab um die Führung der SA-Standarte 10 in Ingolstadt zu übernehmen. Die Führung der Stabswache ging zu dieser Zeit an Kurt Egger über, wobei eine Rückkehr Uhls – der sich nach wie vor ständig in der Nähe Röhms aufhielt und weiterhin als inoffizieller Chef der Stabswache galt – in seine alte Stellung für den Sommer 1934 vorgesehen war.

Komplotte von und gegen Uhl (1932)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1932 war Uhl in zwei Verschwörungen innerhalb der NSDAP verwickelt: zum einen als potentielles Opfer eines Mordkomplotts einer Gruppe um den obersten Parteirichter Walter Buch und zum anderen als aktiver Mitverschworener eines Mordkomplotts gegen Adolf Hitler.

Das Komplott von Buch und einigen anderen Parteifunktionären hob darauf ab, die NSDAP vom „politischen Ballast“, d. h. der „Homosexuellen-Clique“ in der SA-Führung, zu der man Uhl rechnete, zu befreien. In der Befürchtung, die „widernatürlichen Exzesse“ einiger SA-Führer würden potentielle Wähler der NSDAP in der Reichspräsidentenwahl aus Abscheu ins gegnerische Lager überlaufen lassen, beabsichtigte der Zirkel um Buch, Röhm, Uhl, Röhms Adjutanten Hans Joachim von Spreti-Weilbach sowie den Chef des SA-Geheimdienstes Karl Leon Du Moulin-Eckart zu ermorden. Die Verwirklichung des Plans blieb indessen aus.

Parallel zu diesem Unternehmen war Uhl seinerseits in ein Mordkomplott verwickelt: Diesmal jedoch nicht als prospektives Mordopfer, sondern als Verschwörer zum Mord an anderen. Namentlich schmiedeten Uhl, der Münchener SA-Brigadeführer Schmid, der SA-Chef von Schlesien, Edmund Heines, der Ingenieur und SA-Auslandvertreter Georg Bell sowie drei weitere, namentlich nicht mehr bekannte, SA-Funktionäre im Sommer 1932 Mordpläne gegen Hitler. Anlass dazu war der Eindruck, dass Hitler mit seinem Kurs, die Macht im Staat auf „streng legalem Wege“ durch Wahlen zu erobern, erfolglos sei und schließlich „Schiffbruch erleiden“ werde. Nach dem Scheitern Hitlers im Wahlkampf um das Amt des Reichspräsidenten und dem Scheitern der NSDAP, nach den Reichstagswahlen im Juli und den Landtagswahlen in Preußen, Württemberg und Baden an die Macht zu gelangen, überlegte man in der Siebener-Gruppe einen neuen – in letzter Konsequenz gewaltsam revolutionären, auf Eroberung der Staatsmacht durch einen Umsturz abzielenden – Kurs einschlagen zu müssen. Hitler als den Hauptvertreter des erfolglos scheinenden Kurses meinte die Gruppe erst töten zu müssen, um ihren neuen Kurs in der Partei durchsetzen zu können.[4] Bei der Auslosung, wer den politischen „Ballastmann“ Hitler erschießen sollte, fiel das Los, einer Aussage von Röhms engen Freund, Martin Schätzl zufolge, auf Uhl, „der auch fest zur Tat entschlossen“ gewesen sei.[5] Als Hitlers Kurs, zu einem Zeitpunkt, als dies vielfach kaum noch für möglich gehalten wurde, im Januar 1933 doch noch im Erfolg – in seiner Ernennung zum Reichskanzler durch Reichspräsident Hindenburg – gipfelte, wurde der Plan der Verschwörer als „gegenstandslos geworden“ fallengelassen. Der Journalist Rudolf Augstein urteilte 1993 rückblickend: „Es ist also recht zweifelhaft, ob Uhl den Führer und Reichskanzler tatsächlich hatte umbringen wollen und sollen, als der sein Ziel erreicht hatte.“[6]

Dornheim kommt in seiner Studie über den Mord an Georg Bell – der im Frühjahr 1933 in einem Hotel im österreichischen Walchsee von Unbekannten erschossen wurde – zu dem Schluss, dass Bell in der „Mordsache Hitler“ nachträglich „kalte Füße“ bekommen habe. Bei Bells Mitverschwörern, die dies bemerkt hätten, sei so die Befürchtung aufgekommen, „Bell werde bei [einem möglichen] Verhör [durch Reinhard Heydrich und den SD] den Plan, Hitler, zu erschießen, preisgeben“.[7] Aus Angst vor den Folgen eines Geständnisses von Bell – und vor allem vor der Nennung seiner Mitverschwörer – sei Uhl nach Österreich gereist und habe ihn erschossen. Ein letztgültiger Beweis für die Richtigkeit seiner Annahme, so Dornheim, sei zwar nicht mehr lieferbar, jedoch spreche derart viel für seine Überlegung, dass diese mit „großer Wahrscheinlichkeit“ zutreffe.

Die Ermordung Uhls[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang Juni 1934 reiste Uhl in den bayerischen Kurort Bad Wiessee, um den Personenschutz des SA-Stabschefs Ernst Röhm, der dort zu Erholungszwecken weilte, zu leiten. Ende des Monats erging eine Weisung Hitlers an alle höheren SA-Führer sich am 30. Juni in Bad Wiessee zu einer SA-Führertagung unter seinem Vorsitz einzufinden.

In den frühen Morgenstunden des 30. Juni 1934 erschien Hitler in dem Hotel, in dem Röhm, Uhl und die anderen bereits zu der bevorstehenden Tagung angereisten SA-Führer wohnten, und verhaftete diese unter dem Vorwand, sie hätten einen Putsch gegen ihn und die Reichsregierung geplant. Die unter der verhüllenden Propagandabezeichnung „Röhm-Putsch“ bekanntgewordene Aktion diente tatsächlich vor allem dem Ziel Hitlers, seine tatsächlichen und/oder vermeintlichen Gegner in den eigenen Reihen zu beseitigen und seinen Anspruch auf die totale Macht im Staat durchzusetzen. Auch Uhl wurde in den frühen Morgenstunden des 30. Juni in Gegenwart von Hitler von Angehörigen des Hitler begleitenden Polizeikommandos verhaftet. In der deutschen Öffentlichkeit kursierte später die unzutreffende Behauptung, Uhl habe bei der „Verhaftung durch den Führer“ den „Revolver gezogen“, der ihm dann von Hitler „durch einen Schlag mit der Reitpeitsche aus der Hand“ gehauen worden sei.[8]

Tatsächlich wurde Uhl nach seiner Verhaftung kurzzeitig mit anderen verhafteten SA-Angehörigen in einer Waschküche des Hotels, in dem die Verhaftung erfolgte, eingesperrt, und anschließend unter starker Polizeibewachung in das Münchener Gefängnis Stadelheim transportiert. Hier wurde er bis in die Nacht vom 1. Juli zum 2. Juli 1934 festgehalten. Nachdem Ernst Röhm am frühen Abend des 1. Juli in seiner Zelle in Stadelheim erschossen wurde, wurde Uhl zusammen mit den ebenfalls dort eingesperrten SA-Angehörigen Martin Schätzel und Johann Heinrich König in der besagten Nacht zum 2. Juli aufgrund eines aus Berlin eingelaufenen Befehls von Angehörigen der Wachmannschaft des KZ Dachau in Stadelheim abgeholt und ins KZ Dachau gebracht. Dort wurden Uhl und die anderen beiden SA-Männer in den frühen Morgenstunden von einem Erschießungspeloton aus Angehörigen der Wachmannschaft exekutiert. Seine sterblichen Überreste wurden später kremiert.

Noch wenige Stunden vor seiner Erschießung am Morgen 2. Juli im KZ Dachau soll Uhl angeblich die alten Pläne zur Ermordung Hitlers in einem Verhör gestanden haben.[9]

In der Reichstagsrede vom 13. Juli 1934, in der Hitler sein Vorgehen gegen die SA und gegen andere dem Regime unliebsame Personen am 30. Juni und 1. Juli (und zumal die an diesen Tagen durchgeführten Erschießungen) öffentlich rechtfertigte, kam der Diktator auch auf die Person Julius Uhls zu sprechen. Namentlich behauptete er dabei, dass Uhl beabsichtigt habe, ihn, Hitler, bei passender Gelegenheit zu ermorden, und dass Uhl selbst dies nach seiner Verhaftung gestanden habe. Wörtlich führte Hitler in seiner landesweit im Radio übertragenen Ansprache im Parlament aus:

„[…] unterdes [war] vorsorglicherweise bereits der Mann gedungen [...], der meine spätere Beseitigung durchzuführen hatte: Standartenführer Uhl gestand noch wenige Stunden vor seinem Tod die Bereitwilligkeit zur Durchführung eines solchen Befehls.“[10]

Hitler verschwieg, dass Uhls Mordpläne aus dem Jahr 1932 stammten und mit dem erfolgreichen Aufgehen von Hitlers Strategie zur Erlangung der Macht mit seiner Ernennung zum Kanzler Anfang 1933 hinfällig geworden waren. Ob Hitler den Umstand, dass Uhl seine Absichten im Jahr 1934 längst verworfen hatte, verschwieg, weil er a) keine Kenntnis von diesem Umstand hatte (weil diejenigen, die ihn hierüber unterrichteten ihm dieses wichtige Detail verschwiegen) und er deshalb ehrlich glaubte, dass es sich bei Uhls Mordplan bezüglich seiner Person um einen zum Zeitpunkt seines Vorgehens gegen die SA am 30. Juni 1934 aktuellen Plan handelte, oder, ob Hitler b) zwar von dem Umstand wusste, dass Uhls Plan in der Vergangenheit lag und von diesem aufgegeben worden war, er aber dennoch in seiner Rede vorgab, dass es sich bei Uhls Absicht, ihn zu töten, um einen Plan handelte, den Uhl aktuell (also zum Zeitpunkt seiner Verhaftung am 30. Juni) hegte, Hitler also wider besseren Wissens behauptete, dass Uhl ihm zum Zeitpunkt seiner Verhaftung am 30. Juni 1934 nach dem Leben trachte (Hitler also bewusst log), ist ungeklärt. Entscheidend ist zumal, dass Hitler aus dem vermeintlichen Mordkomplott gegen ihn Kapital schlug, indem er ihn benutzte, um sein mörderisches Vorgehen gegen die SA-Führung am 30. Juni und 1. Juli gegenüber der eigenen Bevölkerung und dem Ausland als eine legitime Selbstverteidigungshandlung erscheinen zu lassen.

Im Gefolge der Hitler-Rede vom 13. Juli 1934 war der tote Uhl, nachdem Hitler selbst ihn dadurch, dass er ihn in seiner Rede als einen ruchlosen Killer angeprangert hatte, der ihn ermorden habe wollen, der deutschen Öffentlichkeit gegenüber in den Rang eines besonders üblen Schurken erhoben hatte, noch einige Wochen lang Zielscheibe von scharfen Angriffen der NS-Propaganda: Diesen Angriffen lag das Bestreben zugrunde, den erschossenen Uhl (der es vermeintlich "gewagt" hatte, Mordabsichten gegen Hitler zu hegen) postum noch nach Kräften zu diffamieren, indem man ihn der Öffentlichkeit gegenüber als ein besonders verabscheuungswürdiges Subjekt hinstellte, um so die Zustimmung in der deutschen Bevölkerung für seine Tötung (wie dem blutigen Vorgehen gegen die SA als Ganzes) nachträglich noch weiter zu steigern. So erschien zum Beispiel in der Ausgabe der Tageszeitung Der Angriff vom 16. Juli 1934 ein von Hans Schwarz van Berk verfasster Artikel, in dem die Behauptung aufgestellt wurde, dass bei Uhl eine Fotografie gefunden worden sei, die ihn grinsend in der Pose des Mörders, gebeugt über die Leiche eines von ihm erschossenen SA-Angehörigen, gezeigt habe.[11]

Im Einzelnen lautete die Uhl diffamierende Passage, die das Bild auf ihn während der restlichen NS-Zeit prägte:

"Und dann geschieht das Ungeheuerliche, von dem bis zu dieser Minute nur wenige wussten. Der Führer sagt, dass auch sein Mörder schon gedungen gewesen sei! Dieser eine Satz springt allen an die Kehle. Die Abgeordneten fahren von ihren Sitzen zurück und starren fassungslos den Führer an, und dann ist der Saal wie ein siedendes Wasser mit einer wirbelnden Oberfläche. Es ist, als ob das Entsetzen alle hin- und herschüttelte. Das Entsetzen alle hin- und herschüttelte. Das Entsetzen ist unter uns gefahren. Das Unfassbare ist Tatsache geworden. Die Ruchlosigkeit hat Gestalt angenommen. Es hat unter uns einen Menschen gegeben, der willens war, den Führer zu töten. Er heißt Uhl. Unter seinen Papieren fand man ein Photo, das ihn in der Pose des Mörders zeigte. Er hatte sich bei einer früheren Untat photographieren lassen, seinen Fuß auf die Brust eines erschossenen SA-Führers gesetzt, die Pistole in der Faust, hohnvoll grinsend. Ohne davon Kenntnis zu haben, wußte die ganze Nation im Augenblick, daß in diesem Mörder die Unnatur selbst zur Welt gekommen war. Gewiss, auch gegen Bismarck ist ein Revolver erhoben worden, aber es war ein Einzelner, der dies tat. Hier aber lebte ein Mensch, der von einer Verschwörerclique auf Vorrat gehalten wurde, der bezahlt und in den engsten Kreis aller Pläne eingeweiht wurde, wie ein Schweißhund gehalten, der auf einen Pfiff hin bereit ist, loszustürzen und seine Hetze auszuführen. Dieser Gedanke einer wohlüberlegten, ständig bereit gehaltenen Mordlust gab erst dem ganzen Volk die Einsicht in die Tiefe der Verruchtheit, die in den Verschwörern lebte."

Durch den Führerbefehl Nr. 26 der Obersten SA-Führung wurde Uhl posthum unter Enthebung seiner Dienststellung mit Wirkung vom 1. Juli 1934 aus der SA ausgestoßen.[12]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beförderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der SA:

  • SA-Sturmführer
  • 24. Juni 1932: SA-Sturmbannführer[13]
  • 1933: SA-Standartenführer
  • 1. April 1933: Gruppenführer[14]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geburtsort nach: Ingolstadt im Nationalsozialismus. Eine Studie. Dokumentation zur Zeitgeschichte, Ingolstadt, 1995, S. 126. In anderen Werken wird zum Teil irrtümlich Böbingen als Geburtsort angegeben.
  2. Martin Broszat/ Elke Fröhlich/ Falk Wiesemann: Bayern in der NS-Zeit, 1977, S. 365.
  3. Andreas Dornheim: Röhms Mann fürs Ausland. Politik und Ermordung des SA-Agenten Georg Bell, 1998, S. 179. Auf S. 177 charakterisiert Dornheim Uhl als den „Typus des außerordentlich gewaltbereiten SA-Mannes“.
  4. Hans-Günter Richardi/ Klaus Schumann: Geheimakte Gerlich/Bell, München 1993.
  5. Andreas Dornheim: Röhms Mann für Ausland, 1998, S. 179. Schätzl zufolge hat Röhm selbst nichts von dem Komplott gegen Hitler gewusst und auch niemals dessen Ermordung gewollt.
  6. Rudolf Augstein: Warum mußte Röhm verschwinden? In: Der Spiegel. Nr. 12, 1993, S. 105 (online).
  7. Andreas Dornheim: Röhms Mann fürs Ausland, S. 201.
  8. Beispielsweise überliefert auf der Rückseite eines Photos in der Sammlung Rese, heute im Bayerischen Hauptstaatsarchiv.
  9. Ernst Niekisch: Das Reich der niederen Dämonen, 1953, S. 166.
  10. Reichstagsprotokoll vom 13. Juli 1934, im Faksimile bei der Bayerischen Staatsbibliothek.
  11. Siehe "Die Verräter und der Mörder. 100 Minuten angesichts des Führers", in: Der Angriff. Die nationalsozialistische Abendzeitung, 16. Juli 1934 (= 8 Jg./ Nr. 164), S. 1–2.
  12. Führerbefehl der Obersten SA-Führung Nr. 26, S. 5.
  13. Führerbefehl der Obersten SA-Führung Nr. II vom 9. September 1932, S. 3
  14. Führerbefehl der Obersten SA-Führung Nr. 13 vom 30. April 1933, S. 4.